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30.8.2008 von Bunduki.
Weicheisen,Chokes,Beschuß,verstärkte Ladung,Stempel,Wismuth etc…
Viele Schlagworte, die immer noch viele Jäger verwirren.
Kein Wunder,ist die Aufklärung darüber doch leider eher Stammtischsache geworden.
Und genau dorthin gehen wir und klären sie über alles auf, was es über Stahlschrot zu wissen gibt.
Egal ob sportlich oder jagdlich, Waffen oder Munition…
Aus unseren Halbtags-Seminaren für Stahlschrot Nutzer haben wir den theoretischen Teil ausgegliedert und können Sie und Ihre Jagdfreunde damit in zwangloser Runde, über die Probleme und Vorteile aufklären.
Da somit kein Schießstand für Anschußtest gebraucht wird, können diese Kurse auch bequem abends und unter der Woche durchgeführt werden.
Die Veranstaltungen finden auf Anfrage in Bayern und BW, sowie im grenznahen Bereich AT’s statt.
(nördlich des Weißwurstäquators natürlich auch, wenn mehrere Infoabende koordiniert werden können)
Größe der Gruppen und Umfang des Themenbereiches bestimmen Sie.
Einfach per mail anfragen: webmaster@flintenservice.de
Und für diejenigen, die ein wenig allergisch gegen Kaffeefahrten sind …
Die Kurse sind, wie der Flintenblog , werbefreie Zone !
Frei nach Cpt.Augustus McCrae:“ Wir vermieten keine Schweine…denn wer Schweine vermietet,dem ist nicht zu trauen.“
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29.8.2008 von Bunduki.
DER Sommer war ja wohl nix!
Vorgestern, auf dem Weg zum Dönerberg, hab ich schon am Bodensee verfärbte Bäume gesehen.
Leute ,es wird Herbst !
Was nicht schlimm ist, weil dann gibt’s jede Menge Enten ,Gänse ,Fasane und Rebhünderl, die alle nur auf uns warten !
So mancher kann erst jetzt in den wohlverdienten Urlaub fahren und was bietet sich da an…?
Bravo ! Italia ! Avanti !
Neben unverschämten Hotel-Preisen in einigen touristischen Ballungsgebieten ,bietet dieses schöne Land herrliche Landschaften, gutes Essen, formidablen Wein und die besten Flinten der Welt.und das alles nicht weit weg von uns…
Wäre das nicht eine schöne Urlaubsergänzung auch mal die Wiege von Beretta,Gamba,Perazzi und Cosmi zu sehen…ein wenig in Geschäften zu stöbern, die im Gegensatz zu unserem Einheitssortiment exklusiv sortiert sind…mal einem Schäfter über die Schulter zu schauen und auch die besten Graveure der Welt bei der Arbeit zu sehen.
Wäre doch gar nicht schlecht, als Ergänzung zu Schießständen die Parcours,Trap,Skeet,Compak und ZZ sogar bei Flutlicht anbieten…(Karte bei den Flintenblog - Links)
Dass aus den Anschriften der Hersteller und Händler bei uns ein kleines Geheimnis gemacht wird,verstehe wer will: hier im Flintenblog gibts keinen Theaternebel.
Da noch mindestens ein Winter vergehen wird, bis wir solche Flinten Rundreisen fertig und bezahlbar anbieten werden, wird der reisende Flintenschütze diesen Herbst noch sein eigenes Reisetalent fordern müssen.
Ein zukünftiger „Ragazzo di fucili“ brachte mich auf die Idee, bei solchen Besuchen etwas zu helfen und ein paar Adressen zu veröffentlichen.
Hier nun eine Karte mit den wichtigsten Herstellern, Schäftern, Händlern usw.
Bundukis Italian Gunmaker-map
Natürlich nicht komplett …but who is perfect?
Bitte beachten Sie auch, dass nicht alle Firmen Führungen durchführen, einige auch gar keine Besucher wünschen oder aus rechtlichen Gründen empfangen dürfen.
Wie immer im Leben gilt : mit Freundlichkeit und „Bitteschön“ wird man mit dem Ergebnis zufriedener sein.
Viel Spass
Hinweis:
Wir beabsichtigen nächstes Jahr einige organisierten Touren durch das nördliche Italien anzubieten.
Alles unter dem Thema: Schießen, Schmausen und Staunen …
Alles Komplett ab Deutschland und zu realistischen Konditionen.
Wer generelles Interesse daran hat,kann sich schon jetzt per mail unverbindlich bei mir melden.
Infos gehen ihm dann sobald die Planung fertig steht, promt zu.
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27.8.2008 von Bunduki.
Alte Bücher , alte Flinten, alte Tschentschen und alte Freunde…irgendwann sind’s alle weg und ohne sie ist’s Leben fad.
Nun werden Tschentschen (z.dt. olle Meckerköpppe) und Freunde immer seltener werden ,doch alte Flinten gibt’s en masse.
Zugegeben, die meisten sind ebenso überflüssig (wie falsche Freunde), wie schlecht gepflegt und die, welcher der Aufmerksamkeit (wie echte Freunde) wert sind, sind teuer und rar…gilt eben für Freunde wie für Flinten !
Und wenn man nicht ein von ehelicher Rechtfertigungspflicht befreiter Sammler mit fettem Portfolio ist, dann bleibt’s bei den alten Flinten eben beim Anschauen.
