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Archive für Februar 2009

Im Gleichgewicht… Flinten balance

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Wenns mal richtig heiß hergeht ,mit schnellen Überkopffasanen,flinken Rothühneren oder einer besonders raffinierten TT Doublette,lernt man die “Schwungkraft” seiner Flinte zu schätzen.

Diese Kraft ,leicht und geschmeidig von Ziel zu Ziel zu schwingen,es aufzunehmen und fast mühelos von einem Schwung in den nächsten zu gleiten, bedingt eine gute ,abgestimmte Balance einer Flinte

Kaum ein Begriff wird so gerne verwandt , wenn es gilt, ein edles Stück Flintenkunst zu beschreiben.

Nicht ein anderes Wort wird so oft gebraucht, um die Qualität einer Flinte hervorzuheben.

Bei uns wird gerne noch das Wort Führigkeit benutzt, eine sehr deutsche aber sehr treffende Bezeichnung, die man aber keinesfalls mit der Balance verwechseln sollte (dazu später mehr).

Fast schon esotherisch anmutende Elogen auf die Kunst des Flintenbaus, hört man bei der Beschreibung der Balance von englischen Querflinten der „besten Art“.

Und RICHTIG !
Die Balance ist ein sehr wichtiger Faktor beim Flintenschießen.
Von ihr hängt es ab, ob der individuelle Schießstil des Schützen optimal ausgenutzt werden kann.
Hier entscheiden sich die letzten Feinheiten des Schwunges…ob ein progressiver Schwung ausgebaut werden kann, oder ob der Schütze sich jagdlich mit einem neutralen Schwungverhalten der Flinte seine Beute holt.

Lassen Sie uns also mal ein wenig eintauchen in die Welt der Flintenbalance.
Zunächst sollten wir bestimmte Begriffe klären, die immer wieder vermengt werden.

Zunächst ist als baulicher Wert einer Flinte der neutrale SCHWERPUNKT der Waffe wichtig.
Er ist von Bauart und Material abhänging. Er liegt meist eine knappe Handbreit vor dem Abzugbügel.

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Dann haben wir die sogenannnte Führigkeit einer Flinte ,die sich auf die praktische Anwendung der Jagd bezieht und Gesamtgewicht und Länge der Waffe ebenso berücksichtigt, wie die eigentliche „Schwungkraft“ sprich die Balance beim Schuß.

Die Balance selbst ergibt sich aus mehreren Faktoren.
Bei einer ausgewogenen Balance, wünschen wir den Schwerpunkt der Waffe zwischen Führ- Hand und Abzugshand.
Ergo ist die Größe des Schützen ist wichtig, da große Menschen die Waffe weiter fassen, als kleine.
Da aber die Abzugshand eine immer gleiche Position haben muß, ist allein die Position der Führhand variabel.
Dies in Betracht gezogen, wird nun auch aufgrund der Bauart der Flinte die eigentliche Crux des Schwerpunktes und des individuellen Balancezentrums offensichtlich.

siehe Bild
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Ferner müssen die körperlichen Eigenschaften des Schützen beachtet werden.
So werden ausgeprägte Rechtshänder einseitig mehr Kraft haben.
Extrembeispiel ist ein Flinte schießender Tennisspieler, der rechts fast ein Drittel mehr Muskelmasse und einen entsprechenden Muskeltonus vorweist , als in seinem wenig trainierten linken Arm.
Da aber beim Flintenschießen die linke die Hand die Schwung-führung inne hat, verschiebt sich sein subjektives „Balancebild“.
i.d.R. empfindet er eine objektiv hecklastige Flinte als ausgewogener, als eine mit neutralem Schwerpunkt zwischen seinen Händen.
Auch viele weitere Faktoren im Körperbau beeinträchtigen das Gefühl, einen ausbalancierten Gegenstand in der Hand zu halten.
Messen und wiegen bringen da herzlich wenig, denn es ist zu allererst das Gespür des Gleichgewichtes, dass befriedigt werden sollte.

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Somit wird jedem klar sein, dass Balance etwas zutiefst individuelles ist.

