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10.1.2012 von Bunduki.
Wenn’s nix zu jagen gibt,Schießstände geschlossen sind,alle Waffen gereinigt wurden und absolut nix mehr zu reparieren oder zu verschlimmbessern ist, dann wird’s Zeit sich it einer guten Flasche Scotch ins Ledersofa zu fläzen und zu lesen.
Heut will ich ein paar sehr ungewöhnlich Büchger vorstellen ,die mir in den letzten Wochen in die Hände fielen und nicht nur Lesespaß versprachen sondern auch einhielten.
Wer mich kennt ,weiß auch ob meines Ticks mit dem alten wilden Westen.
Es sind nicht mehr die gunfights und weniger das wilde am Westen ,was mich heute fasziniert sondern eher das alltägliche,nebensächliche das einem diese Zeit und seine Menschen näher bringt.
Eine Zeitkapsel gleich ist das wohl damals meist verbreitetste Druckwerk….nein ,nicht die Bibel sonder der Sears and Roebuck katalog.
Von Mehl und Melasse über Bettgestell und Küchenherd,Jagdstiefel,Arztbesteck und Kinderbekleidung bis zu Waffen und Munition für Jagd,Verteidigung und ferne Reisen…
Alles findet sich mit Lieferzeit und Discountpreis.
Ebay ist ein Witz dagegen…
Sears and Roebuck Catalogue 1897
Ein Spezialwerk ist das nächste Buch.
Lederarbeiten für Soldaten und Zivilisten waren notwendigerweise damals oft aufwendiges ,aber immer Stabiles zur Unterbringung von Waffen.
Angefangen von der ersten Pommelholstern für Sättel bis zu den Schnellziehholstern der
Traumfabrik.
Packing Iron
Weg vom Wilden Westen ,hinein in die Zivilisation wie sie zivilisierter gar nicht sein kann.
Die englische Jagd.
Nicht die immitierte,von Kleingeistern gerne nachgeäffte Jagd und von den aufgeblähten tweedies gern als Zufangkultur vereinnamte Jagd.
Ich meine das was heute noch lebendig ist,längst nicht mehr auf den Adel beschränkt und von Syndikaten aus allen Lebensschichten gelebte Jagd.
Wer jagd hat dabei auch Hunger…so ist das Schüsseltreiben bei uns, wie in England, eine Notwendigkeit.
Enmgländer wären aber nicht Engländer und unser feingeschmäcklerischer Zeitgeist nicht zu wenig von Sushi,KaffeLatte und Zitronengras verdorben,wenn es nicht auf der Insel ein geschriebens Werk über den Jagdlunch gäbe.
Meiner Meinung nach viel zu spät erschienen,ein Appetizer der besonderen Art !!
The shoot lunch
Etwas gänzlich anderes als Thematik findet sich im nächsten Buch.
Die Diskussion um Blei in Geschossen und als Schrotvorlage begann schon in den 40er Jahren in den USA.
Bei uns konsequent von einem desinteressierten und nur zu Klüngelpolitik fähigen Jagdverband ignoriert.
Wissen ob Stahlschrot Weicheisen ,woraus man es verschießt ,wie es wirkt und worauf zu achten ist….Fehlanzeige beim deutschen Waidmann.
Wo es vorgeschrieben ist behält man die Alibipatrone in der Tasche und tut so als wäre Adenauer noch Kanzler.
Wenige interessieren sich für die Problematik und predigen,erklären ,klären auf und werden wie so oft von den Dummen niedergeplappert.
WER noch nicht mal weis was er aus seinem Püster verschießen kann,der wird auch den rest der Zusammenhänge nicht kapieren.
Sei’s drumm.
Das erste Buch, dass sich mit der Ganzheit der Bleiproblematik und mit dem „ green shot“
Auseinandersetzt, ist ein Buch aus den USA.
Nicht komplett wissenschaftlich ,sondern leicht verständlich,leicht polemisch und dennoch fair in der Sache …lesenswert für alle die argumentieren wollen,wissen möchten und unseren Gegnern auch Fakten liefern möchten.
