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Archive für September 2008

30th World FITASC Sporting Championship …results, pics & new: FITASC GB

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Dank Pierre Dubois und Henry Nachaj gibts Bilder von den World Fitasc Championships

Hier die Bilder von Pierre Dubois

Die Bilder vom Lone Canadian erscheinen in Kürze auf Sporting Photo Shop unter Storefront.

ALLE Ergebnisse in PDF Form von der CSSF

Noch ein Kommentar, dem nichts hinzuzufügen ist:
Zitat Henry:”The loacation was fantastice, the prices dirt cheap including water at only .50E! The targets were great and followed the new target setting rule to the letter. They were very challenging and one needed to keep focus!”

Ganz neu ist auch eine Webseite aus England die sich FITASC GB nennt und als Einstand gleich ein paar sehr nette Fotos aus Zypern auf ihrer Galerieseite präsentiert.
Nett gemacht und interessant…man kann Parcours eben auch kurzweilig präsentieren. ;)

Die neue Wettkampfrichtlinie der FITASC scheint sich zu bewähren…zumindest wenn man die Ergebnisse sieht.
man kann auch sehr deutlich erkennen, in welchen Nationen Jagdparcours durch professionelles Engagement einen hohen sportlichen Stellenwert hat und wo nicht…

Bunduki

Helferlein Vol 3…..das Hilfskorn

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Wieviel muß ich von der Schiene sehen ?
Kaum eine Frage, die öfter gestellt wird.
Sei es am Anfang der Ausbildung oder bei selbstkritischen Schützen ,die sich immer wieder fragen, woher der eine oder andere Fehlschuß kam.

Ach ja…und es gibt soviel schöne Hilfsmittel und in jedem Forum ,auf jedem Stand und in jedem Geschäft, erfährt man neue geniale und seit Generationen bewährte Tipps:

Klorolle auf den Lauf kleben , 10 Centstück auf dem Lauf ballancieren, Briefmarke vors Korn pappen und vielen anderen kuriosen Schabernack aus dem Reiche Dilletantiens.
Dann kommen die levantinischen Basarbümas mit der offenen Hand und empfehlen Leuchtkörner in diversen Farben…alle lang und extra lang und leuchtend,und strahlend und absolute Entenkiller und allesamt kontraproduktiv und schädlich.

Der Zielvorgang des Flintenschießens ist KEIN Zielen, wie mit der Büchse,liebe Gemeinde!

Das Korn wird vom Auge während des Schwunges nur periphär (verschwommen und unterbewusst) wahrgenommen.!!!
Sieht man das Korn scharf ,freut sich die Ente!
Und LEUCHTEN,liebe Freunde muß das Korn auch nicht…es ist ja nicht Obi Wans Laserschwert!

Farbige Körner dienen dazu, dem Auge in schlechten Lichtverhältnissen, das Ende des Laufes zu zeigen und damit eine Kalkulation des inneren Computers zu ermöglichen, die den Schwung zur Geschwindigkeit des Zieles beinhaltet.

Was um alles in der Welt soll nun das Hilfskorn?
Auch hier hilft uns der allwissende Stammtisch:
- Hilfskorn braucht’s auf der Jagd ,aber nicht beim Sport…
- Hilfskorn braucht’s nur bei Dämmerung…
- Hilfskorn dient beim Doppeltrap zum Beschießen der zweiten Taube…
- Hilfskorn is was amerikanisches und deswegen nicht waidgerecht…
OK der letzte war übertrieben, aber der Rest ist realexistierendes Biertischgeschwätz. ;)

Das Hilfskorn ist eine Hilfe beim Anschlag.
Mit ihm ist eine genaue Positionierung UND Kontrolle vom Führ-Auge zum Korn möglich .

Gerade im sportlichen Bereich ist dieses Korn eine Bereicherung, wenn die Möglichkeit zum Voranschlag besteht. Daher wurde es in den USA so populär und wird auch heute von vielen Leistungsschützen geschätzt.