Was kann nun getan werden, um eine Flinte für den Schützen auszubalancieren

Nun, zu nächst sollte man nichts beim Flintenschießen dogmatisch sehen;
…auch nicht die Balance!!
DENN: Unser schlauer oberster Baumeister hat uns außer Humor, Katzenallergie und Bauchansatz noch etwas ganz besonders Kluges mit auf den Weg gegeben.
Die wunderbare Kraft den Körper zu adaptieren. ;)

Was nichts anderes heißt,als dass unser Körper und unsere Muskeln sich an bestimmte Umstände gewöhnen und das Beste draus machen.
Ganz ohne unser Zutun , sozusagen auf Autopilot.

Das erklärt auch, warum so viele Menschen mit ganz normalen Flinten, sehr gute Leistungen erbringen…ohne Maßschaft und ohne technischen Firlefanz.
(Was nun nicht heißt, dass man an Mensch und Material nicht vieles verbessern kann)

Besonders klar wird einem die Relativität der Anwendung von Balance ,wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Waffen mit Magazinen ihren Schwerpunkt mit jeder Patrone darin verändern.

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Aus diesem einfachen Grund wird auch eine SLF, die über ein Schaft-Magazin beladen wird, nicht automatisch eine “bessere” Balance haben ( tut mir leid, lieber Amerigo Cosmi!) …nur eben eine “andere”

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Hier die Industrie zu fordern, hieße sie zu überfordern, denn Standardware kann für einen Weltmarkt immer nur in Standardwerten hergestellt werden.
Dabei können wir uns heute wirklich freuen.
Eine große Anzahl der Flinten des mittleren Preissegmentes sind heute mit schlanken Laufbündeln und abgespeckten Sportingschäften versehen und haben von Hause aus, eine angenehme Dynamik und eine wohltuend neutrale Gewichtsverteilung.

Das “Balance” immer gesondert und besonders gelobt wird , ist normal , wohl auch legitim,… manchmal auch schlicht lästig

Zurück in die richtige Welt:
Die Balance zu verändern ,ist dennoch bei jeder Flinte , wenn es darum geht, den idealen Schwerpunkt zu finden.
Anschläge variieren, Bekleidung und äußere Umstände zwingen uns ,unterschiedliche Positionen der Führhand auf.
Bei allem Willen, das Maximum an Ausgewogenheit zu erreichen, sollte nicht die herrliche Fähigkeit der Adaption vergessen werden.
Unser Körper ist perfekt darin, kleine Unausgewogenheiten aufs feinste auszugleichen.

Das Standardprozedere der Balancekorrektur, beginnt mit der Wahl des Schaftholzes und dessen Gewicht und Dichte.
Lauflänge und Laufwandstärken sind ebensolche Variablen, die genutzt werden können.
Eine bestehende Flinte kostengünstig zu verändern, ist relativ leicht.
Gewicht kann zu jedem Schaft addiert, wie subtrahiert werden , Vorderschäfte mit Gewichten zu erschweren, ist mangels Platz etwas schwieriger, aber durchaus möglich.
Der Hersteller einer modular aufgebauten Flinte macht es besonders offensichtlich, wie weit seine Flinte mit einem Balance System und Gewichten verändert werden kann…doch sind diese Möglichkeiten alles andere als neu und jedem Flintenbauer bekannt.
Dennoch bieten diese Flinten derzeit das Maximum an Verstellmöglichkeiten, die dem Schütze selbst auf dem Stand zur Verfügung stehen.
Leider ist das gezielte Einsetzen dieser Vorteile ,auch an genaue Kenntnis und Selbsteinschätzung gebunden.
Alles andere führt zur “ewigen Baustelle” und letztendlich zur Kannibalisierung der eigenen Schießkünste.

Partielle Zu- und Wegnahme von Gewicht waren von Anbeginn des Flintenbaues, eine Grundlage anspruchvolle Klienten zufrieden zu stellen.Jeder gute Büma mit Flintenpraxis, kennt Tricks und Kniffe, die meist nicht viel Kosten.

