20.1.2012 von Bunduki.
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neue Wettkampftermine aus AT hier
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Wenn die Knirpse und Jugendlichen in Amerika bei den Schulprogrammen der NSSF ihre ersten Tauben vom Himmel holen, dann zeigt sich dem Betrachter ein Bild ,dass er von unseren
Jagdliche Schießausbildungen her gar nicht kennt.
Allesamt mit Selbstladeflinte ausgerüstet (dank Sponserings) stehen sie in Reih und Glied da,Waffenandhabung souverän und alle haben glückliche Gesichter und jede Menge Spaß in dern Backen.
Bei uns stehen 5 arme Tröpfe am Trap Tourbulenzer,ein grummelnder Buchhalter sitzt dahinter und krizelt was in eine Kladde und schreit zwischendurch :“Dahinter“.
Die Waffenhandhabung ist bemüht, aber weit von sicher und selbst das einfache Auf und Zu der Waffe bereitet so manchem Probleme.
Während in den USA bei den Knirpsen ein Schuss pro Taube fällt ,empfängt den Beobachter sauf deutschen Ständen schon von weitem das TackTack der verzweifelten Doppelschüsse
Von noch verzweifelteren Schießaspiranten.
Die gehen Abends nach Hause , haben blaue Schultern und Flecke an den Armen dicke Jochbeine weil die Schäfte nicht passten und meist einen gewaltigen Muskelkater.
Dabei könnte alles so einfach und leicht sein.
Denken wir einfach mal außerhalb der DJV Richtlinien und dem Stammtischgeschwätz alter Männer.
Nehmen wir mal an, wir könnten, wie wir wollten und würden Selbstladeflinten zur Flintenschulung einsetzen. Ok,… ich kann und tue ,aber das kann eben nicht jeder
JEHOVA!!!!!!!
Bevor der erste Stein fliegt, einfach mal nachgedacht…
Man sagt ,dass die Handhabung einer SLF wesentlich komplizierter ist als die einer BDF.
Das ist richtig, spielt aber bei einem Anfänger keine Rolle.
Für ihn ist beides Neuland und gut trainiert und erklärt ist auch der Ladevorgang einer SLF kein Problem.
Dazu kommt ,dass die Marken-SLF über eine Magazinsperre verfügt, die mit einem Fingerdruck, die Waffe zum einläufigen , einschüssigen Flinte macht.
Keine Laufverwechslung, kein Umschalten , gewollt oder zufällig und vor allem der Zwang sich auf EINEN Schuss zu konzentrieren.
Flintenschießen lernt man immer und ausschließlich nur dadurch, mit EINER Patrone EIN Ziel zu beschießen. Das üble Doppeltackern in der Ausbildung, immer wieder von Dilletanten empfohlen, zwingt den Schützen in falsche Gewohnheiten und konterkariert den korrekten Bewegungsablauf.
Die mit dem ersten gefehlte und erst mit dem zweiten Schuß getroffene Taube, wird nicht aufgrund von „mehr Schrot in der Luft“ getroffen, sondern weil beim zweiten Schuß, der Schütze den Fehler des ersten, unbewusst behoben hat.
„UNBEWUSST“ sollte aber überhaupt nicht getroffen werden.
Bei jedem Schuss oder besser Treffen steht die bewusste Handlung und nicht der Zufall im Vordergrund.
Zufälle kann man nicht lernen, nur richtigen Schwung und Anschlag und Methodik.
Erst wenn diese Handlung und die der konsequenten Schußdisziplin mental verankert und im Bewegungsablauf klar definiert sind,macht der Gebrauch des zweiten Schusses Sinn!
Eine der Grundlagen moderner Schießausbildung die dem Schüler nicht “irgendwie treffen” lehrt sondern ihm/ihr die Methoden
beibringt, unter unterschiedlichen Voraussetzungen die richtige Schießtechnik zu verwenden.
Alles andere ist Kirmesballerei und Abzocke.

Ist der Einzelschuß nun beider SLF durch den sogn. „Magazin cut off“ (oder Magazinsperre) leicht möglich, erfreut die SLF ihren lernwilligen Benutzer mit ihrer größten Stärke:
Nichts kickt, nichts drückt und schlägt.