Beim Trockentraining zuhause, gibt einem das Teilchen die Sicherheit, etwas richtig zu machen.

Selbst im Parcours hilft ein solches kleines Plastiksplitterchen auf der Schiene öfters mal ,den sich wieder eingeschlichenen Anschlagfehler, nach einem Fehlschuß, zu ermitteln.

Montiert wird das kleine Korn vom Fachmann und damit meine ich nicht den monitär orientierten Bohrmaschinenbüchsenmacher mit dem Meistertitel vom Kyberpass, sondern eine Spezialisten, der auch die richtige Entfernung zwischen Korn und Hilfskorn , passend zum Anschlag des Schützen ermitteln kann.

Wer selber probieren will..nur zu.
Ein improvisiertes Hilfskorn ist leicht gemacht
Ein wenig vulkanisierendes Klebeband um die Schiene und einen Punkt Leuchtfarbe .
siehe hier:
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Was soll man nun sehen?
Grob gesagt eine ACHT.
Das kleine Perlkorn sitzt unterhalb des Hauptkornes.
Dann stimmt der Winkel Auge, Korn und Ziel.

Es genügt ein blitzschnelles Fokussieren beim Anschlag auf die beiden Punkte und man weiß, der Anschlag passt.
Nun die Human-Optik wieder auf unendlich gestellt und die Taube abgerufen…

Treffen kann so einfach sein…

Lets go Shopping…..!

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Alle Jahre wieder zum Herbst wird der Jäger als Sammler “geoutet”.
Nämlich immer dann, wenn seine Frau entdeckt, dass er mehr Schuhe ,Jacken, Hosen und Hüte hat als sie selbst !
Gut…,natürlich alles für die Jagd und sofort erfolgt reflexartig die Ausrede des wilden Jägers : „Jaaaa,schon Herzilein,…aber eigentlich ist nix passendes dabei!“
Und wie unsere Partner mit den anderen Chromosomen, können wir das auch gleich erklären:
“…Man wird schließlich dicker,dünner(manchmal),…da ist ein Loch,…dös zwickt immer,…das ist ja nicht orange nach der UVV , und überhaupt ist da nur die eine Hose, die wirklich gut ist und die soll ich ja nicht mehr anziehen…!”

Also macht man sich auf den Weg zum Jagdausstatter und stöbert in den meist gut sortierten Regalen zwischen Pseudodirndln,Landhauskellnermode und der Funktionsgarderobe mit den exotischen Namen aus der Chemiewerbung für Jäger und Fernsehförster.

Ach was ein Graus…nix neues, nix wirklich schönes….blos grün und wenn modern, dann nur mit dem riesen Logo, mit dem man dann auch noch für eine Firma umsonst Reklame laufen soll.
Beim Design kupfert der Däne vom Schweden und davon wieder der Deutsche ab…Verarbeitung neuer Chargen ok ,bei der Nachbestellung war dann der lettische Produzent wieder mal zu teuer und man mußte an der Verarbeitung sparen…

Preislich allerdings gehts nie ein Schritt zurück…da gibts nur zwei Positionen: Sauteuer oder Grabbeltischniveau.
Auch der Blick in Kataloge enttäuscht und so verfällt man aufs Internet und das nennt sich zurecht World Wide!.

Ein riesiger gut sortierter und preislich höchst interessanter Markt präsentiert sich da.
Geht man allerdings auf die Seiten internationalrer Versender, gehen manchem die Augen über.
Bekleidung und Zubehör für Jäger,Fischer, Hund und Auto,Outdoor,Hobby und Gesellschaft.

Seitenweise Bekleidung für weibliche Jäger , die woanders sogar als Kunden erkannt und ernst genommen werden.
Ob camo, orange,klassisch grün oder braun,ob Loden,Synthetik oder Leder…man findet etwas ,was sich vom teutonischen Einerlei abhebt.
Natürlich ist auch immer was zum Lachen dabei…aber davon sind unsere Jagkataloge auch nicht frei.

