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31.7.2008 von Bunduki.
Deutschland bald wieder im Olympiarausch !
Wimpel raus und ran ans Auto und fertig ist der Olympionike des Herzens ! Hossa !
Wir werden dabei sein und in der ersten Reihe und mit dem zweiten Auge knackige Beachvolleyladies bewundern, mit Fechtern um Treffer bangen und mit Schwimmern schwitzen (schwitzen Schwimmer?)…
Wir werden jedes Dressurpferd mit Namen kennen, und die Schuhmarken der Hochspringer in Breitwand 16:9 sehen.
Was wir nicht sehen ist das Doping (das es ja nicht gibt)…die prügelnden Polizisten die Parteikritikern den Konfuzius (den gibts ja auch nicht) einbläuen und die Wettbewerbe im Wurftaubenschießen….HAAAALT!… ist übertrieben! die Tontauben-schießerei werden zwar nur rudimentär gezeigt, aber immerhin.
Zwar gäbe es genügend Wettkämpfe die sicher auch ein dankbares publikum finden würden,
siehe den Zeitplan des DSBaber so richtig scheint bei den TV göttern keine Begeisterung für unsren Sport aufzukommen.
Dazu begleitet uns ZDF und ARD unwillig und Quotenknirschend.
Die Übertragungen gewohnt so mager, wie deren Ansagen sehr wage.
Am 10.8 zwischen 9.00 und 9.30 mal ein bischen Trap ,und ansonsten immer mal ein (voraussichtliches) Stündchen …wenn nicht, wie bei den letzten Malen in Athen , gerade Gewichtheber Gewichte heben und Beachvolleyballerinen knackig nach dem Bällchen hechten…oder Waldi und Harry oder sonst ein televisionärer Dampfplauderer (unser Boris nicht in Peking?) uns was ganz furchtbar tolles und wichiges zu sagen haben.
Termine:
10. Aug 9.00 Trap M ZDF
11. Aug 9.00 Trap F ARD
12. Aug 9.00 DTrap M ZDF
14. Aug 9.00 Skeet F ZDF
16. Aug 9.00 Skeet M ZDF
alles natürlich unter der Prämisse, dass in einer “richtigen” Sportart nicht doch mal was wichtiges (…ist TipKick diesmal nicht dabei???) passieren sollte…!!!!
Die Angebote der privaten sind nicht besser,denoch wenig Info ist besser als gar nichts: Eurosport
Wer sich übers Schießen mit Filmberichten informieren will , brauchte kein Geronten Gebabbel ala Harry und Waldi alias Walldorf and Stattler ,auch kein KabelTV sondern DSL Flatrate:
ISSF TV bringt uns den Sport auf den Rechner…und das ohne Gebührenwucher der öffentlich verrechneten Geldvernichtungsanstalten .
Doch OLYMPIA?
Da müssen wir lesen:
“Sorry…The IOC does not authorize moving images of the games on international Federation websites.”
Aus is.. sitzen wir eben mit Waldi in der ersten Reihe ,trinken chinesisches Tsingtau* statt Weisbier und sehen uns Badminton an.
IOC ? …ist das nicht diese Clique von Funktionärsbonzen mit Korruptionsdiplom die die Spiele danach vergeben, wer ihnen die beste Schnittchenplatte macht?
War’s nicht diesmal die nach Abgasen stinkende Aufschnittplatte mit tibetischen Prügelopfern,an maulgestopften Ex studenten …kurz „ bunte Platte von himmlischel Flieden mit geblaten Leis, Tienamen-stäbchen und ganz ohne Plessefleiheit”.
…und danach steht im Glückskecks noch der Schauplatz der nächsten öffentlichen Hinrichtung.
Da bekommt der olle Churchillsatz ( oder war’s Konfuzius?) “Sport ist Mord ” ganz neue Dimension,gell?!
Pfui Teufel !
Den Athleten sei viel Fortune gewünscht, den Zuschauern zuhause viel Spaß und den Chinesen ,Tibetern und anderen unterdrückten Menschen , mehr internationales Rückgrat der Völkergemeinschaft und uns allen ein neues IOC…
*Und damit keine Mißverständnisse entstehen:
Tsingtau ist kein schlechtes Bier ! das ist deutsche Braukunst…alles nur geklaut,wie Mikrochips,Autoteile und Sonnenbrillen…
Bloß Respekt vor Menschenleben immitieren sie nicht.
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29.7.2008 von Bunduki.
Eine sehr schöne Sammlung aller Wurftaubenstände down under incl. Adressen und Kontaktpersonen vom australischen Verband.
Besonders Interessant weil dort auch die Weltmeisterschaften 2009 ausgetragen werden.
Geschrieben in Reisen und Blicke übern Tellerrand | Keine Kommentare »
28.7.2008 von Bunduki.
So mancher Daniel Düsentrieb war über die Jahre in der Waffenbranche unterwegs und aktiv.
Erfindungen aller Art ,manchmal jenseits aller Vernunft , oft ohne jeden praktischen Wert und nicht selten sogar komplett kontraproduktiv, füllen international die Regale von grinsenden Händlern und die Schubladen enttäuschter Käufer.