Der Schussvorgang geht fast ohne Eigenbewegung der Waffe ab.
Der Gasdruck oder Inertiaverschluß schluckt einen Großteil des Rückstoßes.
Weniger Rückstoß heißt weniger Ermüdung, längere Übungszeiten ,mehr Tauben.
Wer besonders empfindlich ist, wie junge Mädchen und zarte Frauen, aber auch zunehmen gestandene Mannsbilder mit Rückenproblemen, oder so mancher in Ehren ergraute Flugwildveteran, dem heute Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder schlicht Abnutzungen des Alters, Probeme bereiten….denen hilft die Waffenindustrie heute gewaltig.
Rückstoßdämpfende Materialien und Einsätze in den Schäften der SLFs, geniale
Rückstoßkompensationssysteme, wie das Kick Off von Beretta, ermöglichen solchen Zielgruppen den Zugang zum Flintenschießen ohne Nachteile.
Mal Quergedacht:
…unsere Autos verfügen über ABS, ESP, Servolenkung und Fensterheber, Freisprechanlagen und Parkhilfen….aber wenn der Schütze aus dem High Tech
Geländeboliden aussteigt, greift er zur „Kutsche“ unter den Flinten, anstelle zum technisch angepassten Hightechschießgerät??? Komisch was…?
Mehr schießen ohne Ermüdung, heißt besser lernen, auch schneller lernen.
Dabei hilft es, wenn die Waffe des Schießschülers leicht ist.
Nicht zu leicht, sondern der Patrone und deren Energie angepasst .
Der große ,nicht von Kipplaufwaffen wettzumachende Vorteil der SLFs.
Ein Lauf, Systemkasten aus LM oder Kunststoff ,dennoch stabilen Verschluß aus Stahl, der im Lauf verriegelt.
Kunststoffschäfte oder mit Verbundmaterialien verstärkte leichte Holzschäfte erleichtern zusätzlich das Handling.
Neuerdings werden bei den Kunststoffschäften zusätzlich Dämpfungselemente eingesetzt (Benelli und Beretta), die ohne Gewichtsbelastung den Rückstoß noch mehr unterdrücken.
Eine leichte Waffe erleichtert das Lernen, wie es auch an einem langen Jagdtag ,an dem hinterm Hund viele Kilometer zurückgelegt werden, dem Jäger das Leben.
Und Erleichterung bringt mehr Freude, denn ich kann das wunderbare Erlebnis Jagd länger auskosten.
Viele meiner älteren Kunden und Freunde haben deswegen und weil sie bei unseren Kursen 2011 verstärkt die SLF ausprobieren konnten, auf diese Waffen gewechselt.
War erst mal das Vorurteil überwunden, entdeckten mit dieser Waffe viele Schützen ihren alten, schon fast vergessenen Flintentalente wieder und hatten plötzlich das gleiche seelige Grinsen im Gesicht wie die Knirpse in Amerika.
Leicht zu Treffen macht eben glücklich und ausprobieren klüger.
Eine der dümmsten Sprüche im Flintenleben ist der mit pawlowschen Reflex hervorgewürgte Satz: „Der Lauf schießt, der Schaft trifft“
Nichts ist beleidigender für den geübten und gelernten Schützen, nichts unpassender, wenn man die vielen nichtangepassten Waffen der Welt sieht, die alle treffen!….weil der Schütze alles richtig macht!
Selbstverständlich hilft ein passender Schaft dem Schützen beim Treffen.
Selbstverständlich sind Schaftlänge und Senkung sehr wichtige Elemente…
…allein die passenden Maße machen’s nicht, wenn Technik und mentale Konditionierung
nicht stimmt.
Das ebenso alte, wie falsche Vorurteil, SLFs könnten nicht an den Schützen angepasst werden, stimmt weder heute noch hat es je gestimmt.
Alle Markenflinten kommen heute serienmäßig mit den wunderbaren „shims“ zum Besitzer.
