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Archiv der Kategorie mixed bag

… ein gutes Jahr 2012

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Jäger der verlorenen Schraube…

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Egal was er suchte, der gute Dr.Jones ,er brauchte einen Hut und eine Peitsche und damit hatte es sich.
Abenteuer ohne Ende …aber eben leider nur Film

Bei uns Normalos sieht das ganz anders aus.
Unsere Abenteuer mit Flinte und Büchse in der Welt sind von Grenzkontrollen, Visavorschriften, Cites, Waffengesetzen und Sprachproblemen beherrscht.

Sind wir dann endlich vor Ort, im Tal der jagdlichen Träume, kann’s schnell mal zum Tal der Tränen werden, wenn plötzlich die gute alte Donnerbüchse streikt.

Daß dies nicht so selten vorkommt, hab ich diese Saison erlebt und der Trend zum „guncrash in Wonderland“ scheint bisher nicht gebrochen.
Gebrochene Schäfte, verbogene Läufe, derangierte Zielfernrohre ,verlorene Revolvertrommeln und fliegende Flintenschienen, hatten wir neben vielen anderen Pannen schon.
Geschmolzene Plasikschäfte und von Mardern abgefressene Gewehrriemen sind da noch erheiternd.

Was hilft dagegen ?
Manchmal ein wenig Vorausschau, manchmal etwas Vorsicht, oft nur Glück.
Wollen wir uns auf die Vorausschau konzentrieren, da die beiden anderen Kriterien wohl eher dem Zufall gehören.

Waffenvorbereitung!

Checken Sie ihre Waffe gründlich durch.
Einschießen mit allen denkbaren Zielmitteln…also auch mit der offenen Visierung !

Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die offene Visierung der Büchse.Oft ist sie die letzte Rettung wenn ZF und Dot nicht mehr funktionsfähig sind.
Natürlich gehören 2 Dinge zur offenen Visierung:
erstens : Übung ,auch im freien Schießen und Wissen wohin Ghostring und Korn schießen
zweitens: stabile Visiergesteck aus STAHL solide befestigt. Billig Gelumpe mit Plastik einsätzen ist was für Home-defencerambos und Whannabee-Waidmannsbubis.

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Stahl auf Stahl ….Sattel aufgeschrumpft,verschraubt und gelötet +Ghostring Stahl in der Montage integriert= unkaputtbar

Schloß, Verschluß, Abzug…alles entölen und neu mit synthetischem Schmiermittel benetzten, wobei genau auf die Eignung des Mittels zu den zu erwartenden Temperaturen des Reisegebietes zu achten ist.
z.B. ab minus 30 Grad sind spezielle Schmiermittel mit unterschiedlicher Viskosität empfohlen

Lassen sie ALLE WICHTIGEN Schrauben der Waffe entölen und sichern.
Markieren sie den Idealpunkt des Drehmomentsder Schaftschrauben um mit einem Blick evtl.Lockerung zu erkennen.

Lassen sie Schaftschrauben gegen Herausfallen sichern.
Eine kleine Umwicklung mit selbstverschweißendem Klebeband genügt meist.
Markieren Sie die richtige Anzugsposition dieser Schrauben,um mit einem Blick eine Lockerung feststellen zu können.
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Setzen sie Bodenplatte mit Magazinschacht mit Silikon im Schaft fest,können diese nicht bei Reinigung oder Reparatur herausfallen und beschädigt werden.

Legen sie sich eine kleine Sammlung Ersatzteile an:
Schlagbolzen, Auszieher, Auswerfer, Schaftschrauben und einige Schräubchen für die ZF montage.
Quelle ist Ihr Büma oder Firmen wie Brownells welche auch alle möglichen Zoll-Gewindeschrauben und Stifte für US Waffen lagern.

Nach dem Einschießen notieren sie sich die Trefferlage mittels einer Laserpatrone .
Ersatzteile,Laserprüfer und natürlich die notwendigen Ersatzbatterien für ZF oder Dot, gehören in Plastik verschweißt .
Wer einen kleinen Hohlraum im Schaft hat (hinter der Schaftkappe ) bring das ganze dort locker unter.
Ansonsten lagert das ganze in eine kleine Tasche am Gewehrriemen…immer dabei - nie störend.
Wer’s lieber etwas martialisch mag dem sei ein Cheekpad mit Tasche angedient.
Was immer man braucht …da passt’s rein…wahrscheinlich inklusive Luftunterstützung durch Herrn McGiver..

Wechselmagazine sollten mit Orangem Klebeband gegen Verlieren gesichert werden und eines sollte grundsätzlich in Reserve bleiben!!!

Innerhalb des Schaftes sollte das System Glasgebettet sein, sowie alle Streßpunkte mit entsprechendem Bedding compound verstärkt sein.
Auch Mittelkaliber repetierer profitieren von einer Querstollenverschraubung
Verstärken der Stresspunkte verbessert auch Flinten, bei denen Vorderschäfte innen mit Alutape wasserdicht gemacht werden können.
Anlagepunkte beim Pistolengriff sind mit Bedding zu verstärken wobei dei beei SLFs üblichen “Spacers” als ideale Prallfläche
und Enregieabsorber dienen können.

Filigrane Vorderschäfte bei SLFs werden mit Kevlar innen verstärkt, um Belastungen ala „Cordoba“ besser widerstehen zu können.Zusätzliche Innenverkleidung mit Alu Tape erleichtert die Reinigung.

Schaftbrüche gehören bei Hardcore Jägern zum Alltag.