Doch auf der anderen Seite, gab es und gibt es immer wieder Meilensteine des waffentechnischen Verständnisses, des jagdpraktischen Genies und noch seltener, schlicht unglaublich funktionelle Dinge, die dem Geist eines Tüftlers entspringen.
Recht oft sind diese „Helferlein“ einfache und simple Konstruktionen,oft beschreibt man sie mit nichts besser, als dem berühmt verblüfften „ na draufkommen muß man halt.
Und leider nur all zu oft, sind bestimmte Zubehörteile und praktische Gimmicks bei uns gänzlich unbekannt , weil der Handel zu träge war und der Verbraucher von ihrer Existenz nichts wusste.
Eine Pressenotiz die Redakteuren Arbeit abnimmt und flugs eine Spalte im Layout ohne weitere Arbeit ergänzt, wird auch vom Leser meist nicht beachtet und was immer es an neuem gab …es taucht oft nicht mal beim Händler oder im Katalog auf.
In loser Reihenfolge will ich solche „ Helferlein „ beschreiben, die über die Jahre ihren Weg in meine Schubladen und Schießtaschen gefunden haben und die ich zu schätzen gelernt habe. Also sehr subjektiv (und unabhängig)wie immer
Fangen wir mal da an, wo es weh tun kann. Beim Rückstoß.
Den gibt es, seit es Feuerwaffen gibt und man kann ihn ignorieren, verleugnen oder mit Technik bekämpfen …er bleibt, weil physikalisch eben unabdingbar .
Fast alle Schützen arrangieren sich mit dem Schlag gegen Schulter .Ein gut passender, nicht zu kurzer Schaft, ein sauberer Anschlag und ein Waffengewicht das zur Patrone und nicht zur englischen Garderobe passt…
So ist die normale Vorgehensweise.
Aber es gibt Ausnahmen.
Einmal sind da diejenigen, die wirklich harte Ladungen verschießen. Dauergebrauch Brenneke , schwerste Jagdladungen mit Kaliber 12/89 oder sogar Kaliber 10 usw.,Trapschützen denen Gewichtung beim Voranschlag eher unwichtig ist ,die sich aber vom Rückstoß nicht aus der Konzentration klopfen lassen wollen…
Zum zweiten gibt’s diejenigen, die gesundheitliche Einschränkungen nicht vom Schießen und Jagen abhalten, für die aber jeder Schuss eine Qual ist oder sogar gefährlich sein kann.
Die Liste der Krankheiten ist lang und ich hab in meiner Praxis immer wieder liebe Kunden gehabt, die verzweifelt nach einer Möglichkeit suchten, denn Rückstoß effektiv zu dämpfen.
Nun ist das mit der Physik so eine Sache. Die Kraft des Rückstosses muss irgendwo aufgefangen werden. Porting und Kompensatoren dämpfen keinen Rückstoß, sondern lenken nur den Hochschlag der Mündung um.
Soll der Rückstoß ,also eine quasi lineare Kraft nach hinten, gehindert werden, die Schützenschulter zu erreichen, muß er logischerweise VOR dem Ende des Schaftes aufgefangen werden.
Ruhiger Anschlag, allerhöchste Konzentration und extrem kontrollierte Bewegungen und ein ermüdungsfreier Durchgang sind Voraussetzungen um im american Trap erfolgreich zu sein.
Hier störte immer wieder der Rückstoß durch die höheren Vorlagen.
Nun ist der Ami als solcher ein kluges Kerlchen und US Büchsenmacher können wahre Teufelchen der Bastelecke sein.
So kam dann auch mal einer von ihnen auf die Idee eine Stahlhülse ,die er mit Mercury (Quecksilber) füllte und dauerhaft versiegelte, an eine Waffe zu schrauben.
Und was passierte: das Beharrungsvermögen des Quecksilbers fing einen Teil des Rückstoßes auf. Plötzlich wurden schwere Vorlagen leicht schiessbar.
Man bastelte weiter , brachte es zur Serienreife und dachte sich ,weil man gerade in der Bastelphase war, auch noch viel ergänzendes Zubehör aus.
Schnell wurde man bekannt und erfolgreich, wenn auch nur im US Markt.
Bei uns brachte vor ca 13 Jahren ein rühriger Großhändler namens Bernd Bauer so ein Teil von der Shot Show mit und wollte es hier vertreiben.
Ach was ein Disaster…: „Brauch mer’ net ,….so ein Amischeiß, so was braucht niemand bei uns…jagdlich nicht geeignet…“ so tönte es aus deutschem Händlermund.
So gingen die Restbestände des Produktes an ein Ulmer Unternehmen, das es zwar in sein Repertoire aufnahm, aber bei uns ebenfalls nicht in die Geschäfte bekam. Allerdings konnte man diese Teile hervorragend in Safariwaffen und die etwas schwereren Bockflinten einbauen, sofern der Kunde Erleichterung beim Schießen wünschte.
Alles änderte sich, als ein Unternehmen im schwäbischen Allgäu so einen Zylinder in die Finger bekam, das Quecksilber gegen Wolfram austauschte, dem ganzen einen schmissigen Namen mit Kick verpasste und es den linientreuen Händlern als Innovation verordnete.