Doch wozu nun die ganze Arbeit?
Nur um das „gleichmäßige Gefühl „ zwischen den Händen zu haben?
Ja und Nein !

Denn nicht jeder will eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
So mancher schwört auf eine vorderlastige Flinte,wenn es um weite Tauben im Parcours oder präzise Feinmotorik beim Trap geht.

Je weiter die Tauben beim Parcourschießen wurden, umso länger wurden die Läufe gewählt.
Warum: weil ein langer schwerer Lauf sehr gleichmäßig schwingt und einen temperamentvollen Schützen somit zu einer harmonischen Bewegung zwingt.

Jäger die die Waldjagd auf kurze Entfernungen lieben…
Schützen die sich darüber im Klaren sind, 2 Läufe zu haben und jedem einzelnen zum Beutemachen nutzen wollen und können …Doublettenkünstler ;)
Skeet und Parcourssportler die sich auf kurze, schnelle und verwinkelte Ziele einstellen wollen…
…. bevorzugen Flinten die mit kurzen Läufen dynamisch und fast explosiv schwingen…und da ist Vorderlastigkeit so unerwünscht wie Pusteln.

Ganz normale Schützen schätzen schlicht eine Flinte, die sich zwischen ihren Händen „unscheinbar“ anfühlt. Eine Flinte die wie selbstverständlich in Anschlag gebracht werden kann und von „alleine“ schwingt.

Heute im Zeitalter der modernen BDF und der moderaten Lauflängen (ausser bei FITASC schützen), haben wir nicht mehr ganz so große Probleme mit unausgewogenen Flinten.
Viele Schützen können nicht mal sagen, ob ihre Flinte vorder- oder hinterlastig ist.

Um das festzustellen, gehört es in spanischen Schießschulen (und bei mir natürlich) mit zum Standardprogramm, Schüler einen kleinen Test durchführen zu lassen.
Da dieser Test das Muskelgedächtnis austrickst, funktioniert er nur, wenn er nicht ständig wiederholt wird.!

Fassen Sie ihre Flinte wie gewohnt und üben sie ein klein wenig Zug nach außen aus.
D.h. die rechte zieht ein wenig nach hinten ,die linke nach vorne.
So,unter leichter Spannung, führen sie ihren Anschlag langsam und bewusst aus.

Ist der Lauf zu schwer, merken Sie es, da er nicht so schnell reagiert (quasi im Anschlag zurückbleibt) das selbe gilt vice versa für den Hinterschaft…auch der wird bei der Bewegung zurückbleiben, wenn der Schwerpunkt zu stark zu seiner Seite ausfällt.

Festgestellt, das was einseitig ist?
Ab zum Büma? Aber nein…

Die Balance ist nur ein kleiner Teil eines Ganzen.
Ob gut oder schlecht, entscheidet man auf den Schießstand und im direkten Vergleichsschießen von anderen, anders balacierten Waffen.

Wichtig ist das, was man als „Wohlfühlen mit der Waffe“ nicht besser beschreiben kann.

Wer eine bestimmte Balance zum Dogma macht, verkennt den individuellen Kern des Flintenschießens…
Wer esotherisches Flintengemunkel von traumhafter Balance englischer Bestguns normalen Jägern und Schützen als Katechismus aufschwatzen will, dem sollte man die Tweedmütze gehörig über die Ohren ziehen…denn auch dort wurde nur mit Wasser gekocht…und vielleicht steckt ja doch mal wieder die allgegenwärtige Gier auf’s leichte Geld dahinter…

Also…immer schön in der Mitte bleiben

Bunduki

PS:
aus aktuellem Anlaß:
Ich gestatte immer noch nicht das ungefragte kommerzielle Verwenden von meinen Texten und Bildern .
Auch sogenannte Ausbilder haben sich an das Copyright zu halten.

Gerne geben wir aber Wissen und Schieß-Praxis in unseren Flintenworkshops weiter, die jeder Jagdkurs oder jede Gruppe von Schützen ab 6 personen buchen kann.