Hier nun einige ,wie immer subjektiv ausgewählte links, zu Onlineversendern aus der weiten Welt, die sich meiner Erfahrung nach bewährt haben.
Zuvor jedoch einige Tips:
- Kauf immer mit Kreditkarte ,aber nur bei verschlüsselter Übertragung.
- Immer unterscheiden, ob innerhalb oder außerhalb der EU bestellt wird.
- Ausserhalb der EU schlagen Zoll und Steuer zu. Ist aber recht gemäßigt.
- Bei Sendungen aus den USA verzichten sie auf Waffenteile ,da derzeit die Exportbedingungen erheblich verschärft wurden und so die Lieferung verzögern oder unmöglich machen.
- Das Rückgaberecht auszuüben, ist bei einigen Versendern aus den USA kaum möglich und tw. sehr teuer durch die Frachtgebühren
- Innerhalb der EU kaufen Sie nur bei Händlern, die ihnen auch volles Rückgaberecht garantieren.
- Bestellen Sie nicht voreilig , wenn sie das Angebot aufgrund der Sprache nicht 100% verstehen
- Bei Rückfragen lohnt sich oft auch ein Telefonat; Service wird in einigen Ländern groß geschrieben!
- WICHTIG : internationale Größentabellen genau studieren !!

Zunächst die Anbieter aus den USA:

NICA Shooting
Marken-Bekleidung und Zubehör
Leider hat es Browning nie geschafft, seine Bekleidungs-Produkte in Europa für die Händler erreichbar zu machen. Anders als bei Beretta, ist nicht mal das Zentrallager in Herstal mit den langlebigen und gut durchdachten Produkten bestückt.
NICA kann hier helfen und bietet die ganze internationale Palette an.
Mustergültig wird der Kunde nach Bestellung zeitnah über Frachtkosten informiert und nach dessen ok,erfolgt schnellsten der Versand.
Persönlicher Service vom besten!

CABELAS
Bekleidung und Zubehör in allen Variationen für Jagd,Fischen,Camping,Hunde,Autos,Cowboys……
Die Mutter aller Outdoorgeschäfte
Was es dort nicht gibt, gibt’s nicht!
Achtung bei den Frachtraten! Ein riesiger Laden, bei dem auch mal was schief gehen kann..man hilft dann freundlich aber leider sehr bürokratisch.

ORVIS
Bekleidung, Zubehör, Möbel, Livestile, Reisen, Events
Großartige Reiseseiten !!
Alles für den stilsicheren internationalen Jäger und Fischer..
Exzellente Damenmoden für weibliche Jägerinnen
Was es hier nicht gibt sind Geschmacklosigkeiten,schlechte Qualität …und niedrige Preise
Sehr guter Service!

El Paso Saddlery

Feinste Holster und Lederwaren für “afficionados”
Katalogware und Customholster
Seit 1889 lassen dort lawmen,outlaws, Jäger, Polizisten und fast normale Leute Holster fertigen.
Wer’s tat, hats nie bereut.
Die Customholster sind nichts für eilige!

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Der internationale Markt bietet für alle Jagdarten und jedes Interesse geeignete und hilfsbereite Lieferanten.
Das Wort “Randsortiment” gibts anscheinend nur bei uns…

MIZMAC
Flintenbekleidung „for ladies only“
Goßartiges Konzept mit sehr gut verarbeiteten Produkten von Frauen für Frauen!

Bei allen US firmen sei bemerkt ,dass sie sowohl bei Damen wie Herren, auch (bei uns) sogenannte Problemgrößen ausreichend sortiert sind.
Dort ist keiner Kunde zweiter Klasse weil er zu klein,zu groß oder zu dick für die Vorstellungswelt deutscher Einkäufersubstituten ist.