Auf einmal wusste man ob der Möglichkeit mittels Physik eben diese auszutricksen!
! Heureka !
Zurück zu unserem US Produkt.
Der kleine Zylinder ist inzwischen in diversen Größen zu haben und integriert sich auch in ein einfaches,preiswertes aber wirkungsvolles Schaftverstellsystem, mit dem man hervorragend Gelenkgewehre versehen kann.
Das zusätzliche Gewicht ist kein Argument dagegen,bedenkt man erstens die Adaptionsfähigkeit des Menschen und zweitens die Tatsache, dass die meisten Anwender lediglich wählen können zwischen einer hecklastigen Waffe mit Recoilreducer oder „gar nicht schießen“ …weil’s weh tut.
Aber es gibt noch mehr Anwender:
- Wer zum Beispiel zur IPSC Fraktion gehört,kann den unangenehmen Kick der Brennekes bremsen…
- Wer durch deutschen Schießausbildung zum Mucker und Zucker geworden ist, der kann sich damit das ganze wieder abgewöhnen…
- Wer meint mit einer stylisch leichten 300 WM Selbstladebüchse die Zuverlässigkeit einer Kalashnikov erreichen zu wollen…
- Wer sich Safaribüchsen in Monsterkalibern hat aufschwatzen lassen und nun befürchtet, damit nicht mehr sicher zu treffen…
All denen wird mit diesem Helferlein ein guter Dienst erwiesen.
Kosten tuts weniger als eine Tankfüllung …OK schlechter Scherz … ca 50 bis 60 Euro bei Eigenimport durch die internationalen Versender.
Der Einbau ist sehr einfach, eine Bohrung im Schaft(meist ohnehin vorhanden) genügt.Damit es nicht wackelt genügt eine Manschette aus Ducktape..einfacher geht’s nicht.
Sicher kein Zubehör für jedermann…aber für diejenigen, die’s brauchen, ist’s ein wahrer Helfer
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25.7.2008 von Bunduki.
Hinterm Deich is mächtig was los.
Begeisterte Berichte erreichten das Alpenland und schwärmten von jagdlicher Realität und viel Abwechslung.
Und gleich präsentierten die Nordlichter einen Nachschlag in Ihrer regionalen Jagdpresse
Jäger in Schleswig Holstein
Nur Seite 10 gratis (!) runterladen und man erfährt alles über das Schießen mit Überraschungstauben in Hartenholm
Also scheint es doch ein Interesse an Bewegung im jagdlichen Schießen zu geben.
Einige wenige werden aktiv und tun was.
Der Rest würde schon gerne wollen aber können tun sie sich halt nicht trauen.
Ist ja auch nicht einfach gegen den Strom zu schwimmen, der alles zu einer „15 Tauben Skeet und 15 Trap und damit Basta“ Soße verkochen möchte .
Wenn dann mal einer loßlegt wie in Wiesbaden mit dem Sporting event…na dann ist danach aber wieder Schicht und Schweigen legt sich über die Szene der Aufmüpfigen.
Doch das ist nicht nur bei Jägers so. Schon vor vielen Jahren verschwand das 20er Parcoursschießen… ein DF Schießen findet so geheim statt, dass selbst die Webseite des Veranstalters nur in der Vergangenheitsform davon spricht.
Das Verstellen von Maschinen darf in einem bayrischen Parcours schon seit Gründung nicht mehr vorgekommen werden und dass in einem Compakparcour auch mal unbekannte Reihe geschossen werden könnte…na wer sollte so was schon wollen.?
Die allmächtigen Pulliers nicht,die selbsternannten Ausbilder nicht und die vereinseigenen und lodengrünspanbesetzeten Biertischexperten erst recht nicht.
Viele andere wollen mehr und haben genug vom immer gleicher Monotonie und aufgezwungenem Spotshooting… und sehen in Holland,Italien ,Österreich und bei anderen Nachbarn dass es auch anders geht.
Woanders ist man da weniger eng gestrickt:
Poolshoot, BlindCompak,ProSporting,Sporttrap,WalkUps,Birdbrain,make aBreak,Cordobatraining,Traphouse Sporting clays,PDQTwister,ZZ,RiversideSkeet,Double Rise,Crazy Quail,Scrap,5 in 1,Annie Oakley,Starshot,RabbitRun,Flush and Flurry,,….
Dazu noch diverse hispanische Varianten aus zwei Kontinenten,englisch Skurriles und praktisches und das ,was uns die amtlichen deutsche Sportordnungen (von Moses in Stein gehauen!) erlaubt.
Erlaubt?
Nun sind Standordnungen nicht unveränderbar und können von Fall zu Fall an bestimmte Veranstaltungen oder Trainingseinheiten angepasst werden.
Wir (und die heiligen Vorschriften und Aufsichtsämter) sind alle viel flexibler, als uns einige verknöcherte ewig gestrige Vereinspäpste wahrmachen wollen.
Wenn die Sicherheit gewährleistet ist, niemand Kriegsspiele draus macht, dann kann jeder Stand mit wenig Aufwand die Fantasie seiner Mitglieder ausnutzen und abwechslungsreiche Schießen bieten.