Diese kleinen Verstellplaten , könne ohne handwerkliche Diplome zwischen Schaft und System gesteckt werden und verändern Senkung und Schränkung der Waffe in Augenblicken.
Die Schaftlänge zu verändern, ist eine Augenblickssache ,denn moderne SLF-schäfte verfügen über aufsteckbare Kappen in diversen Längen sowie angepassten Zwischenstücken .
Und wer den Schaftrücken verändern möchte, dem bieten einige Hersteller aufsteckbare
Einlagen ,passend zum Schaft.
Alles ist an einer SLF schneller und kostengünstiger zu verändern als an einer Kipplaufwaffe.
Die Waffe zu hinterlastig? Kein Probem .Kleine Laufgewichte oder Einsätze fürs Magazin
lösen das Problem im Handumdrehen.
Selbst die Lauflänge ist regulierbar. Unterschiedliche Läufe sind wesentlich preisgünstiger zu erwerben ,als sich ein ,wenn überhaupt lieferbares, Laufbündel einer BDF einzupassen.
Und wer keinen neuen Lauf will, dem ist mit chokeähnlichen Laufverlängerungen von 5 bis 15 cm geholfen.
Teils gleich als Zubehör mitgeliefert.
Schienenwechsel für diejenigen, die glauben, dadurch mehr zu treffen,von jagdlich auf sportlich sich Vorteile erhoffen…. bei einigen guten SLF durchaus möglich.
Und die Schaftform?
Moderne Ergonomie und Haptik prägt das Bild heutiger SLFs.
Keine englische Schäfte,keine Prince of Wales Rundungen, kein verwaschener „deutscher Jagdschaft mit Backe und sauereingelegtem Hirsch“.
Funktionelle Linien, Pistolengriffe mit ergonomisch bewährten Radien und schlanke Vorderschäfte prägen das Aussehen der heutigen Waffen.
Das mag bei manchem Flinten sehr weit gehen ,wie bei der Benelli Vinci, dennoch sollte man sie in der Hand gehabt haben…Vorurteile und Geschmack können sich mit den ersten Treffern schnell verändern…
Zusammengefasst:
Eine rückstoßarme, leichte Flinte, die an alle Benutzer schnell und preiswert angepasst werden kann, sowohl in der Schulung als Einzellader wie später sportlich oder jagdlich voll tauglich ist.
Sie ermöglicht ermüdungsfreies Schießen und somit längere Lernblöcke.
Sie kann aus dem Unterreicht direkt in den Jagdalltag übernommen werden.
Sie ist bei gleicher Qualität preiswerter als ihr BDF Konterpart.
Zur Erklärung: wir sprechen von Marken SLFs, keinem Billiggelumpe aus tausend und einem Sonderangebot.
Frage:
Warum wird dies alles nicht genutzt, sondern auch noch durch verbandlich aufgesetzer
Ignoranz, und kleingeistiger Ignoranz in den Kursen immer weiter verhindert?
BDF und DF können wunderschöne Jagd und Sportwaffen sein.Sie haben über die Generationen ihren Platz in den Gewehrschränken und in en Herzen der Flinten-Afficionados zurecht gewonnen.
Beim Sport wird die klassische BDF ihre Rolle behalten,beim Thema Aussehen wird nichts die klassische englische DF je
deklassieren.
dennoch und gerade auch:
Aus unserem Flintenalltag sind die modernen SLF nicht wegzudenken…aber wer denkt, sollte auch weiterdenken…vielleicht mal über den Tellerrand des Stammtischgeschwätzes hinaus…
…vielleicht auch über die untragbaren,unwahren Vorurteile hinaus, die rückständige Verbände den Gesetzgebern, wie bei uns und unseren Nachbarn AT, zur Restriktion geradezu allfeil andienen, um von den wirklichen Problemen der Jagd abzulenken.
Vielleicht helfen diese Zeilen, mal über eine interessante und unglaublich Spass-bringende Waffe nachzudenken.
Revolutionär sind sie vielleicht nicht, aber für viel lernwillige und Spassbereite Schützen sicher eine Befreiung von Problemen, die so leicht zu lösen wären.