GUNDOGS ONLINE
Zubehör, Bekleidung, Videos, Bücher, Elektronik
Alles rund um Hund und jagendes Herrchen
Seriöse Produktauswahl, ohne die blonde Fiffiekuschelschnuffie-Gemeinde anzusprechen.

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Schnell und leicht bestellt, kauft es sich in England ein.
Besonders Chokes von Briley ,Teague und Co sind dort nirgends Mangelware und man freut sich über Kunden vom Kontinent.
Als „shotgunners heartland“ ist die Auswahl leider unübersichtlich groß und sehr viele zuverlässige Anbieter versenden nach „Europa“.
Hier eine unvollständige und subjektive Auswahl von Firmen, mit denen ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe.

CHRIS POTTER
Längst kaum mehr der Geheimtip für Briley chokes ,der er mal war.
Heute führt die Firma eine breite Palette von Markenzubehör und Bekleidung welche bei uns nur sehr schwer und tw. teuer erreichbar ist.
Extrem Kundenorientierter, schneller und persönlicher Service!

TEAGUE
Chokes at its best…direkt vom Hersteller
Wenn einem in DE niemand hilft beim Kauf dieser Chokes…dann eben so!

Top Gun Clothing
Durchdachte Bekleidung für Sportschützen.
Spezialisierter kleiner Betrieb, der seine Kunden ernst nimmt, kulant,flexibel und “very britsh” agiert.
Rüstet auch die englische Nationalmanschaft aus.
Wer dort arbeitet, schießt auch selbst Flinte

SCOTT COUNTRY
Bekleidung Zubehör für Jäger und Schützen
Solide englische Auswahl aller auf der Insel beliebten Marken

HAGGARTS
Tweed and quality …what else

Keiner der aufgeführten Anbieter fällt unter die Rubrik „Schnäppchen“!
Auch ist „ geil“ in England und USA ein Zustand, der nur wenig mit Preisen assoziiert wird, und „Geiz“ gilt in diesen puritanischen Ländern immer noch als Sünde. ;)

In diesem Sinne also auf zur herbstlichen Erneuerung der Jagdgarderobe und vieler, kleiner, schrecklich wichtiger Zubehörspielzeuge!

Bunduki

Bücher für Freunde der best gun…Booklist Vol. 10

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Wer bewusst Doppelflinte schießt, sich an Balance und Technik einer edlen Waffe erfreut und die Wertigkeit alter Schätzchen aus renomierten Manufakturen zu honorieren weiß,der will immer mehr über diese Waffenart wissen.
Ungeachtet, dass die wirklich exklusiven Stücke Preise jenseits der Neidgrenze fordern, fasziniert die hochwertige,fast schon künstlerische Realisierung eines Qualitätsbegriffes, der im Zeichen von CAD und CNC ,von Modulprinzip und allerhöchsten computerunterstützten Toleranzen antiquiert wirkt.

Nein ,diese Flinten sind in keiner Weise besser als die heutigen modernen Waffen!

Nein, diese Flinten sind ihren Neupreis nicht wirklich wert !

Aber wie alte Kunstwerke, richtet sich Ihr Wert nach dem subjektiven Suchtverhalten des Käufers,Sammlers oder DF Junkies.

Dagegen zu argumentieren, wäre ebenso sinnlos ,wie Kunst monitär bewerten zu wollen.
Das bleibt den armseeligen Krämerseelen und levantinischen Basaris vorbehalten, bei denen Zahlen und Summen Gefühle wecken, die bei kultivierten Menschen mit “unanständig” bezeichnet werden.
„Wat dem ehn sien Uhl ,is dem anern sien Nachtigal“

Jemand, der dies verstanden hat,auf immense Erfahrung und Praxis mit Flinten verweisen kann und der auch noch kurzweilig schreibt ist:
Terry Wieland
Autor des Klassikers:“ Spanish Best“,
ein Buch über die bunte Geschichte Spanischen Flintenbaus das jetzt in 2 .Auflage vorliegt