Macht ja nix, denn man kann nicht alles haben , sagt meine Frau und meine Bank…grrrrr
Aber Lesen, das wird ja noch erlaubt sein ! und so wenden wir uns mal einigen Büchern zu, die man getrost als amüsanten Einstieg in die Nostalgie bezeichnen kann.
Zunächst ein dicker Band mit über 700 Seiten.
Klassischer geht’s nicht!
Der Reprint eines der grundlegenden Standardwerke der Waffenliteratur.
W.W.Greener “ the gun and ist development.”
1910 verlegt und bis heute hochinteressant, schreibt Greener manchmal sogar recht launig alles auf, was ihn zum Thema Waffe einfällt.
Und weiß Gott , dem Mann ist viel eingefallen. Seine Erfindungen sind Legion.
Besonders seine Untersuchungen zu Schrotstreunung, shot-stringing etc. haben später Leute wie Bob Brister schwer beeinflusst und zu ihren Experimenten angeregt.
Ein tolles Nachschlagewerk Hoher Schmökerfaktor und dazu als Reprint äusserst bezahlbar.
Waren die alten Bilder beim Greenerbuch schon tw. lustig ,aufklärend und lehrreich, wird’s beim nächsten Buch schon üppig
und dicht illustriert.
Endlich wieder gebraucht über diverse Quellen zu erhalten:
Der alte ALFA Katalog von 1911 „arms of the World-1911“
Alles was der Weltenbummler, Jäger, Kolonialist und Radfahrer damals brauchte.
Scheintotpistole, Drilling, Gulaschkanone, Winchester für den Farmer und Vorderlader für die unterpriviligierten „Ethnien“ (neuster polititsch korrekter Begriff seit Willemsen im Kulturkanal Olympia kommentiert)
Eine Fundgrube herrlicher Schätze, ein bisschen wie Karl May , nur eben wahrer…
Aus der gleichen Zeit, (aber wahrer!
) stammt eines der aufregensten Jagdbücher aller Zeiten.
“The man eaters of Tsavo” von J.H.Patterson
Wer den Film (jetzt wieder aufgelegt als DVD)gesehen hat, muß das Buch lesen.
Die Geschichte DER Löwenjagd.
Leider ist die deutsche Ausgabe nur schwer verfügbar.
Ein paar Jahrzehnte später, erschien 1940 vom Waffenhaus Stoeger der jährliche Katalog der bis heute Waffenfreunde in der ganzen Welt, jedes Jahr aufs neue erfreut:
1940 Shooters Bible
Der damalige Katalog von 1940, der im Reprint erhältlich ist, beweist, dass die meisten Erfindungen die uns clevere Marketingstrategen heut verkaufen wollen ,damals schon bestanden.
Waffen Munition, Kleidung, Medallien, Büchsenmacherwerkzeug…rund alles, was der Markt hergab, ist hier bebildert und beschrieben.
Für Flintenschützen eine wunderbare Gelegenheit Werte zu vergleichen, und davon zu träumen, solch perfekte Einkaufsmöglichkeiten heute zu haben…

Wie Jäger damals „getickt“ haben, zeigt ein Buch, dass das Flintenschießen des Autors nur anreißt.
Elmer Keith „Hell,I was there“
Doch was für ein Autor. Nicht dass er besonders gut schreiben konnte.Nein, es erscheint alles etwas holprig und sehr amerikanisch.
Doch was der Mann alles erlebt hat, versöhnt mit so manchem literarischen Holperer und puritanischen Aussagen.
Eine Zeit wird lebendig die ebenso fern ist, wie der „real wild west“ für uns exotisch ist.
Wer nun nach all der Nostalgie lust auf alte Waffen bekommt,im Geschäften und im Netz stöbert,dem stellt sich die Frage nach Wert und Preis der entdeckten Schätze.
Aufschloss gibt seit Jahren das Buch
„Blue Book of Gun Values“ von S.P. Fjestad, jetzt in seiner 29 Ausgabe.
Auf über 1200 Seiten werden Waffen aller Art und Welt aufgeführt und mit gestaffelten Werten jeh nach Erhaltungszustand versehen.
Mag auch der Gebrauchtwaffenmarkt jedes Landes seine eigenen zu berücksichtigenden Wertigkeiten haben, so ist das Blue Book eine sehr gute Richtlinie bei der Recherche nach einer gebrauchten Waffe.
Besonders die 2 Zustandsbewertungssysteme am Anfang, sollten hier einigen Verkäufern und arglosen Käufern von Uraltschrot, zu denken geben.
Wer dann kauft, dem fehlen oft Teile oder Gebrauchsanweisungen oder die unverzichtbaren
Explosionszeichnungen
Hier bei Numrich Gun Parts sind schon viele fündig geworden.
Also ran an die virtuellen Bücherregale und ab in die Vergangenheit…
Ps.:
danke an @Clarms für seinen tollen Buchtip ob des ollen Greener
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25.8.2008 von Bunduki.
Eigentlich bekam ich die Bilder des Wettbewerbs zugemailt, damit ich sehen konnte, wie weit in Canada die TT Schützen auch schon die neue Beretta UGB benutzen.
(Siehe sportingphotoshop dann auf Storefront und dann link auf Leucan 2008 öffnet das Bilderarchiv der Veranstaltung)
Die Damen und Herren schießen fleißig und scheinen ihren Spass zu haben.
Dann entdeckte ich auf einem Bild ein Schild, welches den Anlass zu diesem Event erklärte.
Es war einer von vielen Charity shots, die über de Sommer überall auf dem amerikanischen Kontinent durchgeführt werden.