Flintenschießen in der Wildnis Sardiniens…

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Trist ,kalt und nass,stürmisch und ungemütlich…über so eine Wetter kann nur karnevalistische Fröhlichkeit oder eine gehörige Portion schottischen Single Malt-Antidepressivas (mit Wasser ohne Eis) hinwegtrösten.

Ein paar ganz aufgeweckte Flintenfreaks allerdings nutzen diese dröge Jahreszeit und die Bereitschaft ihrere Arbeitgeber Urlaub zu genehmigen,zu alljährlichen Excursionen ins südliche Europa.

zum Beispiel wurde dieses Jahr Sardinien entdeckt.
Fernab der teuren Luxusküste erwartet den Reisenden urige Landschaft; richtige Bergwildnis und gastfreundliche aber stolze Menschen.
Die Sarden betrachten Waffen als selbstverständlichen Teil ihres Lebens und haben keinerlei Probleme mit Nordeuropäern die lieber schießen, als sich am Strand zu grillen.
Ein Stand mitten in der wilden Insel, dennoch in fahrbarer Nähe von den bezahlbaren Hotels und Agritourismi der kleinen Bergdörfern ist der urige
“Sporting RAOLE”.

Dort kommen Tontaubenschützen genauso auf ihre Kosten wie Ipsc schützen und selbst ein Büchsenstand steht zur Verfügung.
kein Luxusstand der Schickeria,kein Tweed (dafür ists zu warm),aber robuste Menschen einer ganz eigenen Kultur machen das Ambiente perfekt.

Reisenswert!

Bunduki

Bundukis Flintenlehre

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Gerne kommen wir den netten Anfragen nach,die flintentechnische Artikel des Flintenblog gebündelt haben möchten.
Ab nun Waffe,deren Maße und vieles mehr, zum leichtern Nachschlagen in “Bundukis Flintenlehre” in den Kategorien zu finden.

Viel Spass damit

Bunduki

Andere Länder …andere Sportsmen…suum quique

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Das man Jagd erleben muß , um sie zu verstehen, wissen wir alle.
Dass man Jagd auch genießen kann, sollte eigentlich auch jedem klar sein.

Freude am Leben und Freude an der Jagd, sind für viele Jäger ganz selbstverständlich.
Auch sich an Luxus zu erfreuen, ist in einigen Teilen der Welt nichts anrüchiges.
Dabei ist der Begriff Luxus so relativ wie die Vorliebe für Spinat, Weißwürste oder Sushi.

“Man muß ooch jönne könne”…so die unsterbliche Weisheit, die bei uns wohl nur selten die Karnevalsbütt verlässt.

Also werfen wir mal wieder einen Blick über den Tellerand:

Die nachfolgenden Links zeigen Jagdlodges in Nordamerika, die als Muster für hochwertiges Wild- und Touristikmanagemant dienen können.
HIGH END Jagdtourismus der erheblich zur Erhaltung von Wild und Natur beiträgt.

Allesamt sehr exklusiv und von teuer über „schweineteuer“ bis deutlich hinter die Neidgrenze platziert, zeigen sie, was man machen kann, um Jagdträume wahr werden zu lassen.

Welche Jagdträume, muß jeder für sich entscheiden.

Fangen wir im Osten der USA in New York an:

Die Battenkill Lodge bietet Angeln und Schnepfenjagd in der klassischen Weise der Nordost Provinzen an.
Sicher ein Traum im Indian summer

Zurück in die Zeit von Nash Buckingham im „glorious south“ kann man auf der
Pine Hill Plantation

Jagen in der klassischen Art des Südens. In Kutsche oder ganz stilvoll zu Pferde.
Abendgarderobe und Grundkenntnisse in der edlen Kunst der Equitation sind vorausgesetzt ;)
Wachtel Tauben Enten Truthahn

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Ebenfalls im lieblichen Greorgia befindet sich die Plantage Quail Country.

Der Name ist Program !
Die klassische Wachteljagd hinter dem kontrolliert jagenden Hund werden durch die große Erfahren dieser Lodge in der Hundezucht ermöglicht.
Erlebenswert wie uns unsere Spione berichteten.