Sein neues Buch wird alle Freunde der Doppelflinte glücklich machen:
“Vintage British Shotguns: A Shooting Sportsman Guide”

Es ist wohl als Standardwerk angelegt und beinhaltet sowohl Fertigungstechniken als auch Geschichte und Gegenwart der großen englischen Hersteller
Das Buch erscheint im November, doch sollen die einschlägigen DF Junkies ihre Exemplare bereits bestellt haben .
Also hurtig vorbestellen!

Hoch spezialisiert auf eine kleine Gruppe von Herstellern ist das „must have“ Buch von
Michael McIntosh mit dem schlichten Titel:
„Best Guns“
Gleiche Zielgruppe ebenfalls ein Klassiker ist von Nigel Brown:
“British Gunmakers London”

Zwei Bücher die Lust auf mehr machen und als Grundwissens-Basis für Sammler dienen
“Double Guns and Custom Gunsmithing”
von Steven Dodd Hughes

Und :
“Vintage Guns: Collecting, Restoring, & Shooting Classic Firearms”
von Diggory Hadoke

Alle Werke, wie üblich, bei den einschlägigen Versendern Europas,Amerikas (und neuerdings Neusseelands) zu unterschiedlichsten Preisen zu erhalten.

…und grämt Euch nicht, wenn alles nur wieder in Englisch ist…dafür gibt’s ja reichlich teutsches über den Reichsjägermeister, viel braves über das Leben, Wirken und Werk der Altmeister es deutschen Weidwerks und muntere Melodeien auf CD mit urigen Jäger und Wilderer-Liedern.
Jedem das seine…soll ja auch welche mit Pistolengriff und Backe an der Querflinte geben… ;)

Happy reading !

Bunduki

neues und altes aus Österreich - Ungarn

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Öffnungszeiten Hirtenberg
Viele unserer Freunde und Kunden besuchen gerne die Schießstände im benachbarten Österreich.
Gerade der Shootingpark Hirtenberg ist besonders beliebt da er von seiner Vielfalt und der Abwesenheit von lästigen Pullern ein angenehmes und anspruchvolles Parcourserleben ermöglicht.

Bedauerlicherweise scheint sich infantiles Gezänk im Internet besonders schnell auszubreiten und so wurde kürzlich in einem Wurfscheibenforum schadenfroh kolportiert, dass die Öffnungszeiten des Standes radikal gekürzt worden seien.
Dies führte gerade bei Schützen, die eine lange Anreise haben, zu Irritationen.
Man vergesse nicht, dass erst zur Jahreswende der gerade bei deutschen Schützen sehr beliebte Stand Sommerein geschlossen wurde und somit, bei noch weiter reduziertem Angebot ,die schießtechnische Attraktivität der Region stark abnehmen würde.

Wir haben nachgefragt und wie uns Frau Stuphan versicherte, wurden alle Probleme mit Anraineren beigelegt, in dem man einen zusätzlichen Lärmschutzwall errichtete .

Somit bleiben die Öffnungszeiten:Di - So von 09.00 - 18.00 Uhr

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Ungarische CUP Magyar Kupa im Jagdparcours !

Die komplette Einladung als PDF gibts bei den Freunden von SCCA als (leider zäher) Download
Sicher wird’s in Ungarn bei den Schießen wieder heiß hergehen…zünftiger Mulazcak inbegriffen !

etwas schneller ohne PDF aber lesbar hier
den Wettkampfkalender aus Ungarn gibts hier
die bisherigen Kupa ergebnisse: hier
Allen Teilnehmern und Reisenden viel Erfolg und Spass


Bunduki

Destination X… waterfowlers dream

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Passend zur kommenden Jahreszeit, einige Stimmungs-Videos zur besinnlicher Einkehr des Waidmannes. ;)

Horrido

Waid
manns
heil

Mehr gibt’s hier von SV Production

Bunduki

XXV…mehr brauch I ned !