Gun digest book of Green shooting
Das zweite und letzte Buch, sei all den Anfängern im Flintenschoießen empfohlen, die eine internationale Übersicht und Einsicht in den Sport haben möchten.
Anschlag und Waffenarten,Choke und Stahlschrot,Sportschießen und Schießen auf der Jagd,alte Kamellen entlarvend und erfrischend einfach in der bewusst reduzierten
Struktur…alles was der Anfänger braucht
Gun digest Book of shotgunning
Nun viel Spass beim schmökern und mit der Bitte um Entschuldigung dass alles wieder englisch ist…braucht sich ja nur mal jemand bemühen was sinnvolles auf deutsch zu schreiben
Bunduki
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7.11.2011 von Bunduki.
Es werden mehr!
Jagende Frauen.
Nein ,nicht die Trachtenhütchenmamsellen mit Hochglanzmagazin in den manikürten Fingerchen und der besonders tragefreundlichen Lightversion des Stutzens.
Nein, auch nicht die „Damenjägerinnen“ getweeded und geloded ,und geerdet wie der zahlende,
erzkonservative Papa.
Es sind wahre Töchter Skadis ,die als neue hoffnungvolle Generation die Jagd für sich entdecken.
Dass dabei jede Altersgruppe vorkommt, ist zusätzlich erfreulich.
Was für Jäger sind das ? Sie tragen Carhartt jacken und Basekaps, gehen mit der Motorsäge souverän um und schießen wie der Teufel.
Wem die Flinte zu schwer wird, winselt nicht nach “etwas” leichterem, sondern geht in die Muckibude und wenn’s ums Aufbrechen geht,sind sie mit Feuereifer und jagdlicher Professionalität an den Stellen, wo sich so manche Herren gerne zurückhalten.
Einige bauen sich Ihre Waffen selber und strecken 8Stück Schwarzwild so ganz en passant in 2 Tagen ( Waihei Terry!)
Jagd wird von weiblichen Jägern als Bereicherung ihres Lebens angesehen.
Prestige,Anerkennung,Networking ist diesen Jägern aus ihrem Berufsleben sicher nicht fremd, die Jagd aber sehen sie klassisch als Handwerk und Erlebnis.
Sie sind weibliche Jäger, keine “Jäger/Innen”, keine “Damenjäger” oder „Lady mit Flinte“
Sie lachen herzlich, wenn sie die Worte von Königin Victoria hören:
„only fast women shoot“ und sie setzen sich gegen die Männer und ihre zickigen Geschlechtgenossinnen durch.
Und, so notwendig, setzen sie sich auch von der Masse der Mitläufer/Innen deutlich ab.
Manchmal muß es sein, denn anscheinend kommen sehr viele Jäger mit Frauen auf der Jagd, immer noch nicht klar.
Dabei hatten wir genügend Zeit, uns an jagende Frauen zu gewöhnen…wenn man sie zur Kenntnis genommen hätte…
Es gab sie zu allen Zeiten…hier einige Bücher über jagende Frauen :
Margarete Trappewar m.E. die herausragende Frau Afrikas.
Dreimal musste sie ihre Farm wieder aufbauen.
Sie kämpfte auf Lettow-Vorbecks Seite,war in Friedenszeiten eine Farmerin die vorrausschauend die Menschen „ihrer“ Farm in eine modernes Leben führen wollte.
Sie war die erste professionelle Großwildjägerin, bewundert auch von trinkfesten Schwadroneuren wie dem ollen Ernest Hemingway.
Ihre Geschichte fand Bewunderung, ihre Farm wurde berühmt und doch starb sie in Armut und eine Jägergesellschaft wie die unsere, schafft es bis heute nicht ,diese größte aller deutschen Jägerinnen zu ehren.
Nur ein Buch wurde ihr gewidmed
Die weiße JägerinVon Rolf Ackermann
Ihre Farm existiert noch und jeder Afrikareisende kennt den Namen:
Momella
Heute als Hatarilodge an den berühmten Film erinnernd
wurde nach den abgeschlossenen Dreharbeiten ,die Farm von Hardy Krüger weitergeführt.