Spass und Freude am Schießsport ABER zugunsten einer wohltätigen Organisation !
Leucan
versucht krebskranken Kindern ihr Schicksal zu erleichtern.
Dies zu tun, braucht überall viel Geld , selbst in so reichen Ländern wie Canada…oder Deutschland.
Wie effektiv so ein „Charity“shot sein kann, ist hier nachzulesen:
Zitat aus der Leucan webseite:
« Tournoi de tir au pigeon d’argile
La 14e édition de ce tournoi, qui se déroulait au Club de tir L’Acadie le 10 mai, offrait un parcours de chasse de 100 coups répartis sur 12 stations de tir, avec quatre départs possibles au cours de la journée. L’inscription incluait le déjeuner, le dîner et le souper. Toute la journée, mais aussi en soirée, plusieurs encans et tirages ont eu lieu. Un montant de 64 188 $ a été amassé lors de cette journée. »
64000 Dollar Hilfe für Kinder!
Bisher sind mir derartige Veranstaltungen in Deutschland aus der Wurfscheibenszene nicht bekannt.
Nicht nur Rotarier oder Lions, sondern auch Golfclubs und Oldtimerfreunde, Fußballer und Tennisvereine, Skifahrer und Mountainbiker…von allen Gruppen hört man immer wieder ,dass sie sich mit Herz und Hand (plus Scheckbuch) UND ihrem Sport für schwache und schwächste Mitbürger einsetzen.
Und wie ist das bei uns?
Die neue Flinte ? da sucht man schon was exklusives… die Weste sollte auch aus handgebissenem Tweed sein, …man jettet schon mal im Privatjet zu Holland und Holland auf ein Clubsandwich und auf dem Schießstand hätte so mancher auch lieber alaskanische Lachsschnittchen als Bockwurst,…die Parkplätze voll von schweren SUVs und Limosinen …und Spenden?…naah… die sammelt man im teuersten Schießsport lieber „entre nous et pour nous“…
Traurig ? Ja !
Beschämend? Ja !
Typisch ? Glaub nicht…
Auch Tontaubenschützen sind Teil einer Gesellschaft…fragt sich aber heutzutage so mancher : welcher Teil?
Nicht zu ändern? Bestimmt nicht!
Jeder der kann , darf und sollte was tun, um anderen zu helfen…und um einen Restwert an Anstand in dieser Gesellschaft nicht sterben zu lassen.
UND …man ist nicht mal allein
Selbst Firmen die sonst bei Sponsring eher zugeknöpft sind, haben wenig Argumente solche Veranstaltungen nicht zu unterstützen.
Nur einige wenige Beispiele „von woanders“ :
Ormond street hospital charity
Einfach mal nachdenken, eine Idee in eine Runde mit Freunden schmeißen und loslegen.
Menschen die Hilfe brauchen, gibt’s genug…
Wer noch Tips dazu haben möchte…auf solche mails antworte ich natürlich gerne.!
Und noch ein eigennütziger Merksatz aus dem aktuellen Mailverkehr der Gefallen fand ![]()
“es ist schwerer einen Stand zu schließen der dem örtlichen Krankenhaus jedes Jahr öffentlich ein paar Tausender überweist,als ein paar reichen Stinkern den Spass zu verderben.”
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20.8.2008 von Bunduki.
Haben wir alle schon zig mal gesehen, ob in Geschäften, Messen oder Schießständen:
Kaufwilliger Mensch schnappt sich zielbewusst Waffe aus dem Regal, wirft das Gerät kühn an die Schulter und knarzt: „Passt !„
Oder:
Fachverkäufer reicht mit ehrfürchtiger Miene und weihevoller Gestik eine Flinte dem potentiellen Käufer und haucht mit verschwörerischem Zwinkern:
„ jetzt probieren’s die mal…wie Dieee passt…!“
Käufer schmeißt das Gerät kühn an die Schulter und…Rest bekannt:… „Passt!“ klingt’s aus dem Munde des Konsumenten und der Kundenberater haucht, ob der nun schon sicheren Provision,:“ „gelll?!“
In den meisten Fällen ist dabei die Flinte zu kurz und der Probant ist schlicht froh, damit nicht an seiner Jacke hängen geblieben zu sein.
Wohin die Waffe nun schießt, ob sie jagdlichem oder sportlichem Anschlag gerecht wird, ob nun Schwünge nach oben und zur Seite harmonisch ausgeführt werden können…all das bleibt in der nebulösen Ferne der Praxis, wenn die Waffe längst bezahlt ist.
Kürzlich erwähnte ein Internetposter, dass ihm aufgefallen sein, dass viele Schützen nach ca. 1-2 Jahren ihre Waffen wechseln.
Stimmt ! Warum ? siehe oben!
Ob eine Flinte passt, wird nach einer professionellen Beratung und Auswahl im Geschäft dann letztendlich auf dem Schießstand festgestellt. Nur hier kann man feststellen, wie sich der persönliche Anschlag (sprich auch die individuell entwickelten Marotten/Fehler ) bei der Waffe und dem Schaft auswirken.
Dann kann der Fachmann, meist mit geringem Aufwand, Senkung und Schaftlänge beurteilen und verändern, man kann evtl. Hilfskorne der Disziplin entsprechend montieren usw.
Erst im akuten Zusammenspiel von Schütze und Waffe, können die Proportionen und Abmessungen einer Flinte als passend oder unpassend bezeichnet werden.