Keine Angst vor heiligen Kühen !
- Nur 2 Schuß laden!?
IPSC Sportler gehen mit SLF und VRF und 8 Schuß im Magazin sehr verantwortungsbewusst um. Sollten dass Jäger nicht auch können und dabei ebensoviel Spass haben?
Selbstlader ausnutzen und die Standordnung auch mal kontrolliert erweitern.
Plug raus (ist beim Sportschießen erlaubt) ergo 5 + Schuß und fertig ist das Cordoba training.
Erzieht zu schneller Zielauffassung und zur Kontrolle der Schussfelder.
- 20er ist keine Sportwaffe?
Aber um Wild zu töten geht’s?
Sportmunition gibt’s sogar in Weicheisen!
- Mit 20Gramm Vorlagen oder Kaliber 28 trifft man nix!?
Doch! andere schon! Und wenn’s die können…
- Krähen-Parcours mit dem Selbstlader oder der VSF
- Schießen im Sitzen in einem( natürlich stabilisierten ) Kahn
- Fasanen-Parcours mit Hahnquerflinten
Warum nicht? Schadet doch niemand…hilft aber dem waidgerechten Schuß und macht Spass.
- Bei uns hat keiner solche Waffen!
OHHH DOCH! Sie haben sich bisher nur nicht getraut es zuzugeben…oder haben sich vor dem profilaktischen Anschiß des Vereinsblockwarts gefürchtet.
Wie viel man improvisieren kann, bewies kürzlich der rührige Herr Tauber, als er sein Gelände südlich von Berlin zu einem Parcoursbewerb öffnete.
Es zeigte sich, das Fantasie mehr wert ist, als die Spitzendeckchen im elitären Clubhaus.
Es sei ihm von Herzen Glück gewünscht, dass seine Pläne für ein Schießzentrum endlich umgesetzt werden können.
Alle Ausreden die gegen Veränderungen sprechen, seien sorgsam geprüft.
Meist steckt nur sehr private Engstirnigkeit und ein klitzekleines Weltbild dahinter.
Einen Stand kurzfristig verändern, geht mit wenig Geld…
Regeländerungen kosten nichts, ebenso wenig wie eine neue Waffen- oder Kaliber-auswahl.
Wurfmaschinen kann man von der Handschleuder bis zum Magazinautomaten und dem ZZ-Robot mieten oder von befeundeten Dtänden leihen.
Bedarf es behördlicher Genehmigungen, so wird zu oft nur von einer negativen Grundeinstellung der Beamten ausgegangen. Aber es gibt eben auch hier erfreulich viele positive Beispiele.
Einfach mal den Amtmann/Frau auf den Stand einladen und gezielt mit Freude am Sport anstecken.
Nein sagen,kann er dann immer noch…
Und nicht vergessen!
Wer nun so was machen will, der soll JETZT loslegen.
Nicht warten bis jemand anders anfängt, der Vorstand was sagt oder eine Zeitung auf die gleiche Idee kommt (gebracht wird).
Hersteller, Großvertrieben und Jagdzeitungen lagen solche Schießen als fertige Evententwürfe , schon diverse Male vor…
Also selbst aktiv werden!…Und Spass produzieren!
Es muß ja nicht gleich gnats shooting sein….aber warum eigentlich nicht?
Vielleicht so oder lieber doch so
PS
und wer glaubt das sei der Gipfel insularer Merkwürdigkeiten der weiß nichts hiervon
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25.7.2008 von Bunduki.
Ein neues Forum wurde in Österreich speziell für die Freunde des Wurftaubensportes aufgemacht:
www.wurfscheiben.at
Allzeit gute und stilvolle Diskussionen ohne sinnlosen Streit und Zank!
Viele kluge Poster und keine Trolle !
Nachtrag vom 31.07.08
Man hat nicht lange gefackelt und auf Trolle gewartet.
Gleich in die Vollen mit persönlichen Beleidigungen,Injurien und Hühnerhofhacken.
Damit ist das Thema Wurfscheibenschießen verfehlt und das Forum ebenso absurd, wie wenig unterhaltsam.
Abhaken und vergessen
Schad drum
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24.7.2008 von Bunduki.
You Tube hat’s vorgemacht, Schäuble träumt davon und Google baut fleißig daran .
Bilder von der Welt ,von Menschen und Plätzen….und manchmal ein bischen mehr…
Einige wollen überwachen, einige unterhalten, einige Informieren.
Wie und wo die Grenze dazwischen verläuft, lässt Diskussionen wild und heftig verlaufen, sind wir doch alle höchstgradig und zurecht sensibilisiert .
Unser Sport wäre per se ein idealer Zuschauersport,erkennt doch jeder Betrachter sofort den Erfolg des Athleten, wenn die Flashtaube in einer orangen Wolke zerspringt. Aber wer zeigt das?
Leider vernachlässigt das Fernsehen das Schießen sträflich und würden nicht die Trap und Skeet – Diziplinen in der Saurengurkenzeit der olympischen Spiele,vor den Leichtathleten stattfinden, würde gar nichts übertragen.