…und vielleicht mal auszuprobieren
![]()
Bunduki
PS
und weil wir gerade beim Denken sind…
man stelle sich das bei uns vor:
Schulförderung im Schießen
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, Flintenschießen | Keine Kommentare »
10.1.2012 von Bunduki.
Wenn’s nix zu jagen gibt,Schießstände geschlossen sind,alle Waffen gereinigt wurden und absolut nix mehr zu reparieren oder zu verschlimmbessern ist, dann wird’s Zeit sich it einer guten Flasche Scotch ins Ledersofa zu fläzen und zu lesen.
Heut will ich ein paar sehr ungewöhnlich Büchger vorstellen ,die mir in den letzten Wochen in die Hände fielen und nicht nur Lesespaß versprachen sondern auch einhielten.
Wer mich kennt ,weiß auch ob meines Ticks mit dem alten wilden Westen.
Es sind nicht mehr die gunfights und weniger das wilde am Westen ,was mich heute fasziniert sondern eher das alltägliche,nebensächliche das einem diese Zeit und seine Menschen näher bringt.
Eine Zeitkapsel gleich ist das wohl damals meist verbreitetste Druckwerk….nein ,nicht die Bibel sonder der Sears and Roebuck katalog.
Von Mehl und Melasse über Bettgestell und Küchenherd,Jagdstiefel,Arztbesteck und Kinderbekleidung bis zu Waffen und Munition für Jagd,Verteidigung und ferne Reisen…
Alles findet sich mit Lieferzeit und Discountpreis.
Ebay ist ein Witz dagegen…
Sears and Roebuck Catalogue 1897
Ein Spezialwerk ist das nächste Buch.
Lederarbeiten für Soldaten und Zivilisten waren notwendigerweise damals oft aufwendiges ,aber immer Stabiles zur Unterbringung von Waffen.
Angefangen von der ersten Pommelholstern für Sättel bis zu den Schnellziehholstern der
Traumfabrik.
Packing Iron
Weg vom Wilden Westen ,hinein in die Zivilisation wie sie zivilisierter gar nicht sein kann.
Die englische Jagd.
Nicht die immitierte,von Kleingeistern gerne nachgeäffte Jagd und von den aufgeblähten tweedies gern als Zufangkultur vereinnamte Jagd.
Ich meine das was heute noch lebendig ist,längst nicht mehr auf den Adel beschränkt und von Syndikaten aus allen Lebensschichten gelebte Jagd.
Wer jagd hat dabei auch Hunger…so ist das Schüsseltreiben bei uns, wie in England, eine Notwendigkeit.
Enmgländer wären aber nicht Engländer und unser feingeschmäcklerischer Zeitgeist nicht zu wenig von Sushi,KaffeLatte und Zitronengras verdorben,wenn es nicht auf der Insel ein geschriebens Werk über den Jagdlunch gäbe.
Meiner Meinung nach viel zu spät erschienen,ein Appetizer der besonderen Art !!
The shoot lunch
Etwas gänzlich anderes als Thematik findet sich im nächsten Buch.
Die Diskussion um Blei in Geschossen und als Schrotvorlage begann schon in den 40er Jahren in den USA.
Bei uns konsequent von einem desinteressierten und nur zu Klüngelpolitik fähigen Jagdverband ignoriert.
Wissen ob Stahlschrot Weicheisen ,woraus man es verschießt ,wie es wirkt und worauf zu achten ist….Fehlanzeige beim deutschen Waidmann.
Wo es vorgeschrieben ist behält man die Alibipatrone in der Tasche und tut so als wäre Adenauer noch Kanzler.
Wenige interessieren sich für die Problematik und predigen,erklären ,klären auf und werden wie so oft von den Dummen niedergeplappert.
WER noch nicht mal weis was er aus seinem Püster verschießen kann,der wird auch den rest der Zusammenhänge nicht kapieren.
Sei’s drumm.
Das erste Buch, dass sich mit der Ganzheit der Bleiproblematik und mit dem „ green shot“
Auseinandersetzt, ist ein Buch aus den USA.