Dazu gehören Erfahrung, ein geschultes Auge und natürlich auch die korrekten Werkzeuge.
Wer nur mit dem Meterstab rumfuchtelt und Unterarme vermisst, sollte doch gleich beim Aberglauben der altteutonischen Wehrmachtsmethode „Waffe in Ellenbogen - Zeigefinger Abzug-passt“ bleiben.
Ein formidables Helferlein, fast unersetzlich in seiner Einfachheit, kommt aus England und wurde als Trainingsgerät entwickelt.
Arrow Laser Shot
Gerade heute wo mal ein „schneller Ausflug zum Tontaubenstand“ weder für Schützen noch für Händler möglich ist, gewinnt dieses Gerät eine große Bedeutung bei der Beratung und Vorauswahl.
Auf auswechselbaren Kaliberdornen sitzt ein kleiner mittig kalibrierter Laser.
Das ganze wird in die Mündung der Waffe gesteckt und per Kabelauslöser aktiviert.
Der projizierte Laserpunkt zeigt exakt die Trefferlage und man kann wunderbar Schaft und Anschlagsjustierungen vornehmen.
Das tolle dabei ist, das Feedback durch den Schützen / Kunden, der genau sieht, wohin er schießen würde, der plötzlich den Begriff Senkung und Schränkung erkennt, ohne dass ein Wort dazu gefallen ist.
Privatleute, die sich so ein Teil zugelegt haben, kontrollieren regelmäßig ihren Anschlag, überprüfen neue Chokes und alte Flinten ihrer Freunde damit und erleben viele Überraschungen und eine neues Vertrauen zu ihrer eigenen Schießleistung.
Treffer sind verständlich, Hochschuß keine undefinierte Stammtisch-Fata Morgana.
Dort wo Flinten verkauft werden und man den Anspruch der professionellen Beratung erhebt, sollte so ein Gerät nicht fehlen.
Auch in ambitionierten Vereinen ist der Arrow Laser Shot nicht fehl am Platz
Leider ist das Teil für Privatleute nicht besonders preisgünstig, bei intensiver Benutzung geht auch mal ein Kabel drauf, zusätzliche Kaliberdorne sind zwar verfügbar, aber im Verhältnis unverschämt teuer.
Der deutsche Importeur ist aber mit allem versorgt, sodass auch Ersatzteile schnell über den Fachhandel verfügbar sind.
Als besonderes Gimmick gibt es auch noch eine Simulationsanlage, die ein Heimtraining durchaus sinnvoll erscheinen lässt .
Wem das ganze zu teuer ist, eine Drehbank und technisches Genie sowie eine Conrad katalog sein Eigen nennt, kann so was natürlich selber bauen.
Wer noch mehr sparen will und glaubt, mit einer Taschenlampe ,die er in seine Chokes pfriemelt den gleichen Effekt zu erreichen…dem sei eine Frage als Hausarbeit mit auf den virtuellen Weg gegeben:
Ärzte benutzen bei Ihrer Arbeit extrem teure Skalpelle, Klammern und Scheren…
…warum ?…wenn Muttis Brotmesser auch schön scharf ist….? Auflösung hier*
Ein sehr professionelles Helferlein das teuer und doch sein Geld wert ist.
Dann klappts auch wieder mit dem Wörtchen „passt!“
*
Auflösung der Hausaufgabe:
weil Profis auch professionelles Werkzeug benutzen…
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18.8.2008 von Bunduki.
Im Zuge der Cordoba trainings haben wir immer wieder mit kleinen Wettkämpfen experimentiert.
Herausgemendelt hat sich jetzt ein Flintenspiel, das wir bescheiden
Bundukis Cordobapool nennen, in Anlehnung an poolshot und das Cordoba training.
Bei unseren Argentinienschützten ist das so gut angenommen worden, dass ich es nun auch ins reguläre Event-programm übernommen habe und bei Nachfrage organisiere und durchführe. **siehe Nachsatz
Wie’s geht? Ganz simpel.
Man nehme einen Compak oder Parcoursstand mit mindestens 5 Wurf-Maschinen (idealerweise 7 Maschinen) dessen Leitung den Stand für dieses Schießen genehmigt.
Welche Maschinen benutzt werden, bleibt der Fantasie der Veranstalter überlassen.
Bodenziele ,aber auch Teal haben sich als wenig integrierbar gezeigt.Mini und Midi Tauben und Chandell sind das Salz in der Suppe!Extrem weite Tauben sollten unterbleiben.Wichtig ist, der unterschiedliche Ansatz/Stil für unerschiedliche Tauben.
Soll heißen : nicht alle Tauben sind mit ein und dem selben Schießstil schießbar!
Ferner benötigt man mit der Selbstladeflinte vertraute Schützen, die allesamt über Waffen OHNE Plug und idealerweise mit Magverlängerung verfügen.
Jede Waffe muß mit Sicherheitsfahne ausgerüstet sein!
Eine, in dieser Art des Schießens erfahrene Person, sollte als Aufsicht und Puller zur Verfügung stehen.
Als Schiedsrichter genügen die Anwesenden, wenn sie sich trauen…wenn nicht, sollten sie nicht schießen.
Das Schießen wird auf der mittleren Platte beim Compakstand, beim Parcours auf der einfachsten Position begonnen.
Geschossen wird nur einzeln.
Sicherheit steht an erster Stelle, deswegen zunächst:
Kein weiterer Schütze befindet sich neben oder hinter dem Schützen.
ALLE anderen Waffen sind abgestellt!