Hilfe bringt da das ISSF TV welches die Wurfscheibendisziplinen online in Streaming Video
einem weltweiten Publikum zur Verfügung stellt.
Lust auf Tontauben , Parcours ,Trap und Skeet und einen kleinen Blick auf Schießstände in Nordamerika bietet auch unser fleißiger Freund Joe Potoski in seinem Lost Target Portal.
Dort werden seine Schießstandreports künftig auch mit kleinen Videos unterstützt.
Eine neue Form der Werbung ist auch die Webcam.
Wie schon von Golfplätzen bekannt,werden jetzt auch auf dem Dornsberg Webcams installiert.
Wer also eine lange Anreise hat, kann sich prima über den aktuellen Wetterzustand informieren; zuverlässiger alllemal , als in diversen Wetterberichten unterschiedliche Aussagen zu erhalten.
Die Webcams auf dem Schießstand werden wohl auf jedem Stand installiert und sowohl auf einen Großbildschirm im Clubhaus, wie auch ins Internet auf die Seite des Betreibers übertragen.
Eine tolle Idee für Wettkämpfe und Veranstaltungen.
Laut Betreiber sollen die Datenschutzrechtlichen Bedingungen außerhalb solcher Veranstaltungen absolut sichergestellt sein.
D.h. Fahrzeugkennzeichen, Personen und alle anderen personenbezogenen Informationen sollen unkenntlich sein.
Dies ist heutzutage auch dringend notwendig !
Denn wer will schon seine Fehlschüsse als possierlichen Internetfilm auf You tube bewundern, oder sich selbst und seine Begleitung jederzeit und für jedermann identifizierbar und sogar ins Heimvideo herunterladbar machen .Zu guter Recht reagieren wir heute auf alle Arten von Überwachung sehr sensibel…
Dennoch scheint sich hier eine gute Chanche für Sportwerbung zu bieten.
Und diese Werbung ist für den Sport notwendig und ein Portal, dass Wettkämpfe im Parcours live vom Stand zeigt, wäre sehr zu wünschen,brächte es uns doch die dringend benötigte Öffentlichkeit .
Wie das System arbeitet, werden wir wohl schon ab diesem Wochenende von einem Stand ersehen können, der für ein Firmenevent reserviert ist.
Man darf auf Akzeptanz ,Auswirkungen und Meinungen gespannt sein.
Nachtrag am 27.8.
Anscheined hat sich die ganze Akktion vorläufig zerschlagen.
Zu hohe Kosten,zu teure Anzeigen?? wer weiß?
Also erstmal nix mit “smile You’re on the camera”
Auch gut…wir werden damit leben können.
Geschrieben in mixed bag | Keine Kommentare »
24.7.2008 von Bunduki.
Also ganz ehrlich.
Mich nervt das Radio ungeheuer. Ob im Auto oder Büro, ohne Unterlass Gequatsche wo man doch nur etwas Musik zur Entspannung hören möchte.
News, Entertainment und Informationen mit der Halbwertzeit von Regentropfen.
Hysterische, verbal zappelnde „Mod’s“ mit Pisazeugnis geben die kreischende Panik von nicht sedierten Psychatrieinsassen als „ hippen Livestile“ aus und hoffen auf Planerfüllung der 0180 Nummernabrechnung ,durch die ewige Bereitschaft debiler Hausfrauen ,auch jedem Hörer vom Niedergang des Geistes zu überzeugen..
Und die „News“…
…Angie hat Aufschwung
…Amy hat Entzug
…und Prinz Obama von Zamunda besucht UNS und WIR werden alle zu Baracks der Herzen…
Wie unerwartet, dass durch die göttliche Fügung des Sendersuchlaufes plötzlich ein durchaus interessanter Bericht meine gepeinigten Ohren erreichte.
Auf DLF berichtete man recht neutral und doch informativ, über die Blei-Problematikauf der Jagd.
Alle kamen zu Wort und alle Argumente auf den Tisch…Lösungen gabs keine..aber so soll Journalismus ja auch sein.
Hier der Bericht mit der Möglichkeit ihn auf diverse Art noch mal zu hören.
Bemerkenswert war mir einer der letzten Sätze,der sich auf das Bleischrotverbot bezog.
Sinngemäß: Gänse und Enten werden miserabel (mit Blei) getroffen und so nehmen die Seeadler eben gerade durch verludertes Flugwild besonders viel Blei auf .
So würde aus den Zahlen über verendete Seeadler auch ein Schuh.
Im Umkehrschluß müsste man natürlich fragen ob dann WE Munition eine Lösung darstelle.
JEIN würde aber dann die Antwort lauten,weil zwar Adler nicht mehr an Blei sterben würden ,trotzdem aber immer noch schlampig geschossen wird.
Also wäre es doch logisch einfach besser zu schießen…und das zu überprüfen mit einem regelmäßigen ….huuuch ![]()
…Aber wollen wir mal nicht schlafende Hunde wecken
Wahrheit ist subjektiv , Fakten nicht. Aber beides hat Konsequenzen!
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, mixed bag | Keine Kommentare »
19.7.2008 von Bunduki.
Gerade hab ich wieder mal in einem meiner Lieblingsbücher geschmöckert.