Nicht komplett wissenschaftlich ,sondern leicht verständlich,leicht polemisch und dennoch fair in der Sache …lesenswert für alle die argumentieren wollen,wissen möchten und unseren Gegnern auch Fakten liefern möchten.
Gun digest book of Green shooting
Das zweite und letzte Buch, sei all den Anfängern im Flintenschoießen empfohlen, die eine internationale Übersicht und Einsicht in den Sport haben möchten.
Anschlag und Waffenarten,Choke und Stahlschrot,Sportschießen und Schießen auf der Jagd,alte Kamellen entlarvend und erfrischend einfach in der bewusst reduzierten
Struktur…alles was der Anfänger braucht
Gun digest Book of shotgunning
Nun viel Spass beim schmökern und mit der Bitte um Entschuldigung dass alles wieder englisch ist…braucht sich ja nur mal jemand bemühen was sinnvolles auf deutsch zu schreiben
Bunduki
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5.1.2012 von Bunduki.
Ein paar ausgewählte Termine aus dem Süden um wieder in Schwung zu kommen:
7.1. Winterschießen Hattenhofen
21.01. Winterschießen Hattenhofen
1.2. wieder reguläre Öffnungszeiten Hattenhofen
5.2. SCCA Trainingswettkampf PC Wiener Neustadt
19.2. SCCA Trainingswettkampf CPS Wiener Neustadt
4.3.SCCA Trainingswettkampf PC Schattendorf
31.3.Eröffnungsschießen Dornsberg
14.4. BDS Bundespokalschiessen Hattenhofen
27.4. Blasercup Süd I. Hattenhofen (am Freitag 26.4. geöffnet exklusiv für Cup Training)
28.4. Doublettencup Dornsberg
12.5 Blasercup Süd II Dornsberg
18.5.Tiro N.Bay Cup Herrieden
19.5.Tiro Frankencup Herrieden
1.6 Tiro Hattenhofen oBay M
2.6.Tiro LM Bayern
9.6. Tiro Süddeut.Cup
10.6. Tiro LM BW
DER neue SCCA Terminkalender
Anmeldungen bei den Ständen bzw.den Veranstaltern
Das “Xing Boys” Training findet dieses Jahr im März und April nach Wunsch am Dornsberg wie in Hattenhofen statt.
Kosten 80 Euro p.Person bei 6 TN.
Auch exklusive Sondertermine in Hattenhofen (Freitag) sind möglich.
Anfänger und Fortgeschrittene auch ohne Xing
sind herzlich willkommen.
Wir üben Parcourstauben aller Art und Schwierigkeitsgrade.
Bitte rechtzeitig anmelden.
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Ostertermin 4.4 am Dornsberg schon ausgebucht
Um eine 6er Gruppe optimal über diverse Stände zu leiten ist ein Termin innerhalb der Woche ideal.
Keine Wartezeiten !
In Hattenhofen sind nun auch Freitagstermine möglich.
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5.1.2012 von Bunduki.
Seit langem ist unser charmantes Nachbarland auch für viele Deutsche eine zweite oder sogar erste Jagdheimat geworden.
Unkomplizierte und unaufgeregt ist dort das Verhältnis zur “Jagerei” und so entschließen sich viele deutsche Jäger dort einmal
zu jagen.
Was die wenigsten wissen ist ,dass auch dort Jagdrecht föderal ist und jedes Bundesland seine eigenen Jagdgesetzte hat ,nach
denen auch die Ausländerjagdscheine vergeben werden.
Dem rührigen Moderator “sandman” von www.pulverdampf.at ist es zu verdanken, dass wir eine schöne Zusammenfassung dieser Gesetze bekommen:
Österreichische Landesjagdgesetze
Wer “nur” zum Tontaubenschießen nach Österreich kommt der benötigt nur den europäischen Feuerwaffenpass.
2 Langwaffen problemlos erlaubt (auch SLF)
Information über Wettkämpfe und Events bei den hilfsbereiten Freunden vom SCCA
Waihei und fröhlich Planung der Jagdreise
Bunduki
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5.1.2012 von Bunduki.