Seine Erinnerungen an
Eine Farm in Afrika
sind auch eine Verbeugung vor Margarete Trappe.
Auch heute gibt es starke jagende Frauen in Afrika,deren jagdliche Kompetenz weltweit gefeiert wird.
Natasha Illum Berg ,einzig weiblich PH in Tansania und auf die gefährliche Jagd auf Büffel spezialisiert.
Als Tochter eines Schriftsteller auch literarisch aktiv:
Eien Liebeserklärung an Afrika : Tea on the blue sofa
Afrika war für Europäer und Amerikaner ,am Anfang des 20.Jh, immer der Kontinent des Abenteuers.
Geschichten von dort waren geheimnisvoll und gruselig.
Einer der ersten, die Film, halbdokumentarisches und Selbstdarstellung perfekt beherrschten, war eine kleine ,quirlige Frau mit einem ansehnlich reichen Mann,dessen Haupttalend darin bestand, seine Gattin mit Gewehr und Kamera auf die Welt los zulassen.
Osa Johnson
Sie schrieb diverse Bücher und drehte unzählige Filme über ihre Jagdabenteuer in Afrika und weiteren wilden Gegenden der Welt.
Nur zwei von vielen Büchern, die Lust auf mehr machen:
Four years in paradise
I married adventure
Auch mit dem Geld ihres Mannes, aber ganz anders schreibend ,jagte Mrs. Borden in Alaska
Ein eigenes Schiff, viele Bedienstete und mächtig viel Zeit, erlaubten ihr dort zu jagen wo nur die härtesten Sourdoughs überlebten.
In den Weiten Alaskas
Mrs John Borden
The Cruise of the Northern Light
Die Rolle der jagenden Frau wird aktuell beleuchtet von einer amerikanischen Wissenschaftlerin die ihreArbeit dieser Frage gewidmet hat.
Woman hunter von Mary Zeiss Stange
Wie die Wissenschaftlerin das ganze für sich selbst umsetzt, erzählt sie kurzweilig hier:
Hard Grass
Ein ganz besonderes Buch zu Frauen und ihrem Verhältnis zu Schusswaffen in der amerikanischen Gesellschaft, ist das Buch
Her best Shot
Hier wird eine Bogen von der ersten Siedlerinnen, über Showgrößen wie Annie Oakley, bis hin zur Waffennutzung durch die Brooklin gun girls,
undBonny and clydegeschlagen.
Und wer immer noch nicht glaubt, was Frauen können,der reise nach Alaska.
Dort findet sich an der Flugpiste mitten im Ort Talkeetna ein Schild mit der Aufschrift:
„Alaska, das Land wo Männer noch Männer sind und Frauen das Iditarod gewinnen.“
Pilotenand musher
Ein Buch über die fliegenden Frauen hoch über der letzten Wildnis:
The Sky ist the Limit
Viele Bücher sind nur noch antiquarisch zu bekommen,was allerdings den Lesepass nicht mindert und nur beweist, wie lange wir schon im Mustopf des Chauvinismus vor uns hingegart wurden.
happy reading
bunduki
Nachtrag:
Aus aktuellem Anlaß und auf Nachfrage einiger interessierter “girls of the trade”, hier eine kleine Liste von jagenden Frauen die sich international,historisch und jagdgeschichtlich einen besonderen Namen verdient haben.
Jede von Ihnen stellt die gut schreibenden Schwadroneur, wie Hemmingway und Ruark, mit TATEN in den Schatten.
Jede von Ihnen hätte eine Verfilmung ihres Lebens verdient (wenn nicht vereinzelt geschehen).
Chauvinisten sind sie ein Graus und leider wohl so manchem Werbemagazinschreiberling/Innen komplett unbekannt.
Über jede der Damen ist im Internet zu recherchieren.