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XXV ? Nein ,keine Sorge!
Nicht schon wieder die nervende Möbelreklame mit Mama Resi’s bayuwarisch-bräsigem Wampenwerbeclown.

XXV heißt 25Zoll und ist die kurze und prägnante Bezeichnung einer ,zugegebenermaßen, etwas antiquierten Flintenform.

Robert Churchill hat diese Art der DF erfunden und in seinen Büchern und Kursen als „the modern gun“ hochgelobt.
Natürlich nicht ganz uneigennützig,war er doch der damals einzige der diese Art von ultrakurzen Flinten herstellte.

Zwei Dinge kann man als Initioalzündung für die Entwicklung dieser Waffe sehen.
Erstens die Morgendämerung der Würgebohrung die damals in immer mehr Flinten (auch und gerade den bestguns) Verwendung fand ,und die Tatsache dass Herr Churchill „ a man of stocky built“ war; was heißen soll : ein kleiner und rundlicher Handwerker; kein tangotanzender Nobelsportsman.
Mit SEINER neuen kurzen Flinte war es nun ein leichtes, SEINE Schießtechnik zu praktizieren .
Eine Schießtechnik welche die Waffe blitzschnell auf kurzem Weg an die Wange hebt und dabei schon einen Teil des Schwunges zum Ziel einleitet,bzw. zum eigentlichen Schwung wird .
Ist die Flinte an der Wange, bricht auch schon der Schuß…alles sehr flink und kurz, ohne die Eleganz seines damaligen Widersachers Percy Stanbury , der einen eleganten Schwung mit mehr Körpereinsatz forderte , sich langfristig durchsetzte und die modernen Schießarten beeinflusste bzw. heute noch z.B.in WestLondonSS gelehrt wird.

Da alles so flott geht, wird seine Schießtechnik bis zum heutigen als Instinktves Schießen misinterpretiert.
Nichts ist falscher, denn Kontrolle über den Anschlag und ein geradzu pedantisch,disziplinierter Schwung, sind bei der Anwendung der Churchill’schen Schießtechnik besonders wichtig !

Für Churchills Methode war aber die kurze Flinte ideal;ja, vielleicht war es die einzige Flinte, mit der diese Technik kompromislos durchgeführt werden konnte.
Beschränkte man sich bei den formalen Jagden auf die kurzen Entfernungen der Überkopf-fasane, hatte sowohl diese Schießtechnik, wie auch die kurze Flinte den Vorteil des blitzschnellen , fast artistischen Schusses.

Doch langfristig gehörte die Zukunft den „normal langen“ Flinten und Schießtechniken mit einer ausgewogeneren Körperdynamik.
Im Laufe der Jahre schwankten die Lauflängen je nach Mode und geschicktem Marketing zwischen 71 und 81 cm. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Die XXV von Churchill geriet in Vergessenheit.
Die Lauflänge von 63,5 cm wurde selbst von Skeetschützen als grotesk angesehen und die Flinte verschwand vom Markt…
Verschwand ?… nein nicht so ganz!
In einem kleinen gallischen Dorf…pardon… in einem kleinen baskischen Dorf, baute man sie weiter…und weiter …so lange, bis auch in einem kleinen italienischen Dorf die Flintenbauer sich wunderten, dass immer wieder Kunden nach so einer „churchill „ oder „becaccia „ fragten.