Jahre hat’s gedauert…das Ergebnis erstaunt einen nicht,nun hat der Bundesrat endlich verabschiedet:
Die Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz des Bundes.
Die föderal individuellen Vorschriften der Bundesländer lassen weitgehend auf sich warten.
Infos dazu bei den Geschäftsstellen der Landesjagd- oder der Sportverbände
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15.11.2011 von Bunduki.
Er bringt nicht nur Äpfel und Nüsse,sondern auch Tontauben und Schrotpatronen !
Wie jedes Jahr, findet auch heuer ein “Nikolaus” -Schießen im Jagdparcours Hattenhofen statt.
Spass,neue und alte Bekannte und Tauben aller Art erwarten die Teilnehmer.
Termin 3.12.2011
Neu in Hattenhofen ist auch, dass im Januar, trotz Betriebsferien ,den hartnäckigen Parcourslern zwei Termine zur Verfügung gestellt werden, in denen sie ihre schrottechnische Enthaltsamkeit aufgeben können. ![]()
Termine Januar: 7.1 und 21.1. 2012
Um Anmeldung wird gebeten,damit der Nikolaus auch planen kann. mail siehe unten!
Auch Neu: Nach Absprache ist auch an Freitagen das Schießen für Gruppen möglich!
Infos und Anmeldung bei Christiane Grauer unter:
mail@jagdparcours.de
Happy shooting
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Aus gegebenem Anlaß
Alle Beiträge, Text oder Foto, unterliegen dem Urheberrecht.
Jede Art von Kopie zur Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung möglich.
Dies gilt für die Nutzung von Fotos , genauso wie für Vervielfältigung von Artikeln zur Jagdausbildung,Schulungen oder Werbung .
Dies gilt auch für Auszüge aus Texten.
Wir sind es leid,Texte und Fotos, die wir in diesem Rahmen unserem Leser werbefrei und gratis zur Verfügung stellen,auf kommerziellen oder werbefinanzierten Privatseiten wiederzufinden.
Wir sind es leid,immer wieder Plagiatoren freundlich darum zu bitten,wenigstens soviel Anstand zu haben, eine Quellenangabe bei ihren Copy and Paste Raubzügen, zu machen.
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7.11.2011 von Bunduki.
Es werden mehr!
Jagende Frauen.
Nein ,nicht die Trachtenhütchenmamsellen mit Hochglanzmagazin in den manikürten Fingerchen und der besonders tragefreundlichen Lightversion des Stutzens.
Nein, auch nicht die „Damenjägerinnen“ getweeded und geloded ,und geerdet wie der zahlende,
erzkonservative Papa.
Es sind wahre Töchter Skadis ,die als neue hoffnungvolle Generation die Jagd für sich entdecken.
Dass dabei jede Altersgruppe vorkommt, ist zusätzlich erfreulich.
Was für Jäger sind das ? Sie tragen Carhartt jacken und Basekaps, gehen mit der Motorsäge souverän um und schießen wie der Teufel.
Wem die Flinte zu schwer wird, winselt nicht nach “etwas” leichterem, sondern geht in die Muckibude und wenn’s ums Aufbrechen geht,sind sie mit Feuereifer und jagdlicher Professionalität an den Stellen, wo sich so manche Herren gerne zurückhalten.
Einige bauen sich Ihre Waffen selber und strecken 8Stück Schwarzwild so ganz en passant in 2 Tagen ( Waihei Terry!)
Jagd wird von weiblichen Jägern als Bereicherung ihres Lebens angesehen.
Prestige,Anerkennung,Networking ist diesen Jägern aus ihrem Berufsleben sicher nicht fremd, die Jagd aber sehen sie klassisch als Handwerk und Erlebnis.
Sie sind weibliche Jäger, keine “Jäger/Innen”, keine “Damenjäger” oder „Lady mit Flinte“
Sie lachen herzlich, wenn sie die Worte von Königin Victoria hören:
„only fast women shoot“ und sie setzen sich gegen die Männer und ihre zickigen Geschlechtgenossinnen durch.
Und, so notwendig, setzen sie sich auch von der Masse der Mitläufer/Innen deutlich ab.