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Das ganze Jagdprogramm des Südens ,direkt an einem großen Fischwasser…
Southwind Plantation ist ein touristisches und jagliches Highlight,dass sich auch auf einer USA Familien -Rundfahrt einen Einblick in die Jagd dieses Landes geben kann.

Jagen, Urlaub, Parcoursschießen, Angeln …

Deer Creek Lodge in Kentucky bietet ebenso ein komplettes Programm für Outdoorurlauber.

Das ganze ist aber auch (sehr amerikanisch im positiven Sinne) familienfreundlich ausgelegt.
So sind auf dem Schießstand Kinder willkommen und wer nur angeln und zelten will, wird ebenfalls willkommen geheißen.

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Angeln ist ein normaler Bestandteil des amerikanischen Outdoorlifes.
DIE Klassische Art des Fanges ist und bleibt aber dabei das Fliegenfischen.
Das Fliegenfischen und Flintenschießen mehr als nur das „F“ gemeinsam haben ,wird mir durch immer mehr Flintenverrückte Bekannte bewusst ,die sich plötzlich als Fliegenfischer outen.
Nur zu Jungs!

Weit weg im bergigem Colorado erlebt man grandiose Landschaften :Der wilde Westen und seine Jagd lebt dort!
Kessler Canyon Lodge bietet klassische Bergjagd ala USA. Aber auch die herrliche Jagd auf Steinhühner.
Gut zu Fuß sollte man dabei sein, ebenso wie auf der Fasanenjagd die recht erschwingliche Preise haben.

Es werden auch Hochwildjagden , Fliegenfischen und der Einblick in Wildmanagment für Jagdlich und nicht jagdlich genutzte Wildtiere angeboten.

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Die größten Bären der Welt, die mächtigsten Lachse,die unberühtesten Gewässer und eine Landschaft die ihresgleichen sucht: ALASKA
Crystal Creeklodge
Was wenige wissen, auch ein herrliches Flugwildjagd-gebiet,dass aber, wie bei allen outdoorsportarten in diesem rauen Land ,auch körperliche Fitness voraussetzt.
Ptarmigan-jagd (Schneehuhn) ist schnell und reaktionsfordernd.Gute Hunde sind eine große Hilfe.
Neben der Jagd bietet das Land mit seiner Natur und den Tieren eine unvergessliches Erlebnis.

…und genau darauf kommt es bei der Jagd und dem Fischen an .


Bunduki

PS:
Wir vermitteln zu keiner der angebenen Lodges,geben auch keine weiterführenden Informationen.
Die Lodges sind uns durch Kunden und Freunde empfohlen worden,denen wir an dieser Stelle herzlich danken.
Unsere Empfehlung: bitte nur betrachten, wenn absolut Neidfrei ;) … und anderen Jagdformen aufgeschlossen.

PPS
Und wer jetzt noch glaubt, er zahlt für seine Kistelfasane und die Dorfschänke in östlicher Puszta, Pampa oder Gemeindewiese einen fairen Preis…dem sei auch viel Spass gewünscht ;)
…unser Mitgefühl ist mit Ihm….

Die Jagd…la caza…the hunt…erlebtes und philosophiertes

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Über Jagdethik zu diskutieren scheint sehr leicht zu sein, wenn vorgefertigte Denk-Schablonen den guten alten Chauvinismus hervorkitzeln.
So leicht ist es doch Andere und Anderes zu verdammen.
Leicht scheint es Fremdes und Unbekanntes mit Stumpf und Stil abzulehnen .
Man scheint sich selbst dabei so mühelos zu erhöhen…und entfernt sich dabei blos…

Bedauerlich… denn, so habe ich jedenfalls in meinem Leben gelernt, nichts ist wie es scheint, wenn es nicht selbst erlebt, erfahren und erlernt ist.
Zu leicht werden Urteilen gefällt über Dinge, ohne diese in ihrem Zusammenhang gesehen zu haben.
Und sehr schnell geht die alte Saat auf , dass WIR die Besten, die Größten und die Oberschlauen seien und sich der Rest ein Beispiel an uns nehmen solle.