Jim Fergus :The sporting road
Darin wird recht launig aber auch nachdenklich berichtet, wie ein Jäger Jahr für Jahr ein paar Wochen mit seinem Trailer,einem Lab, der Fliegenrute und der Flinte durch Amerika zieht und es immer wieder neu entdeckt.
Bei der Lektüre ist Fernweh inbegriffen und bei dem derzeitigen Dollarkurs ist für manch einen ,die US-Rundreise auch erschwinglich.
Leider gibt’s die grenzenlose Freiheit mit Sport-Waffen dort ohne Probleme einzureisen nicht mehr.Georgies Terror-krieg gegen alles Fremde ,Bürgerrechte und das böse Europa zeigt eben auch seine Spuren beim Tourismus.
Deshalb für die Interessierten eine Anleitung incl. Aller Formulare als PDFs auf dem Webportal von Joe Potosky :
Lost target
Damit der schießende Globetrotter auch einen Anhaltspunkt hat, wo er seinem hobby nachgehen kann, haben wir auch einige US Karten erstellt.
Gleich vorneweg: Sie sind nicht komplett,werden es auch nie werden ,da es schlicht zu viele Schießstände dort gibt.
Wir haben die Karten räumlich aufgeteilt und dabei eher die touristischen Routen berücksichtigt als historische Schulweisheiten.
Ausserdem liegt der eindeutige Schwerpunkt auf Ständen für Sporting, also Jagdparcours.
Wie immer kann jeder die Karten nach seinem Dünken verbessern und ergänzen .
Detail Informationen zu den einzelnen Ständen, liegen bei einigen Anlagen vor.
Leider sehe ich mich aber außer Stande, weiterhin Detaildaten,Reisetips u.ä. am Telefon oder per mail zu geben.
Ein solcher Service kann ich nur noch unseren zahlenden Schülern leisten.
Nun viel Spass mit den Karten und wenn Dollarkonto, Zeit und Eheweib mitspielen:
Gute Reise
selbst hier gibts Parcoursstände und begeisterte Flintenfreunde die neben der Pumpe gegen Bären auch die BDF gegen Looper;teal und Crosser einsetzen und selbst im arktischen Winter noch schießen…
Manche Länder behandeln einen neuerdings wie eine Fremden aus dem Reich des Bösen…manche heißen einen als Freund willkommen !
Mit der Flinte durch Canada …ebenfalls neue Karten
Einreiseinfo wie oben bei Lost target viel einfacher und unkomplizierter…genau wie die “Canucks”
sehr persönlicher Nachtrag 2.8.08
“seit gestern “darf man ” seine Reise in die USA elektronisch beim Homeland Security anmelden.
Noch freiwillig,aber bald schon obligat.
Ebenso Fingerabdruckspeicherung sowie Kreditkartenauskunft.
Zu all dem kommt jetzt noch die Berechtigung der Grenzer Laptops zu beschlagnahmen und auszulesen…
Ich weiß nicht, wie ’s Ihnen dabei geht… ich mag die Amerikaner, war immer gerne dort und hab mich willkommen gefühlt…
Aber was nun abgeht hat weder was mit Bürgerrechten,Terrorbekämpfung oder Freiheit zu tun.
So schön kann kein Schießstand sein.
Geschrieben in Reisen und Blicke übern Tellerrand | Keine Kommentare »
18.7.2008 von Bunduki.
Es ist mal wieder soweit.
Kein Jahrhundertsommer, kein Terrorattentat, lang kein Spiel mehr gegen Österreich und der Papst, unser aller Rohmodell (…denn wir sind Papst) ist weit weg in Australien .
Na was ein Glück, dass Teutonias Präkariats – Journallie endlich wieder zu den Wurzeln der Meinungsvergiftung finden kann :
Blut, Hass, Titten und den Wetterbericht …*
…und natürlich dem verwerflichen Waffenbesitz.
Und sofort eine “user” orientierte Umfrage mit der umwerfenden Fragestellung :
„Soll das Hamburger Waffengesetz verschärft werden ?
Und gleich gibt der RedaktionsElton die Antwort in didaktischer Grandezza vor:
JA – es sind genug Waffen in falschen Händen”
All dieser Blödsinn wäre ja zu ertragen,ist man doch selbstbewusst und hat die Fakten auf seiner Seite…
Wäre da nicht die Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer mehr von komplett verblödeten, ungebildeten Hysterikern beherrscht würde, die sogleich wieder laut aufschreien und somit ihre sie ausnutzenden, politisch korrekt (bezahlten) Kohorten in TV und der noch halbwegs glaubwürdigen Presse mobilisieren.
Und die fallen dann ,wenn gerade mal Sommerloch und zu wenig Handystrahlung, Genmais und Kornkreise das Leben der Chronisten erschweren, über die recht harmlosen Sportschützen und Jäger her.
Der Bierdimpfel auf dem Sofa ,(neudeutsch Couchpotatoe) hörts, nickt, glaubts und zappt auf die nächste auswander-hosenrunter-wir suche deutschland geilste Kellerassel -show.
Wir bleiben trotz allem harmlos.