Die Waffe wird entladen mit Sicherheitsfahne auf den Stand gebracht und erst nach Freigabe der Aufsicht geladen.
Nach dem Schießen muß der Schütze den leeren Zustand der Waffe und des Magazines der Aufsicht zeigen, die Sicherheitsfahne einlegen und darf erst nach dem hörbaren OK (Waffe sicher!) der Aufsicht, den Stand verlassen.
Geworfen werden in der ersten Runde zuerst drei Serien mit 5, dann 6 und dann 7 Tauben auf Schuß.D.H. direkt beim Brechen des Schusses wird die nächste Taube ausgelöst.
Die Waffe ist dabei pro Serie mit 7 Schuß geladen.
Die Tauben werden „unbekannt“ geworfen, also ohne eine bekannte Reihenfolge.
Eine Taube doppelt zu werfen ist möglich, manchmal notwendig wo die Menge der Maschinen dies fordert, sollte aber vorher mit allen Teilnehmern abgesprochen werden und muß dann bei allen Teilnehmern entsprechend geworfen werden.
Die Reihenfolge der Tauben ist bei jedem Schützen unterschiedlich, ein System darf nicht erkennbar sein.
Bewährt haben sich Wurfmenues für den Puller, die vorher von den Schützen ausgelost und zugeordnet werden.
Wichtig ist dass keiner benachteiligt oder bevorzugt wird und Keiner sich ausrechnen kann was er für Kombinationen bekommt.
Die zweite Runde besteht nur noch aus 7 Tauben für 7 Patronen und beinhaltet pro Serie eine Simultandoublette .D.H. alle Tauben auf Schuss und 2 davon gleichzeitig.
Die dritte Runde von 7 Tauben beinhaltet 2 Simultandoubletten, die vierte Runde 3 Doubletten und nur noch eine Einzeltaube.
Ladehemmungen unterliegen der jagdlichen Realität: Pech gehabt, wenn’s mit durchladen nicht weitergeht !
Alles ohne Abrufen,Winkespielchen oder ähnliches und selbst die Simultandoubletten folgen dem vorangegangenen Paar auf Schuß.
Man kann das ganze nach KO System werten oder je Runde unterschiedliche Punkt-Wertungen pro Taube geben.
Das ganze ist natürlich sowohl ausbaubar wie zu vereinfachen,…je nach Geschmack und Können.
Auch hat sich der „Cordoba pool shot“ als äußerst amüsant erwiesen ,wird es mit Schwesterflinten und Flintenspanner geschossen.
Allerdings ist es bei uns sehr schwer, genügend kompetente Leute zu finden, die dem Stress des schnellen Waffenwechselns gewachsen sind.
Kontrolliert und diszipliniert durchgeführt ist’s eine „Heidengaudi“ und ein auf hohem Niveau angesetzte Bestätigung der eigenen Flintenkompetenz.
Wichtigste Maxime bei diesem Schießen ist die Kontrolle:
Über das eigene Temperament , die Nerven und natürlich über seine Waffe
Die Selbstbeherrschung, in bestimmten Bereichen des Sichtbereiches zu schießen in anderen nicht und sich dem Rythmus der Tauben nicht anzupassen, sondern ihn zu bestimmen, ist ausschlaggebend.
Gewinnen wird immer der, welcher die Schußzonen und die Nerven beherrscht.
Ist das nun Sport oder jagdliches Training ?
Sicher ist…“dummes Zeug !, Ballerei! und …nicht dem Jagdethos entsprechend !“ …wird bei manchen sofort hervorblubbern.
…und bei den Amateurjuristen natürlich die kompetente Melange von Jagdrecht,Waffengesetz , Standordnung und Horoskop im klaren Satz: “…is verboten! basta.”
Zu bedenken sei, dass dies hier höchste Waffenbeherrschung gefordert ist , die dann in wesentlich abgeschwächter Form, im jagdlichen Alltag nicht ungelegen kommt.
Kann das jeder schießen?
Nein, das ist nichts für Anfänger, nichts für Leute, die schon die Handhabung einer Kipplaufwaffe überfordert…und nichts für schießgeile Whannabees.
Es ist was für Leute, die ihre Grenzen ausleuchten wollen und die auch bescheiden genug sind, über ihre Fehlschüsse zu lachen.
Und zur Jagdlichkeit…man muss nicht in Argentinien jagen um gut schießen zu lernen
Man kann nämlich nicht gut genug schießen…das meinen auch tausende angeflickter Vögel jedes Jahr.
**
Komplett organisierte Cordoba Pool-Schießen werden von uns auf Anfrage für Gruppen in DE ,IT, und ES auf ausgewählten Schießständen durchgeführt. Natürlich auch mit maßgeschneidertem Rahmenprogramm,Hotel und Catering.
Wenn Sie selbst solche Schießen auf Ihrem Stand durchführen wollen, beraten wir bei Organisation und Layout.
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15.8.2008 von Bunduki.
Parcours kann und soll jagdlich sein,trotzdem sportlich anspruchsvoll…immer aber kommunikativ,lustig und kurzweilig.
Parcours soll nicht nur für alte reiche Knaben oder junge Sponsorspunde sein,er muß alle vereinen.
Schön wärs, wenn dem so wäre ,gell ?