Manchmal muß es sein, denn anscheinend kommen sehr viele Jäger mit Frauen auf der Jagd, immer noch nicht klar.
Dabei hatten wir genügend Zeit, uns an jagende Frauen zu gewöhnen…wenn man sie zur Kenntnis genommen hätte…
Es gab sie zu allen Zeiten…hier einige Bücher über jagende Frauen :
Margarete Trappewar m.E. die herausragende Frau Afrikas.
Dreimal musste sie ihre Farm wieder aufbauen.
Sie kämpfte auf Lettow-Vorbecks Seite,war in Friedenszeiten eine Farmerin die vorrausschauend die Menschen „ihrer“ Farm in eine modernes Leben führen wollte.
Sie war die erste professionelle Großwildjägerin, bewundert auch von trinkfesten Schwadroneuren wie dem ollen Ernest Hemingway.
Ihre Geschichte fand Bewunderung, ihre Farm wurde berühmt und doch starb sie in Armut und eine Jägergesellschaft wie die unsere, schafft es bis heute nicht ,diese größte aller deutschen Jägerinnen zu ehren.
Nur ein Buch wurde ihr gewidmed
Die weiße JägerinVon Rolf Ackermann
Ihre Farm existiert noch und jeder Afrikareisende kennt den Namen:
Momella
Heute als Hatarilodge an den berühmten Film erinnernd
wurde nach den abgeschlossenen Dreharbeiten ,die Farm von Hardy Krüger weitergeführt.
Seine Erinnerungen an
Eine Farm in Afrika
sind auch eine Verbeugung vor Margarete Trappe.
Auch heute gibt es starke jagende Frauen in Afrika,deren jagdliche Kompetenz weltweit gefeiert wird.
Natasha Illum Berg ,einzig weiblich PH in Tansania und auf die gefährliche Jagd auf Büffel spezialisiert.
Als Tochter eines Schriftsteller auch literarisch aktiv:
Eien Liebeserklärung an Afrika : Tea on the blue sofa
Afrika war für Europäer und Amerikaner ,am Anfang des 20.Jh, immer der Kontinent des Abenteuers.
Geschichten von dort waren geheimnisvoll und gruselig.
Einer der ersten, die Film, halbdokumentarisches und Selbstdarstellung perfekt beherrschten, war eine kleine ,quirlige Frau mit einem ansehnlich reichen Mann,dessen Haupttalend darin bestand, seine Gattin mit Gewehr und Kamera auf die Welt los zulassen.
Osa Johnson
Sie schrieb diverse Bücher und drehte unzählige Filme über ihre Jagdabenteuer in Afrika und weiteren wilden Gegenden der Welt.
Nur zwei von vielen Büchern, die Lust auf mehr machen:
Four years in paradise
I married adventure
Auch mit dem Geld ihres Mannes, aber ganz anders schreibend ,jagte Mrs. Borden in Alaska
Ein eigenes Schiff, viele Bedienstete und mächtig viel Zeit, erlaubten ihr dort zu jagen wo nur die härtesten Sourdoughs überlebten.
In den Weiten Alaskas
Mrs John Borden
The Cruise of the Northern Light
Die Rolle der jagenden Frau wird aktuell beleuchtet von einer amerikanischen Wissenschaftlerin die ihreArbeit dieser Frage gewidmet hat.
Woman hunter von Mary Zeiss Stange
Wie die Wissenschaftlerin das ganze für sich selbst umsetzt, erzählt sie kurzweilig hier:
Hard Grass
Ein ganz besonderes Buch zu Frauen und ihrem Verhältnis zu Schusswaffen in der amerikanischen Gesellschaft, ist das Buch
Her best Shot
Hier wird eine Bogen von der ersten Siedlerinnen, über Showgrößen wie Annie Oakley, bis hin zur Waffennutzung durch die Brooklin gun girls,
undBonny and clydegeschlagen.
Und wer immer noch nicht glaubt, was Frauen können,der reise nach Alaska.