Während mit Psychopharmaka gedopte Senioren im Happyrausch in der Spielstrasse mit 230PS Kinder scheuchen …
Während sich halbseidene Türsteher in diesem Land zum Sicherheitsgewerbe zählen…
Während Menschen in U-bahnen von Gewohnheitstotschlägern mit der Entschuldigung der miserablen Schulleistungen , halbtot getreten werden…
Während geisteskranke Kinderschänder und Mörder mit psychatrischem Freibrief wieder auf ihre Opfer losgelassen werden…
Während Mitbürger in einigen Gegenden unserer Heimat von dumpfen Glatzen mit den Ideen von tausend Jahren Todsünde und Baseballschlägern gepeinigt und drangsaliert werden,…weil sie nicht dem rassischen Ideal vom verstorbenen Schildermaler Schickelgruber entsprechen…
Während all dies und noch viel mehr passiert…gehen wir nur unserem Sport nach.
Wir schießen Tontauben, Pappscheiben und manchmal einen Braten…
Wir verschließen unsinniger Weise unsere Waffen vor uns selbst…
Wir befolgen jedes noch so widersinnige Gesetz…
…und dabei lassen wir uns selbst auch noch verrückt machen, entweder im vorauseilendem Gehorsam,der gerne bei Vereinsfürsten gepflegt wird oder von selbsternannten Interesssenvertretern ,welche aus Frust oder Missionierungsdrang soviel Unsinn in Gesetze hineininterpretieren, dass letztendlich die Fakten und die Ruhe aller auf der Strecke bleiben.
So geschehen mit unserem neuen Waffengesetz und dem Verbot von einigen bestimmten Waffenmerkmalen bei Vorderschaftrepetierflinten.
Waren bisher VRF mit einem montiertem Pistolengriff als Schaftersatz verboten,gleicht sich das Gesetz nun internationalen Vorbildern an und gebietet bestimmte Mindestlängen.
Ist das Sinnvoll? Nein! Ist das geltendes Gesetz? JA!
So ist die Gesamtlänge und die Lauflänge festgelegt. Beide dürfen nicht unterschritten werden.
Da nun einige Personen Flinten haben, die diese Kriterien nicht erfüllen, bietet sich der fachmännische Umbau in den vom Gesetzgeber gewünschten Status an.
Da dies technisch kein Problem darstellt, gibt’s von „oben“ sogar Zeit diese Arbeiten durchführen zu lassen.Nachträgliche Ausnahmegenehmigungen sind aus eben diesem Grunde nicht möglich,so die nachzuvollziehende Aussage der zuständigen Stellen.
Ob und wieweit diese Auflagen logisch sind, braucht hier nicht diskutiert zu werden.Dies sollte am besten getan werden BEVOR solche Gesetze verabschiedet werden.
Dennoch Aufregung , Aktionismus und eine Verunsicherung von vielen, die schlicht alles glauben ,wenn es nur mit genügend Verve und Selbstbewusstsein von juristischen Laienpredigern verbreitet wird.
Hier nun die hochoffizielle Seite des BKA für alle, die eine zu kurze VR Flinte haben.
und hier exemplarisch aus der Praxis ,was eine Ordnungsbehörde dazu sagt:
Das Ringen um vernünftige Gesetze, um Bürgerechte und das Recht auf Notwehr ist zu wichtig ,als dass man es einer Laienspielschar von Kreuzzüglern überlässt, deren öffentliche Diktion oftmals mehr Schaden anrichtete als nutzte.
Und die andere Seite?
Die, die uns aus kühler Berechnung ob einer neuen kurzlebigen Schlagzeile denunziert und diejenigen Politclowns, die darauf sofort wieder in hinterbänklerischer Profilierungssucht, das Sommerloch für sich erkämpfen wollen… ?
Denen sei mal die Lektüre ihrer Behördenverlautbarungen empfohlen:
Lagebericht Waffenkriminalität
Auf der Seite des BKA sind unter Berichte sind auch die Kriminalitätsstatistiken der letzten Jahre einsehbar.
Seht mal an, liebe Freunde…
Wir sind gar nicht so schlimm, wie uns die Blödzeitung hinstellt.
Das einzige was man uns vorwerfen kann,(oder was ich uns vorwerfe) ist, dass wir bis heute keine seriöse professionelle Vertretung haben .
Aber für so was, also für unabhängige Profis muß man zahlen, nicht wenig und nicht wieder nur einige…
Und deswegen werden uns auch weiterhin Blödzeitungen verleumden, TV Fuzzis in die Nähe von Verbrechern rücken, unsere eigene Verbände werden uns weiter blockieren und wir werden weiter mit bürgerfeindlichen Gesetzen leben müssen.
Es sei denn…wir wehren uns .
Aber was meinte Genosse Lenin über uns?
„bei der revolutionären Erstürmung eines Bahnhofes löst der Deutsche eine Bahnsteigkarte“
und heute brauchte er noch einen EDV berater der ihm das Ticket im Internet ersteigert…
* ein Zitat der lasse redn “Ärzte” !Danke
Geschrieben in Gesetze hier und dort | Keine Kommentare »
16.7.2008 von Bunduki.