Über viele gibt es Bücher(meist auf Englisch), einige haben selbst veröffentlicht und manche haben auch eigene, sogar sehr “eigene” Webseiten,wie die berühmte Natasha Illum Berg (s.o)
Daisy von Pless
Eleanor Roosevelt
Ella Bird Dumont
Martha Maxwell
Martha Jane Canary
Annie Oakley
Mary Kingsley
Osa Johnson
Margarate Trappe
Mikie Akeley
Mary Hastings Bradley
Isak Dinesen (Tanya/ Karen Blixen)
Plinky Topperwein
Annie Bianco Ellet
Paxton Quigley
Natasha Illum Berg
Fiona Capstick
und für alle die noch mehr wissen wollen,gibts eine Webseite die jede/n chauvinistische/n Hilfredakteur/In in Verzweiflung
treiben würde:
SHOOTING DIVAS
Und wers “nur Jagdlich will” das ewig lockende Weib:
Women hunters
Und wer auf dem “Coffeetable” mehr als Sandwich und Scotch präsentieren will:
Womens hunting journal
WER aber gleich los will ins Abenteuer: North to the Future and the last frontier:
Dort wartet : Dr. Julia und kuriert Zipperlein und Abenteuerlust
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PS
dies war der 301. Artikel im Blog, der seit September 2007 existiert.
Wieviel Flintenartikel hat eigentlich Ihre Jagdzeitschrift oder Ihre Waffenwerbeillustrierte in diesem Zeitraum für Sie,den zahlenden Leser geschrieben ?
Wir danken allen Lesern und Nichtlesern für Ihre freiwilligen und unfreiwilligen Anregungen zu Themen rund um Jagd ,Waffen und
dem intimen Leben mit Flinten.
Yours truly
Alexander von Wenzl
aka Bunduki ,Darkwing D., Bibi und der Rest der Bande
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17.4.2011 von Bunduki.
Feine Jagdwaffen sind erst dann wirklich fein,wenn sich feine Geschichten um sie und ihre Benutzer ranken.
Sammler mögen nach technischen Raffinessen suchen,Afficionados,also Menschen die auch noch Herzblut für ihre Leidenschaft haben und nicht blos den Hamstertrieb,die suchen nach den Histörchen hinter Mensch und Waffe.
Großartig gelungen ist dies bei einem Werk, dass es nicht nur Freunde in der Waffen und Flintenszene findet,sondern auch allen
Lesern des großartigen Don Ernesto unterhaltsame Stunden bietet.
Geschichten rund um Büchsen,Gewehre, Filmstars und natürlich auch das gute gerüttelt Maß an Fabulieren ergänzt die Waffen-wie die Literaturecke bestens..
Hemingways guns
Nur mit englischen Waffen,Büchsen wie Flinten beschäftig sich eine neues Fach-Buch.
Für Sammler wie für Freunde des englischen Büchsnerhandwerks ein “must have”
Ein besonderes Buch über einen ganz besonderen Teil des englischen Flintenhandwerkes ,empfiehlt sich dem Sammler von Wissen, Flinten und geschichtlichen Hintergründen:
the birmingham gun trade
Für jene, denen Büchsenschießen nur “Aufgelegt und bums” und Zielen nur mit Opis 8×56 möglich ist,hat niemand je ein geistreiches Buch geschrieben.
Jene allerdings die Schießen auch als “Schießkunst” betrachten ,haben in einem Standardwerk des großen Col.Jeff Cooper
ihre Bibel gefunden.
The Art of the RifleBitte nicht lesen wenn der Leerstoff (kein orthografischer Fehler) des Jagdkurses ausreichte.
Wer nun noch weiter hinter die Kulissen des weiten Schusses sehen will,demjenigen denen sogn Weitschußseminare mit fröhlichem Werbegeballer bis 300m nicht genug sind,dem sei ein Buch empfohlen ,dass mit so mancher Kaliber,Optik und Waffenlüge aufräumt:
Wayne van Zwoll : Hunters guide to long range shooting
Waffen waren immer ein Teil der großen Entdeckungsreisen des 18.und 19 Jahrhunderts.
Gefahren lauerten in allen Ländern und der schwarze Kontinent galt ohne Waffen als unbereisbar.
Es galt auch die Devise,dass Frauen als Entdecker,Kämpfer und Wissenschaftler ungeeignet wären.
Eine Frau bewies das Gegenteil.
Mit englischer Trauerkleidung,Schirm und einem nie genutzen Armeerevolver ihres Vaters unternahm Mary Kingsley bemerkenswerte Entdeckungsreisen.