Doch da gibt’s die “entre nous Bussis-Gesellschaft” mit Champus ,in Schweinefett (pfui !) gebratenem Scampis und den affektiert immitierten Luftküsschen, der doch für sie so unerreicht weit entfernten tweedigen Upperclass…
…Und es gibt die Muhackl (z.dt.Grobiane) mit Gummistiefel,,umgeschnallten Hundezeug und güllegrüner Verbandsgesinnung, die hastig schießen,blizschnell fehlen, schnell trinken und langathmig erzählen, warum sie auf der Jagd IMMER ALLES treffen…
Ach ja ,dann gibt’s die schweigende Mehrheit, die o.g. Gruppen (beide !) langsam über hat.
Und die nehmen das Parcourschießen einfach in die eigenen Hände, kombinieren es mit jagdlichem Übungen und schwupps : fertig ist das jagdliche Spassmenü.
In diesem Fall cool, effektiv und anscheinend höchst vergnüglich…so vergnüglich, dass ein Teilnehmer mir diesen nachstehenden Bericht zukommen ließ .
Danke,…vielleicht / hoffentlichh regts zur Nachahmung an.
Ein Zeichen und ein Beispiel, wie es sein soll:
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Pinneberger Jagdparcours
„Ick wullt dat nomal weten“ sagte Hans, der mit stolzen 85 Jahren älteste Teilnehmer - bei der Anmeldung, um danach allen zu zeigen, wie Rollhasen geschossen werden. Der jüngste Teilnehmer war 16 und hatte ca. sechs Wochen vorher die Jägerprüfung bestanden.
Zum fünften Mal hat die Kreisjägerschaft Pinneberg am 19.07.2008 den Pinneberger Jagdparcours veranstaltet – und wieder war es ein voller Erfolg, obwohl das Wetter kaum hätte schlechter sein können. Vielleicht liegt es daran, dass viele Jäger, den Parcours wirklich als das sehen, was er sein soll – nämlich Jagdvorbereitung! Möglicherweise sind die norddeutschen aber auch nur überdurchschnittlich wetterfest. Günter vertritt die Theorie, dass die Beteiligung so hoch war, weil die Landwirte weder wässern noch ernten mussten, während möglicherweise geplante Familienausflüge ins Wasser fielen.
Die Zahl der Teilnehmer konnte in diesem Jahr trotz heftigster Regenschauer auf 62 Schützen gesteigert werden!
Das Programm war sehr abwechslungsreich. Der eine oder andere hatte sich vorher schon häufiger auf den Parcoursständen blicken lassen, um dann feststellen zu müssen, dass die Organisatoren an vielen Tauben noch ein wenig gedreht hatten. Da waren andere Winkel, andere Geschwindigkeiten und wenn mich nicht alles täuscht auch teilweise unzerbrechliche Tauben, aber das mag Einbildung gewesen sein…
Geschossen wurden 4 x 12 Parcourstauben auf zwei Ständen und jeweils zwei unterschiedlichen Entfernungen: „Hackis Rollhasenstand“ hat mit seinen manchmal extrem schnellen und hüpfenden, manchmal aber auch schleichend und auf halber Strecke umfallenden Hasen und dem (immer furchtbar schnell gedrückten) fixen Querreiter manchem Schützen Fragezeichen ins Gesicht gezaubert.
Auch der Trapstand mit den Parcoursmaschinen war natürlich mit eingeplant.
Zusätzlich zu den bekannten Tauben, war dies die erste Möglichkeit „unsere Neue“ auszuprobieren – eine Taube, die von einer (für den Schützen) nicht sichtbaren Wurfmaschine in hohem Bogen geworfen wurde.
Auch neun flache Geradeaus-Tauben auf dem Jungjägerstand flossen in die Wertung ein, und haben manchem langjährigen Jäger die Zornesröte ins Gesicht getrieben!
Auch das Kugel-Programm war wieder Klasse.
Der laufende Keiler hielt in der Mitte der Bahn für zwei Sekunden an, um dann wieder zurückzufahren. Es mussten Krähen und Jungfüchse vom schrägstehenden Ast angestrichen und ein sitzender Fuchs von der Kanzel beschossen werden. Zusätzlich waren Schüsse vom Zielstock und einige Präzisionsschüsse zur Abrundung des Programms dabei.
Bei der Siegerehrung hat fast jeder der Teilnehmer eine Jagdeinladung gewinnen können. Sicherlich ist die Großzügigkeit der Revierinhaber auch einer der Gründe, aus denen der „Pinneberger Jagdparcours“ so gut angenommen wird.
Die Bewirtung wurde von unserem „neuen Schießstand-Betreiberehepaar“ wunderbar gemacht, so dass die Stimmung auch während der Schießpausen prächtig war. Brötchen, Krakauer, Frikadellen, Kartoffelsalat und Kuchen: Wer aus Mangel an Stärkung Tauben vorbeigeschossen hat, war wirklich selber Schuld.
Vielen Dank an alle, die den unseren Jagdparcours wieder mit viel Mühe und Arbeit auf die Beine gestellt haben – ich freue mich schon aufs nächste Mal!
Bericht und Copyright H.R.Hopperton
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Auch so gehts: ganz ohne parcourspäpstlichen ” Urbi et Orbi ” , ohne profilaktische oder nachträgliche Ausreden nicht getroffen zu haben…
Was zu beweisen war: Spass und jagdliche Kompetenz schließen sich nicht aus… solange Kartoffelsalat den Vorrang vor Sushi hat
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14.8.2008 von Bunduki.
Ein toller Erfolg für die Skeet Schützin Christine Brinker : Bronzemedallie.