Stolz auf erreichtes ,z.B. ein grunddemokratisches Jagdrecht und ein natürliches Gefühl für Recht und Unrecht auf der Jagd, wird gerne mit angestaubtem Lodenschmus zugedeckt und leider allzu oft mit lautem Gekläff, als „Meinung der Jäger“ verfälscht.

In unseren heutigen Medienzeit wissen wir alles, sind über alles informiert,…zumindestens wenn die Nachricht nicht länger als 3 Minuten 30 war… und nicht über Schachtelsätze verfügte.

Da aber unsere Jagd, wie fremde Länder und Kulturen nicht in drei Minuten erklärt werden kann, bleibt’s leider oft nur bei Teilansichten.
Das solche Momentaufnahmen das ganze Bild verfälschen können, sollte gerade uns deutschen Jägern aber bewusst sein !
Die Antijagdkampagnen benutzen genau diese Strategie und sind bedauerlicherweise oft erfolgreich.

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Nicht alles muss einem gefallen, was woanders auf der Jagd geschieht.
Toleranz ist eben eine sehr persönliche Tugend, die auch von eigener Kultur und Wertmaßstäben abhängt.
Das sollte einem immer im Hinterkopf bewusst sein. ;)
Wir sind nicht intolerant, weil wir die Singvogeljagd ächten…aber wir sind intolerant, wenn wir alle spanischen Jäger deswegen über einen Kamm scheren.
Auch wir brauchen vielleicht mal Toleranz von anderen Jägern. Wann? Na versuchen sie mal einem amerikanischen Jäger zu erklären, dass im Zuge des Jagdschutzes bei uns Katzen geschossen werden…..ooops. Da werden sie aber große Augen sehen.

Jäger aller Länder eint der Wunsch nach Beute, genau wie die Liebe zur Natur.
Alle spielten gerne Trapper und haben Spass an ihrer Tätigkeit.
Ob sie diese nun typisch deutsch und sorgenschwer Passion (also Leiden) nennen, oder einen „Sport“, wie dies die anglophonen Waidmänner tun, sie haben alle Freude an ihrem Tun.

Und dabei nicht zu vergessen: „Sport“ ist nicht immer Fussball und manche Völker verstehen unter einem „Sportsman“, etwas ganz anderes als die bundesdeutsche TipKick-Liga.

Denen , die sich informieren wollen, wie’s nun ist, mit dem Waidwerken der anderen, stehen viele herrliche Bücher zur Verfügung.
Man kann das alte Beuteschema der großen Afrikajagden von Bell und Co.verstehen (wenn auch nicht billigen) lernen, man lernt auch, wie schnell unkontrollierte und von Ethik befreite Jagd ganze Spezies (wie die Wandertaube) ausrottete.

Vielleicht versteht man durch diese Bücher auch, dass das , was wir heute leichtfertig Jagd nennen, damals eher Teil einer ethnischen Säuberung war: die Büffeljagd in den frühen USA.

Mit den Anregungen aus der reichhaltigen Welt der internationalen Jagdliteratur lernen wir uns einzuordnen…nicht gleich wieder an der Spitze, sondern als einige von vielen, die wichtiges beizutragen, aber auch von anderen zu lernen haben.

Als Anregung nun, einige wenige Bücher, die mir persönlich gefallen oder mir auch geholfen haben, ein selbstbewusstes Jägerdasein ohne Gleichschritt zu führen.

Ein großer Spanier ,der die Leitethik der Jagd formulierte .
Uneingeschränkt bis heute lesenswert und verständlich.

Jose Ortega y Gasset
Meditationen über die Jagd

Ein literarischer Klassiker über eine Zeit, die gerade erst vergangen ist und nie wieder kehren wird…ebenso wie der Kontinent auf dem er spielt verloren zu sein scheint.