Faszinierend und humorvoll geschrieben,spannend und unterhaltsam.
A Voager Out the life of Mary Kingsley
und
Das Netz bietet wieder mal ein kleines Highlight an.
Sporting Shotgun online hat ihre 4. Ausgabe veröffentlicht.
Bunt exklusiv,zu weilen herrlich dekadent und wunderbar offen ,zeigen sich dem Leser Unterschiede und Gemeinsamkeiten diverser Jagdsysteme.
Ob in Tweedigen Breeks oder zerrissenen Jeans…die Freude an der Flinte kommt auf jeder Seite rüber.
Ach Jaaa..alles englisch werden jetzt wieder einige schimpfen.
Sorry ,ich kann nix dafür dass es sich auf deutsch nicht lohnt zu schreiben.wenns so wäre würd ichs ja tun,der Blog wär geschichte und ein Buch draus gemacht.
Aber um es den nicht englisch sprechenden einmal wieder leicht zu machen hier was auf italienisch:
Informationen,Geschichten und Histörchen,viele bekannt ,noch mehr hübsche Gesichter (la Rose rosse) gibts auf dem italiensichen Webkanal für Schützen:
Pianeta Tiro
Diese zwei Worte bei google oder You tube eingeben und sich prächtig über Flinten,Stände und Schützen unterhalten lassen.
Ein Flintenkanal aus Italien findet sich zum Abonieren hier unter il tiro com
Viel Spass beim Lesen und zusehen
Bitte beachten Sie unsere neuen Kursangebote!
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10.3.2011 von Bunduki.
Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Video von Michael Yardley gibt die 67 Ausgabe von Fieldsports TV.
Yardley,seines Zeichens Schießlehrer,Flintenautor und Militärhistoriker (großartiges Buch über T.H.Lawrence) führt uns in den Ausschnitten auf seine Büffeljagd am Limpopo .
Fieldsports TV episode 67
Bemerkenswert sind vor allem seine Ausführungen zur Ausrüstung .
In einem weiteren Teil der Fieldsportsausgabe werden einige hochtechnische Zielsysteme vorgestellt,die natürlich in DE keinerlei Chance auf rechtliche Anerkennung hätten.Und die konservative Lodenfraktion würde wie üblich Zeter und Mordio schreien,käme jemand auf die Idee diese Geräte in DE nutzen zu wollen.
Dennoch höchst interessant,gerade für die ,welche nun nicht gerade an diesem Wochenende auf die Nürnberger IWA
gehen können oder dürfen.
Ein besonders interessantes Teil wurde vorgestellt: der Idleback chair !
Ein Schieß und Jagdsitz den ich mir gut auf Jagden vorstellen kann, wenn älteren Jägern eine Stand zugewiesen werden soll,der viel Beweglichkeit im Sitzen bieten kann.
Einstellbar und bequem (habs selber schon ausprobiert!) und mit der intergrierten Waffenführung gerade für gehandikapte Jäger besonders gut geeignet.
Hier der Link zu Jagdsitz und elektronischem Spielzeug
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11.1.2011 von Bunduki.
Die neueste Ausgabe von Sporting Shot ,einer opulenten Flintenzeitschrift in englischer Sprache ist online.
Reich bebilderte Artikel über eric Claptons Flinten,Lesenswertes und schmachtenswertes über Bosis,die italienischen Götter des Flintenbaus und fast schon profanes über Flinten von Moore and Gray sind nur einige wenige ,der vielen herrlichen Themen.
Das alles frei und umsonst…wie herrlich kann Internet sein.
Mögen die ewigen Beckmesser deutscher Kleingeistforen damit beschämt sein,dass hochprofessionelles Wissen auch einer Schar
begieriger Leser offeriert wird,die es auch zu schätzen wissen.
Viel Spass beim Lesen und viele gute Inspirationen
Yours truly
Bunduki
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19.11.2010 von Bunduki.
Bücher über Jagd, und Fischfang haben es in Deutschland schwer.