Drei gleichgute Schützinnen gingen mit 93 Tauben ins Stechen
Siegerin die Forstpoliziszin Chiara Cainero IT
Silber an die Profischützin Kim Rhode USA
Bronze an Christine Brinker
Video Bericht zur Person und der Bericht über das Stechen.
auch ein Bericht über A.Wegener findet man hier
Wer jetzt glaubt, dass dies den Sport des Flintenschießens weiterbringen wird,sollte seine Hoffnungen runterschrauben.
Schon morgen ist alles wieder vergessen… ist doch nur Schießen
Nachtrag am Samstag den 23.8.
Die olympischen Spiele sind schon fast vergessen wenn’ s ums Schießen geht.
Erfolgreich war sie für die chinesische Verbrecher-Regierung die Kritiker hinrichtet,verhaftet und alte Frauen in Umerziehungslager steckt..
Erfolgreich für Frau Schavan deren kleine Flugbereitschaftsmobilisierung unbeachtet blieb…Was sind scho 25 Mille für 148 km…
Erfolgreich für unsere Freunde von der obersten Gaspromleitung, die mal wieder ein unschuldiges Land überfallen haben und keiner wollts wissen…
Erfolgreich auch für Athleten wie Frau Brinker,die eine tolle Leistung vollbrachte und erst nach 4 Tagen von der größten deutschen Waffenfachwerbezeitschrift in einem Nebensatz gewürdigt wurde…
Ablenkung,Täuschung und Gleichgültigkeit… deutsche Tugenden ? …oder brauchen Gerechtigkeit,Glaubwürdigkeit,Moral und journalistische Professionalität neue Sponsoren?
Ach wie gut, dass Olympia nun vorbei ist…bestimmt wird jetzt alles besser…
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7.8.2008 von Bunduki.

auch der Flintenblog macht Urlaub
Nach einem Jahr und 150 Beiträgen rund ums Flintenschießen, wird’s Zeit mal den Outlook auszumisten.
Raus mit den aufmunternden, freundlichen, freundschaftlichen und manchmal sogar begeisterten Mails, über die ich mich immer sehr gefreut habe.
Und weg mit den wüsten Beschimpfungen und den fettgedruckten Verwirrtheiten einzelner großgrünen Adumbran-junkies.
Als ich vor einem Jahr den Blog startete, waren einige recht skeptisch, ob sich dafür auch ein Publikum finden würde.
Nun…es fand sich in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und überall sonst, wo deutsch gesprochen und mit der Flinte geschossen wird.
Am Anfang wollte ich einen Kontrapunkt zu all dem eitlen ,selbstgefällig vagabundierenden Dampfgeplauder in den Jagdforen und der geizgeilen Preissuche und pubertären Waffengeilheit in Waffenforen setzen.
Flintenschießen mal abstrakt, mal konkret,mit Blicken ins Ausland, mit Tips fürs Reisen mit Flinte…kurz all das, was Zeitschriften seit Jahren systematisch weglassen.
Nicht zu vergessen aktuelle Ereignisse,obs TV Programm zu Olympia ist oder Ergebnisse vom FITASC…der Flintenblog war immer schneller!
Reisetips und eine umfangreiche Kartenliste mit Ständen in aller Welt…hier gibts dass, was andere als Service bieten sollten.
…und das ganze unabhängig von Werbung, Pressemitteilungen,Katalogtexten und Verbandsmeinungen.
Flintenschießen ist Lebensfreude ,keine Passion!…denn Passion ist Leiden…und freiwilliges Leiden gehört ins Dominastudio !
teure Flinte ,billiger Püster, Selbstlader ,Pumpe oder High End Spacegun…nicht die Waffe , sondern der Mensch steht im Mittelpunkt.
Flintenschießen ist fröhlich,medidativ,spannend,gesellig und höchst individuell…vor allem soll es Spaß machen!
Schnell merkte ich, dass viele Leser diese Einstellung schätzen und ich hier Themen unaufgeregt behandeln kann, die woanders in prinzipienreiterische Beleidigungsdebatten ausarten oder schlicht tabu sind.
Persönliche Diffamierung , chauvinistisches Machogehabe, nationale Arroganz haben m.E. die Forenlandschaft nachhaltig geändert.
Wo früher noch begeistert über Jagd ,Sport und Flinte gefachsimpelt, schwadroniert und gelächelt wurde, herrscht heute die Grabesruhe, die von ewig gestrigen Untoten und einigen Profilierungsjunioren als Totenvögel, im immer gleich knarzenden Monologen bewacht wird.
Das selbstgefällig, bösartige Gezänk einzelner lauter Plärrer, ist ebenso lähmend für die wenigen Foren , wie es auch bezeichnend für unsere deutsche Flinten/Jagd /Sport-Situation ist.
Jung gegen Alt, Sportler gegen Jäger, Etabliert gegen Neu, SLF gegen BDF,Großkaliber gegen Kleingeist….“ach, es ist ein gar teutsches jammerthal“ schrieb der Dichter, der noch kein Internet kannte.
Öffentliche Meinung in Foren und Blogs ersetzt heute die „veröffentlichte redigierte Meinung“, die von Werbeetats und Marketingkonzepten dritter bestimmt wird.
Eigene Meinung und die auch noch mit lauter Stimme verkündet, kostet Zeit, Geld, Geduld, manchmal sogar Freunde und wie ich feststellen durfte, auch Geschäftsverbindungen in einem Land in dem duckmäuserisches Verhalten zur Sekundärtugend erhoben wird.