Dort findet sich an der Flugpiste mitten im Ort Talkeetna ein Schild mit der Aufschrift:
„Alaska, das Land wo Männer noch Männer sind und Frauen das Iditarod gewinnen.“
Pilotenand musher
Ein Buch über die fliegenden Frauen hoch über der letzten Wildnis:
The Sky ist the Limit
Viele Bücher sind nur noch antiquarisch zu bekommen,was allerdings den Lesepass nicht mindert und nur beweist, wie lange wir schon im Mustopf des Chauvinismus vor uns hingegart wurden.
happy reading
bunduki
Nachtrag:
Aus aktuellem Anlaß und auf Nachfrage einiger interessierter “girls of the trade”, hier eine kleine Liste von jagenden Frauen die sich international,historisch und jagdgeschichtlich einen besonderen Namen verdient haben.
Jede von Ihnen stellt die gut schreibenden Schwadroneur, wie Hemmingway und Ruark, mit TATEN in den Schatten.
Jede von Ihnen hätte eine Verfilmung ihres Lebens verdient (wenn nicht vereinzelt geschehen).
Chauvinisten sind sie ein Graus und leider wohl so manchem Werbemagazinschreiberling/Innen komplett unbekannt.
Über jede der Damen ist im Internet zu recherchieren.
Über viele gibt es Bücher(meist auf Englisch), einige haben selbst veröffentlicht und manche haben auch eigene, sogar sehr “eigene” Webseiten,wie die berühmte Natasha Illum Berg (s.o)
Daisy von Pless
Eleanor Roosevelt
Ella Bird Dumont
Martha Maxwell
Martha Jane Canary
Annie Oakley
Mary Kingsley
Osa Johnson
Margarate Trappe
Mikie Akeley
Mary Hastings Bradley
Isak Dinesen (Tanya/ Karen Blixen)
Plinky Topperwein
Annie Bianco Ellet
Paxton Quigley
Natasha Illum Berg
Fiona Capstick
und für alle die noch mehr wissen wollen,gibts eine Webseite die jede/n chauvinistische/n Hilfredakteur/In in Verzweiflung
treiben würde:
SHOOTING DIVAS
Und wers “nur Jagdlich will” das ewig lockende Weib:
Women hunters
Und wer auf dem “Coffeetable” mehr als Sandwich und Scotch präsentieren will:
Womens hunting journal
WER aber gleich los will ins Abenteuer: North to the Future and the last frontier:
Dort wartet : Dr. Julia und kuriert Zipperlein und Abenteuerlust
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PS
dies war der 301. Artikel im Blog, der seit September 2007 existiert.
Wieviel Flintenartikel hat eigentlich Ihre Jagdzeitschrift oder Ihre Waffenwerbeillustrierte in diesem Zeitraum für Sie,den zahlenden Leser geschrieben ?
Wir danken allen Lesern und Nichtlesern für Ihre freiwilligen und unfreiwilligen Anregungen zu Themen rund um Jagd ,Waffen und
dem intimen Leben mit Flinten.
Yours truly
Alexander von Wenzl
aka Bunduki ,Darkwing D., Bibi und der Rest der Bande
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Geschrieben in Bücher und Filme | 1 Kommentar »
2.11.2011 von Bunduki.
Aufgrund des schönen Wetters haben wir die Deutschlandkurse noch in den November verlängert und sind noch nicht in den Süden geflüchtet…
Wer also noch vor der Jagdeinladung seine Flintentechnik verbessern will,ob mit BDF, DF oder der Selbstladeflinte, kann sich noch kurzfristig anmelden.
Bitte nur per Telefon über 08362 277
Hau wech dat Ding !
Alexander
Geschrieben in aktuelle Kursinformation | Keine Kommentare »
2.11.2011 von Bunduki.
Weitab von Verbandsklüngeleien, semiprofessionellen Lobbygehabe und Rechtsauskünften per Glaskugel, zeigt sich die einzig professionelle Waffenrechtsseite in Deutschelnad in neuem Gewand:
LEXDEJUR
Achtung! Profis am Werk…also weder kostenlos noch kompetenzlos
Yours truly
Bunduki
Geschrieben in Gesetze hier und dort | Keine Kommentare »