Zugegeben, da gibt es einiges an Bildbänden und natürlich die unerreichten aber so wichtigen Lehrwälzer um den begehrten Schein zu machen.
Aus dem Hobby danach aber sich zu unterhalten, schmöckernd am Kamin die Abenteuer ,Glücksfälle und Missgeschicke anderer zu lesen…
Lieber was besinnliches mit schwerem Gedichtkaliber a la Löns…hart an der Grenze zu chauvinistischem Borderlinesyndrom…oder traditionsgeschwängertes a la Frevert der keine 1000 Jahre Zeit hatte, die Hirsche auch noch arisch blond zu färben…
Dann noch das pompös geschwätzige Aufzählen der Trophäen…beliebt bei Junkern jeden Alters mit und ohne Titel…
Beim Flintenschießen hält man sich vornehm zurück.
Formelgewaltig unverständliches löst sich mit nostalgischem Geschwurbel aus dem Muspot der 60er Jahre Treibjagden ab… ein bisserl „wie werde ich Musterathlet „ und das war’s schon.
Kein Wunder dass wir so unterversorgt sind mit gut geschriebenem.
Es lohnt sich nicht für den Schreiber wenn’s denn mit Bildern belegt,Grafiken unterstützt und sorgfältig recherchiert ist.
Anders bei unseren insularen Nachbarn, die eine besondere Vorliebe für Country literatur haben.
Ob Fly fishing, Pfrede oder die Jagd mit der Flinte…gerne erzählt man Geschichten über urige
Charaktäre ,gern lernt man von Fachleuten und schwärmt Träumen von edlen Flinten in den Buchseiten hinterher.
Eine wunderbare Quelle für solches literarisches Naschwerk ist eine kleine Buchhandlung im unaussprechlichen Machynlleth.
Antiquarisches, Gebrauchtes und eine Fülle moderner Werke rund ums Landleben
Erwarten den Leser.
Mein Tip für diese Weihnacht:
Yours truly
Bunduki
Ps.
Was coch y bunddu heißt ?
Es ist ein kleiner rot schwarzer Streamer
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8.9.2010 von Bunduki.
Es gibt wenige wirklich gute Flintenjournalisten auf der Welt.
Die einen schreiben öd und langweilig,die anderen technisch versessen, aber humorlos.
Wieder andere schwelgen unentwegt in der eigenen Größe und wieder andere, die widerlichste Art, klaut einfach geistiges Eigentum und intellektuelle Arbeit.
Keiner wurde mehr kopiert, keiner lieber gelesen…
Keiner verstand es die Liebe zu Flinten und zum Wild so trefflich zu beschreiben…
Keiner wusste so sehr um die kleinen persönlichen Schwächen eines Flintenfreaks…
Keiner „verschwendete“ eine große Feder so leichtfertig an ein so überflüssiges Thema wie die Flinte…
Michael Mcintosh starb nach langen Qualen im Alter von 66 Jahren.
Er hinterlässt eine Leserschaft in der ganzen Welt die ihn und seine Liebe zu Flinten und Jagd vermissen wird.
Es sei uns gewünscht,dass die Verlage seine tw. vergriffenen Werke neu auflegen, um sie auch neuen Generationen von Flintenfreunden zugänglich zu machen.
Hier eine unvollständige Liste seiner Werke.
The Best of Holland & Holland, England’s Premier Gunmaker: England’s Premier Gunmakers
The Best Shotguns Ever Made in America: Seven Vintage Doubles to Shoot and to Treasure
A.H. Fox: The Finest Gun in the World
Yours truly
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12.8.2010 von Bunduki.
Einen spektakulären neuen Weg geht das US Magazin Sporting Shotgun nun als “Sporting Shot”.
Bisher als Hochglanz Coffeetable Magazin beliebt bei Flinten-Afficionados in der ganzen Welt,eröffnet sich nun mit der Online Ausgabe auch die noble Flintenwelt dem gewöhnlich Sterblichen mit Flintenträumereien.
Bunt, schön, informativ,natürlich auch Werbeaktiv…dennoch, eine rund gelungene Sache.
Hier der Link und ab sofort ständig im Blogroll
Yours truly
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16.7.2010 von Bunduki.