Robert Ruark
Safari

Don Ernesto,der geschätzte Hemmingway, war ein Zeitgenosse Robert Ruarks.
Doch Ruark schien weit aus mehr bodenständig und weniger Todesverliebt zu sein, wie der große Nobelpreisträger.
Ruark zeichnet seine Jugenderinnerungen in einem herrliche warmherzigen Buch auf ,das seinen Zugang zu seiner Art des Jagens beschreibt:

R.Ruark
The old man and the Boy

Über die englische Art der Treibjagden wurden viele Bücher geschrieben,einige sind im Rahmen des Flintenblogs auch schon empfohlen worden.

(Noch mal) für alle, die glauben Engländer seine hemmungslose Schießer :

F Meysey-Thompson
A shooting Catechism or the essential Guide to Etiquette and knowledge of english game shooting.

Wer sich hierdurch gelesen, geschmunzelt und gewundert hat, wird endlich wissen, dass es nicht genügt, rote Bommeln an Kniestrümpfen zu tragen und mit einer Tweed Batchkapp zu wedeln.

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Ein wunderbares Buch mit Erzählungen aus aller Welt, mit erfrischendem Humor und weit weg jeder jagdlichen Überheblichkeit, hat Michael McIntosh geschrieben.
Dieser kongeniale Waffenschreiber sammelte einige seiner zahlreichen Reiseberichte :
von Alaska nach Ungarn ,von Russland nach Spanien…

M.McIntosh
Travelers Tales
The Wanderings of a Bird Hunter and Sometime Fly Fisherman

Übrigend sehr aktuelle !!!…für alle Weltenbummler.

JN steht in England für Sir Joseph Nickerson.
Den wohl bekanntesten und beliebtesten „gameshot“ der jüngsten Vergangenheit.
Seine Aufzeichnungen beschrieben besser als eine ganze Bibliothek, was englische Jagd ist und wie sie sich selbst versteht:

Sir Joseph Nickerson.
A Shootingsman Creed

Eine kleine Auswahl an Büchereien und Versendern die sich auf Jagdbücher aus aller Welt spezialisiert haben, findet man unter
Booklist 5 natürlich im Flintenblog. Wo auch sonst…?

Erfreuen sie sich an diesen Gedanken und Erinnerungen und bilden Sie sich ihre eigene Meinung über andere Jagdkulturen

und wenn diskutiert wird und Meinungen ausgetauscht werden…dann kann dies auch bei diesen Themen durchaus kultiviert
vor sich gehen : für Freunde des englischen Wortes und denen ,die auf der Jagd wie im Leben noch gentlemen bleiben wollen…

Sie werden sehen, mit einigen Vorurteilen weniger geht’s auch…und nicht mal schlecht.

Bunduki

PS.
Alle Bücher gibt’s bei den üblichen Verdächtigen im Internet zu (wie bekannt) SEHR unterschiedlichen Preisen.
Stöbern in internet antiquariaten etc. lohnt sich,ebenso wie der Import aus USA oder gar Neuseeland.

EURO Meisterschaft der FITASC 2009

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Nun ist auch die Registrierung für die FITASC- Euro möglich.

Es wird gemunkelt der Stand würde sehr anspruchsvoll auf die Euro umgebaut werden .
Man verspricht sich eine besonders starke Teilnahme aus der Tatsache, dass die Weltmeisterschaft dieses Jahr im weit entfernten Australien stattfindet.
In Zeiten der Wirtschaftskrise für so manchen Parcoursschützen ein sehr weiter und teurer Weg.
Doch warum in die Ferne schweifen ,wenn das gute gleich bei Orville liegt:

Die genaue Lage des Standes findet man natürlich bei Bundukis Schießstandlinks auf google maps

Wettkampfprogramm und Kontaktdaten für Frankreich
(in Kürze auch in Englisch)

Orville Balltrap Club, ein Stand der allen Wünsche von Flintenschützen gerecht wird!

Fotos,Unterkünfte,Munitionspreise,alle Info die nötig ist, sich bequem vorzubereiten.

Und wer ohne Wettkampfzirkus einfach nur einen schönen Stand in Frankreich sucht, der ist sicher auch gerne gesehen.


Bunduki

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