So bauten die großen und die kleinen Spanier solche Flinten und bei den Italienern gab’s von Bernadelli bis Gamba alle Qualitätsstufen.
Meist gepflegte Boxlocks im englischen Stil, aber immer mit den typischen zwei Merkmalen:
Dem kleinen Korn und der trapezförmigen Schiene…beide direkt auf Churchill zurückweisend, der damit als erster, quasi nebenbei, die Vorteile der bewussten Schienenkonfiguration zur Lauflänge erkannte.
Kurz: das kleine Korn lässt die Läufe, in der periphär Sicht , länger erscheinen und das Trapez der Schiene „führt“ das Auge dabei zum Ziel .
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Meist sind die Läufe leicht überbohrt, was beweist, dass schon vor der Marketingerfindung des „backborings“ diese Technik üblich war.
In der Regel sind die Läufe ¼ und 1/2 gechoked…fast immer im Kaliber 12.
Wenige Spanier bauten die XXV in 20, noch weniger wurden verkauft.
Die Waffe ist dann schlicht zu leicht und schlägt unangenehm.

cid_002301c9103dbb3b1270fbf9fea9uweaddf118a5e1-kleine-webansicht.jpgBeispiele für spanisch italienische Arbeiten links AYA recht R.Gamba

Wer nun so was sein Eigen nennt UND benutzt, ist mit Sicherheit kein Durchschnittsschütze.
Jäger, die auf waldiges Terrain spezialisiert und/oder sehr diszipliniert Entfernung einhalten, welche, die viel Reisen und eine handliche und gleichwohl stilvolle Waffe (für alle Fälle) dabei haben möchten und die Sammler, denen so was „auch noch“ fehlt
Gemein ist jede Schützen bei der erfolgreichen Benutzung dieser Waffe, der sehr kontrollierte, exakt einstudierte Anschlag und ein bewusstes Bewegen der Waffe im langem Schwung.

Ja ! im langem Schwung, denn mit diesen Flinten kann man famos auch lange Tauben schießen. Nach dem altbayrischen Motto :“Wer ko ,der ko !“

Bei den Stammtischsttrategen und Wirtshausausbildern hört man regelmäßig, wenns um kurze Flinten geht: „ das führt nur zum Stochern…damit kann man nicht Schwingen“
Na, was denn nun?
Als Stochern bezeichnet man das Stechen mit der Mündung nach dem Ziel,beliebt bei :
…Spotschützen (schießen auf einen Fleck und hoffen, das die Taube reinfliegt),
… sogenannten Tunnelschützen, die vor der Mündung eine Art Schrottunnel erwarten, um sich den Schwung zu sparen (beliebt bei 15 Schuß Trap Ausbilderpullern)
…gestochert wird auch von Leuten mit zu kurzen Schäften wenn die fehlenden cm mit Schulterschieben wettgemacht werden,
…und schlicht von allen Schützen die mit dem Korn zielen, wie beim Büchsenschuß.

Aber „Stochern“ , also was Grundsätzliches falsch machen, kann man mit jeder Lauflänge !

Eigentlich beweist die Ablehnung der kurzen 25 Zöller nur die gleiche Ignoranz ,wie bei der Ablehnung von SLF,VRF, blauen Schießwesten, die fanatische Propagierung einer absurden Grundhaltung oder das Katzbuckeln vor unlogischen Verbandsregeln.

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Wer sich mal an die Churchill gewöhnt hat , wird immer mal wieder zu ihr greifen und sich erfreuen an der „Leichtigkeit des Seins“… wie mit minimalistischem Aufwand ein Heidenspass beim Schießen rauskommt.
Gerade im Parcours , auf trickreiche Simultandoubletten in jagdllich realstischen Entfernungen, ist die Waffe in Ihrer nostalgischen Art traumhaft zu schießen.
Jagdlich wird sie heute noch an Italiens Küstenwäldern gerne eingesetzt und in Spanien sieht man sie im ganzen Land, ob auf hochformellen Jagden als Pärchen, als Bekassienenflinte, oder als altes abgenudeltes Arbeitsgerät von Flurwächtern mit „Medizin“ für Schwein und Vogel in den Läufen.