Einer ,wenn nicht DER Flintenguru dieser Zeit, ist Michael Yardley.
Autor von Lehrbüchern für Schützen Ausbilder und Büchsenmacher, unendlich geduldiger Lehrer und Entwickler des modernen
CPSA-Lehrprogrammes dass heute von fast allen zeitgemäßen Flintenlehreren weitergegeben wird,präsentiert sich nun auch als Video-Gastgeber.
In
Jagd in Serbien präsenrtiert er Taubenjagd auf die individuelle Art.
Ohne den “Bohei” Argentiniens finden hier entspannte und anspruchsvolle Jagden statt.
Die Aussagen guter Freunde,die dort ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Mike, bestätigen dies jedes Jahr.
Gerne wird ja in deutschen Foren das Bild beschworen, nur englische Bestguns wären der einzig wahre Weg zum Flintenschuß.
Nun,wer gerne auf antiquierte Fertigungsmethoden setzt,ewig auf seine Waffe warten will,mehrere Vermögen dafür anlegen möchte und partout nicht kapiert, dass moderne Herstellungstechnik für den Kunden NUR Vorteile hat…ok, der mag sich weiter in seinem Wolkenkuckusheim kuscheln und die böse Welt plus Realität draußen lassen nach dem Motto:
Ach wie schön war Bullerbü…
Und toll die Kekse dort, von Krösamaja gekokelt..,geschmeckt haben sie nur mit viel Verzierung und die wirklich guten bekam der Michel zwar nie zu sehen ( wie denn auch ?…er hatte ja schließlich einen Topf auf dem Kopf oder war im Stadel verschlossen),denn die fraß der Pfarrer und der Ortsvorsteher…aber guuuut waren sie,hört man immer wieder.
Vor allen von denen, die bis heute Mirakuli für italienische Küche halten.
Keine Mirakuliflinten und auch keine schießenden Legobaukästen baut eine kleine, aber wachsende und höchst innovative Firma.
Eine nicht alltägliche Waffenfirma zwischen Tradition und Fortschritt ist sicher die Firma Fausti.
Drei Schwestern,berühmt und viel fotografiert, haben es geschafft ,die Firma heute zu einem extrem flexiblen Hersteller erstklassiger Flinten zu machen.
Ob Df’s in klassisch englischem Stil oder BDF’s mit dem viel zu seltenen Fischbauchschaft…hier wird jedem geholfen.
Großhändlern die eine individuelle Flintenpalette ihren Kunden präsentieren wollen,wie dies die Ruag in Österreich tut, oder auch
Einzelpersonen, die sich ihre ganz persönliche Waffe bauen lassen wollen,ohne dabei einen Bausparvertrag auflösen zu müssen.
Mike Yardley präsentiert diesen Hersteller,der bei uns nur wie B.Rizzini, C.Guerrini und andere viel zuwenig Beachting findet und durch die Gleichgültigkeit des Handels, ein bedauerliches, unverdientes Nischendasein führt.
Wer nun bei diesen Bildern an seiner eigenen Leistung im Flintenschießen zweifelt (solche Menschen soll es geben…)
,der sollte mal einen Blick auf Michaels Schießsystem werfen.
Michael Yardley’s positive Shooting
auch wir unterrichten nach diese Methode !
Nutzen Sie jetzt unsere Nachmittagsskurse, um wieder fit zu werden !
Für Fortgeschrittene,Anfänger,Freunde der SLF, Damen und Jungjäger.
Anfragen mit Terminvorstellung bitte per mail .
Also : Appetit holen auf Tauben in Serbien und vorher natürlich :
treffen lernen,…denn schießen,ballern,krachenlassen, ohne Stil und System kann jeder Schlumpschütze…
Yours truly
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22.6.2010 von Bunduki.
Neulich in der Buchhandlung…
Nebem den neuesten Diäten,Fußballbilderbüchern,Paraphernalien für “Uns- Lena”,seichten aber blutrünstigen Krimis deprimierter Skandinavischer Schreiber und noch seichterem für frustrierte Mamis mit Hang zu schmalzig-englischen Adelsgeschichten, findet man derzeit interessantes in der Abteilung für selbst- und fremddenkende Menschen.