Nach dem Wettkampf , ist vor dem Wettkampf.
Nachdem alle wieder von der EM zurück sind, geht die Aufarbeitung los.
So mancher fragt sich, ob seine Strategie aufgegangen ist, ob Waffenwahl und Chokes ideal waren.
Die neue FITASC Richtlinie scheint sich bewährt zu haben, hört man von den einen.
Andere sind, wie üblich, dabei den eigenen Fehler bei anderen zu suchen.
Was war nun anders ?
Weniger technische Tauben ,dafür mehr kurze und mehr jagdrealistische Szenarien.
Was wohl denn einen oder anderen Profi verwirrte, der nach dem ersten Tag von enttäuschenden und zu einfachen Präsentationen sprach.
So einfach scheinen sie nicht gewesen zu sein, denn gewonnen hat ein anderer .
Schon hört man von ersten Schützen,die wieder ihre viertel und halb-Chokes rauskramen .
Nicht mehr lang und man zerrt wieder die alte Browning mit 71er Läufen hervor, weil : „universeller war’s hald scho…!“
So beginnt das alte „ Laufspiel“ wieder von vorne. Lange… kurze… offen oder eng gebohrt…
Noch warten viele neugierig ab, was Zypern bringt.
Wieder lange technische Tricktauben wie beim letzten großen internationalen Turnier, oder setzen sich auch dort die FITASC Reformer durch?
Wie man munkeln hört : JA.
Und dazu eignet sich der Stand von Armenochori auch besonders gut.
Wind und Licht und verrückte Winkel…alles was das Treffen schwierig macht.
Das Abschneiden von Panayiotou mit 181 Treffern scheint ein Indiz zu sein, dass dort gut trainiert werden kann.
Die, welche immer alles wissen und meist natürlich besser, faseln im chauvinistisch besoffenen Wunschdenken vom „schlechten“ Abschneiden der Briten oder ,fast schon humorig, gleichwohl von Unkenntnis der Materie geschlagen ,vom Verschenken des Heimvorteils der Gastgeber.
Doch fest steht auch nach dieser EM:
Die Briten führen im Parcours (durch ihre Profis) immer noch souverän und werden sich sehr schnell auf das Neue einstellen.
Wie die Diskussion auf der Insel ablaufen wird kann man hier schon erkennen. Man wird sich in Zukunft wohl mehr nach dem Festland und den (endlich) recht selbstbewuß werdenden Italienern ,Franzosen und Portugiesen ausrichten.
UND: Heimvorteil gibt’s im Parcours nicht, sonst wär’s kein Parcours..
Wohl gibt’s aber falsche Trainingskonzepte .
„Win some , loose some“ …das werden einige Erfolgsverwöhnte lernen müssen.
Selbstkritik und Bescheidenheit sind Grundlage diesen Sportes…und das ist gut so!
Wie wichtig Ausgeglichenheit und entspannte Routine in diesem Sport sind, zeigen wieder mal die Superveteranen, die Ihre Plätze international manifestieren.
Die konnte niemand mit kurzen Tauben überraschen, denn von diese Tauben haben die hocherfahrenen Schützen schon mehr danebengeschossen, als all die Junioren zusammen .
Es zeigt sich im Wettkampf , auf der Jagd und im Training ,die „alten Krauterer“ haben was drauf ! Gelassenheit – Erfahrung – Humor ohne Verbissenheit !
Bei den Ergebnissen zeigte sich deutlich die Verteilung des Schießniveaus:
Bis Platz 20 herrschten die Schützen mit 90 und mehr % Trefferleistung.
Sogar bis Platz 80 reichten die Schützen mit 85% Leistung.
Dann das Mittelfeld, mit, so hört man, durchaus selbstkritischen Schützen, aber auch Teilnehmern die mit der eigenen Leistung zufriedenen sind.
So scheint sich in meinen Augen das neue Schema bewährt zu haben, auch wenn mir persönlich weiterhin die Melange aus Profis und Amateuren missfällt.
Es bleibt dem Wettkampf in Zypern vorbehalten, das neue Präsentations-System zu manifestieren.
Vielleicht eine gute Gelegenheit um eine Profi-liga anzudenken.
Ich bleibe dabei: es ist unfair, unter Profibedingungen zu trainieren und dann mit dem Sieg über Amateuren, seinen Marktwert zu steigern.
Dies gilt für die großen (von denen einige diese Sicht teilen) wie für die kleinen Pro’s die auf Regionalschießen nur zum Abräumen der Preise aufschlagen.
UND: Diskussionswürdig auch der Denkansatz, dass gerade bei jungen Talenten der Weg zum Pro mehr Ehrgeiz weckt ,als die Aussicht auf ein fruchtloses Dasein als begabter Amateur der seine Freizeit mit Training und “Sponsor-begging” verbringt und irgendwann resigniert aussteigt.
Es wird interessant werden und es zeigt deutlich , dass kein Schießsport so flexibel ist, wie das Parcours-schießen.
Man darf auf Zypern im September gespannt sein!
Sicher eine guter Anlass, mal wieder die alte Flinte mit 71er Läufen und moderaten Chokes rauszuholen und jagdnah zu trainieren.
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