Meine hab ich durch Zufall gefunden,…verdreckt und vergammelt auf einer Waffenbörse vor 26 Jahren wurde sie von einem Ignoranten als „Homedefencegun“ angepriesen.
Glück gehabt, denn unter allem Dreck war kein Rost, sondern eine kleine spanische Schönheit verborgen.
Sauberst überbohrt und mit langen Chokes und einer herrlichen Deckung gesegnet .
Und diese Waffe ergänzte die alte orginal Churchill, die mein Großvater noch vom Meister selbst gebaut bekam,die aber leider durch die “Rettungsversuche” in der alliierten Nachkriegszeit, so einige böse Wunden hatte.
Wie meinen Großvater, begleitete mich die kurze XXV in alle möglichen Jagdländer und bereitete mir, wie weiland ihm, große jagdliche Freude und das Gefühl eine besondere Waffe zu beherrschen.
Und immer wieder erinnert sie mich an ihn und seine schmunzelnden Worte:“ so a kurzes Flinterl…aber, mehr brauchts halt ned“. Recht hatte er!

Im Laufe der Jahrzehnte gingen hunderte von Flinten durch meine Hände, doch nur wenige XXV waren dabei. Viele davon war stark gebraucht und jede einzelne hatte einen Besitzer, der sich niemals von ihr trennen würde und jede war voll von Geschichten.

Muß wohl einen Grund haben…* ;)

Bunduki

* vielleicht ist es der Gebrauch von ungewöhnlichem ,der ungewöhnliches bewirkt…
Frei nach Cpt.Gus McCrea’s unkorrektem Latein: UVA UVAM VIVENDO VARIA FIT

Von fliegenden Tauben….und Schweinen

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Schießen darf bekanntermaßen Spass machen ,auch über das von Vereinsmeiern und
Funktionären gestattete Maß hinaus.
Desgleichen darf, soll und muß Jagd auch Lebensfreude ausdrücken.

Zwei Beispiele wie Schießen Freude macht:

Das nachstehend Video wirkt besonders lustig, wenn man dabei ein Zitat von Robert Curchill voranschickt, dass bis zum heutigen Tag so, oder ähnlich, in den Köpfen so mancher Spass- wie wissensbefreiter Vereinsbeglücker rum geistert:
„… die modernen halbautomatischen Flinten …Das sind bewunderswerte und billige Gewehre für einen Schützen,der Raubzeug mit der Flinte kurz halten oder gelegentlich ein Stück Wild für den Kochtopf schießen will.
Jedoch wird jeder Schütze,der mit einer Selbstladeflinte unter den schwierigen Bedungungen eines Standtreibens auf Flugwild mitmachen will,nie in der Lage sein,es mit einem erstklassigen Schützen aufzunehmen ,der eine richtig angemessenen und richtig ausgewogene Doppelflinte in denn Händen hält.“
Zitat ex R.Churchill das Flintenschießen

…na, wie gut, dass Tom Knapp das noch nicht gehört hat: :)
TOM in Argentinien

Wer Tom jeh live erlebt hat,trifft einen der nettesten Schützenkameraden ,die man sich auf der Jagd und am Stand vorstellen kann. Wer ihn schießen sah,der fragt sich nur irritert:
„Können Schweine fliegen ?“

Was uns zum nächsten Video bringt,welches nicht ganz soweit weg gedreht wurde wie Toms Excapaden.
Im schönen Niederbayern lässt man Schweine fliegen… nicht mit der Flinte (sollte man aber mal probieren !? ) sondern mit dem “einzig wahren Revolver”.
Eine ganze Video Sammlung über die Jungs mit den Hör und Handgelenksproblemen ;) die mit Ihrem „Sportgerät „ jede menge Spass an der Backe haben…man könnt meinen sie schießen Flinte…
Viel Spass beim Freedom Arms Shot 2008 im Oktober
„Mehr ist nicht genug!“


Bunduki

An Stefan vielen Dank für den Tip !

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