Ein dicker Stapel eines recht düster aufgemachten Buches fiel ins Auge.
45er Mündung eines SAA,finster bedrohlich und überschrieben mit
Waffenrepublik Deutschland.
Der Untertitel in der Mündung mit den Worten “Der Bürger am Abzug” suggerierte erstmal : Oh-weia, schon wieder…
Auf der Rückseite reißerisch : ein Insider packt aus!
Na das kann ja heiter werden, dachte ich und zog mich mit dem Wälzer ins Hugendubelsche Lese-eck zurück.
Und schnell hatte ich mich festgelesen.
Der Autor Lars Winkeldorf, tatsächlich ein Profi und kein selbsternannter oder keiner von Galileos TV-Gnaden, klärt auf.
Sachlich, klar verständlich, hart und unbequem , humorvoll und doch immer bei der Sache.
Er nutzt die Chance und vertut sie nicht, zu fragen und zu argumentieren.
Er agitiert nicht, er polemisiert nicht (leider), er vermittelt Wissen und Fakten …
und er überlässt seinem Leser die Schlußfolgerungen.
Er hat keine Patentlösung für ein Waffengesetz,aber einen nachvollziehbaren Grundtenor:
Egal welches Recht,es ist nur soviel wert ,wie weit es qualifiziert durchgesetzt werden kann.
Sachbearbeiter und Dienststellenleiter mit unterdurchschnittlicher oder gar keiner Qualifikation werden sein Buch nicht mögen.
Genauso wenig diejenigen die zwar Kontrollen fordern ,aber das Geld dafür nicht ausgeben wollen.
Er versteigt sich nicht, wie unsere Foren und deren infantile Heißmacher, in dümmlichen Sprüchen ala gottgegebenem Recht auf Waffen und heiligem Ur-Recht auf Selbstverteidigung.
Aber seine Erklärung des staatlichen Gewaltmonopols sollte man allen Beteiligten ans herz legen.
Er wischt Staub aus den Augen des Lesers , wenn er die Geschichte unseres Waffenrechts beschreibt und das bigotte Verhältniss das diese Gesellschaft zu Waffenbesitzern hat.
Er setzt sich bewusst zwischen die Stühle, scheint sich auch dort wohl zu fühlen (was ich ihm nachfühlen kann) und schert sich nicht um Anfeindungen diverser Art.
Das geifernde Aufheulen einiger, die das Buch anscheinend nicht gelesen haben, gerne aber zu Vorverurteilungen neigen, spricht erfahrungsgemäß eher für den Beschimpften, als die Foren-Krakeler.
Er bringt Fakten von Waffen, von Mißbrauch ,wie von legalem Gebrauch.
Er arbeitet den Unterschied zwischen Waffen und deren Anwendungen heraus.
Er vermengt nicht das Unrecht des illegalen Handels mit legalem und legitimen Gewerbes…erlaubt sich aber nach der moralischen Positionen derer zu fragen, die einerseits einem “sogn.Waffennarren” das Recht auf seine Sport-Waffe absprechen wollen, gleichzeitig aber Behördenwaffen an eben diesen “vom Waffennarren zum Leistungssportler mutierten Kunden “, verkaufen wollen.
Einblick in seine Ideen findet man in diesem Podcast des SWR.
Ja, dieses Buch hat m.E. gefehlt in Deutschland.
Ja, und es fehlt in so manchem Schützen- und Jägerhaushalt, der sich sein Recht auf Waffen auch argumentativ erhalten will und konstruktiv verteidigen möchte.
Ein cleveres Buch, dass sich nicht einer Gruppe von Internet-Spinnern verpflichtet fühlt, nicht der Industrie und nicht der herrschenden Meinung.
meine Meinung: Hingehen ! Kaufen!
und kaufen Sie es öffentlich und nicht im Internet.
Fangen Sie gleich im Buchgeschäft an, für Ihre Stellung als Legalwaffenbesitzer zu kämpfen.
…Sie werden beim Kauf garantiert darauf angesprochen!
Yours truly
Bunduki
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