Gleichwohl wird auch umgekehrt ein Schuh aus der lauten Stimme, denn nicht alle Freunde geben auf, weil Meinungen nicht übereinstimmen und so mancher Geschäftsmann weiß den Wert von quergedachten Ideen,der kritischen Nachfrage und ehrlich gemeinter Anregung, zu schätzen.
Dass ausgerechnet in den Fachforen, der Terror des lauten, grellen Wortes und der persönlichen Beleidigungen (die Fragende und Antwortende gleichermaßen abschrecken) herrscht, mag vielleicht an dem Übel der Anonymitätliegen , vielleicht an nachlässigen Moderatoren ,oder aber an der Gier nach Klicks um jeden Preis, die sich wieder für Betreiber in Werbung umsetzen lassen.
Leider disqualifiziert, gerade in den Augen der Entscheidungsträger, dieses unprofessionelle Agieren, den Wert des Mediums Forum als Kundenplattform.
Diese Auswüchse versuche ich im Blog zu vermeiden und das Flintenschießen aus MEINER ureigensten, privaten, wie auch einer sehr langen professionellen Sicht zu beschreiben.
Also, betont subjektiv und das gebe ich zu: oft polemisch ,wo ich es für wichtig halte, sarkastisch wo nötig und so humorvoll und locker, wie ich kann.
Dass meinen Humor nicht alle teilen, weiß ich seit meinen ersten Scherzen in der Schule…aber damals genügte mir das ehrliche Lachen meiner Freunde voll und ganz.
Dass meine Schreibe ,mit allen Schachtelsätzen, den drei Punkten”…” und so manch einem nachzuschlagendem Fremdwort (ich muss auch nachlesen
) nicht jedem gefällt… Schad…aber umsonst.
Es könnt schlimmer sein ! … und ich würd’ langweilig schreiben.
Was mir im Flintenblog wichtig erscheint, ist, den Zusammenhalt zu bewerben , den unerlässliche Konsens unter Jägern und Schützen ,der in anderen Ländern so hervorragend funktioniert.
Während hier noch gestritten wird,
…ob es so etwas groteskes wie “jagdlichen” oder “sportlichen” Parcours gibt
…und ob man mit den jeweilig anderen auch reden dürfe,
… und wie die Jugendarbeit gesponsert wird und ob überhaupt,
…wurde das Flintenschießen im Ausland zum Breitensport !
Da, wo sakrosante nationale Ideologie-Relikte (wie einem kastrierten 15 Schuß Modus für Trap und Skeet ) entstaubt, entsorgt und modern wiederbelebt wurden,wo Lernen nichts lästiges ist, dort gibt’s blühende (Flinten)Landschaften.
Dort finden die gestrigen, wie die morgigen Schützen ihr Plätzchen. Dort wird gesponsert ,geschult und fleißig die Angebote erweitert.
Dort, wo man dies nicht tut , bleibt nur ein Flintenfriedhof, auf dem sich nur noch die polarisiernden Zombies an der eigenen Unsterblichkeit laben .
Noch haben wir eine rudimentäre Infrastruktur, die ein Wachsen ermöglichen würde.
Abgrenzung zu anderen,neuen Schützengruppen führt zur Isolation und vernichtet die letzte Stände ohne Zutun der “bösen Antis”.
Dass wir unseren Sport (wieder) beleben, dazu braucht es Leute, die aufstehen und etwas tun:
Helfen , Anregen , Organisieren und Aktivieren …im Internet, auf den Ständen, bei Herstellern und Vertrieben.
Danke für ein Jahr Zuspruch, Kritik und viel Gelächter,
“es hat mich sehr gefreut”
… wie’s weitergeht, wird die (meine) Zeit zeigen.
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4.8.2008 von Bunduki.
Als Fortsetzung der Reihe ” Flintenschießen mit und bei exotischen Völkern ”
Zur Schonung meines outlooks :
Mein lieber allerwertester Kurgast,
natürlich freue ich mich über alle Maßen ,dass Sie gedenken ihre Sommerfrische in Bayern zu verbringen.
Mit mir freuen sich alle Bergführer,Jodellehrer,Hüttenwirte,die Milchwirtschaft,Gastronomen trotz Rauchverbot ,Edi, Muschi und die bayrische Staatsregierung samt des fränkischen (interim) Ministerpräsadenten
Damit Sie und Ihre lieben Freunde nicht noch mehr mails versenden müssen und ich nicht jedem einzelnen antworten muß,was ich natürlich wahnsinnig gerne machen würde ,bekomme ich doch ulkigerweise vom königlichen bayrischen Fremdheitsverband keine üppige Appanage dafür , hier ein paar links zu Ständen im südlichen Bayern .
Meilenberger ZZ Stand der einzige Elektrotaubenstand in DE
Schongauer Trap und Kugelstand jagdlich Trap
Arena Brunnen (Sat bild nicht aktuell) Trap und Skeet
LandesJagdschule Amerdingen Compakparcours,Trap,Skeet und Kugel
Thannhausen Trapstand sportlich sehr engagiert
und hier wird nur einmal im Jahr geschossen…sonst würden die Touris im Schloß Neuschwanstein vom nichtvorhandenen Thron fallen…nix zum Schießen aber noch kitschiger geht weißblauer Urlaub nicht! nur ein bisserl scrollen…
Bunduki
Flintenbeni mit Jodeldiplom erster Klasse
ad hoc in diaspora
Geschrieben in Reisen und Blicke übern Tellerrand | Keine Kommentare »