Wer glaubt, dass Kunstoffschäfte ein Allheilmittel dagegen sind , täuscht sich.
Schwere Kaliber brauchen schwere Schäfte und da ist Holz schießtechnisch ideal.

Leider haben moderne Büchsen allerlei Schwachstellen mit geringer Materialstärke, wodurch sich potentielle „Crackstellen“ ergeben.
Da innen wenig Platz für Verstärkung ist, haben einige findige Kerlchen des ” Bunduki -Tunerclans” das sogenannte Outdoor-sleeving erfunden.

Hierbei wird der Schaft mit mehreren Lagen Carbon/Kevlar-Matte überzogen, danach mit einer weiteren Schicht Epoximetall und einer gummierten Schicht Bedliner überzogen.
Unkaputtbar, mit Holz gleichschwer und geräuschgedämpft.
Anstelle der Gummischicht kann mittels Wassertransferfolie auch ein edles Holzfinish für Blender aufgezogen werden.

Eine einfache auch für Hobbybastler mögliche Verstärkung der Waffe sieht man hier vom putzigen Mr Potterfield:
Verstärkter Pistolengriff

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Die Notfallapotheke fürs Büchserl !

Kommt’s nun irgendwo am Hindukush, westlich von Churchill, oder NNW von Tuktayaktuk zur Panne, ist wie immer kein Büma zur Stelle !
Oft sitz man in einer zugigen Jagdhütte oder kauert in einem Zelt und will nun versuchen auf der Zargesbox ,der Urmutter aller Expeditionskisten, als Unterlage sein Gewehr zu reparieren.
Wer das Glück und das Übergepäck hat, mit solch einer Alukiste zu reisen,weiß, dass er deren Deckel leicht lösen und als praktischen Tisch nutzen kann.

Der große Werkzeugschrank und die praktische Werkbank ist nicht dabei … und so muß man sich mit wenigem behelfen was einem das Jagdcamp bietet.

An erster Stelle stehen Schraubendreher und Zange .
Ergo bietet das Leathermantool schon mal alles, was man braucht zum zwicken,schneiden sägen,feilen und mit Trick auch zum Schrauben drehen.

Übrigends sind zwei Leathermans besser als eines , denn mit einem kann der Helfer halten, währen der andere schraubt .
Ein Schweizer Messer darf niemals fehlen .
Nicht für die Waffe, aber für Brillenträger sollte ein kleines Set mit Schraubendreher und Schräublein dabei sein..

Ein paar metrische und zöllige Schrauben zum Ablängen sollten dabei sein, wie auch einige unterschiedlich starke Metallstifte .

Schraubensicherung, ein bisserl Synthetiköl, Feuerzeug zum Entfetten und schwärzen, klein gefaltetes Schmirgelleinen gehören dazu.
Ein guter Meter sogn. Chirurgenband (ein Gummischlauch) oder Latex band ,plus ein paar Kabelbinder können hilfreich bei Schaftarbeiten und Fixierung von Klebungen sein.

Persönlich half mir eine klein zusammenfaltbare Drahtsäge schon mal, eine festgefressene
Verbindung zu lösen und so einem Freund das weiterjagen mit seiner Waffe zu ermöglichen.
Seither immer dabei!

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Mit Kleben kann man viel reparieren!
Wir haben heute jede Menge hochfester Komponetenkleber!
Eine Minipackung von UHU-endfest 300 hat auch in der Waffenapotheke Patz .

Wer sich gegen Schaftbruch , locker Flintenschienen, sogar gelöste Laufgarnierung wappnen will , kann dies mittels Kohlefaserband tun.
Dieses Band wird mit Epoxiharz und Härter verschmiert und bietet eine hochfeste und dennoch elastische Notreparatur für o.g. defekte.
Härter und Epoxi-Harz sollte man bereits zu Hause genau auf „Reisemaß“ auswiegen und in kleine ,dichte Gefäße umfüllen.

Ohne geht’s nicht! Ganz Amerika wird davon zusammengehalten!
DUCT Tape.. das universelle Klebeband, darf auf keiner Reise fehlen.
Braucht man es nicht zum Dichten von Zelten, Wohnmobilen oder Parkas, kann man immer noch Wasserbecher und Töpfe daraus formen.

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Sehr praktisch weil sogar unter Wasser vielsetig anwendbar ist selbstverschweißendes Klebeband

Alles lässt sich reparieren, wenn man es denn sieht.

Also werde Licht! Was für Lamperl man mitnimmt, bestimmt heute ein unübersichtlicher Markt.
LED Lampen sind heute aufgrund ihrer Helligkeit, niedrigen Stromverbrauches und ihrer vielfältigen Formen die Wahl des Reisenden.
Für den Waffenbastler empfiehlt sich aber eine Lampe, die auch bei der Arbeit an filigranen
Teilen hell und punktgenau strahlt.
Kopflampen sind grandios, Campingleuchten heute klein und potent und eine kleine Stablampe sollte auf der Jagdreise ohnehin ständig am Gewehrriemen befestigt sein (Duct tape?) Für derartige Lampen gibt’s auch sogn Fahrradhalter ,die zwar nicht für’s Radl gedacht sind aber auch als „Tischhalter“ entfremdet werden können.

Hab ich was vergessen?
KLAR…jeder hat sein Geheimrepezept, sein Wunderwerkzeug, ohne das er nicht auf die Reise gehen würde.

Nur kann nicht jeder angeschlagene Läufe absägen und mit einem kleinen Mündungssenker wieder zum Schießen bringen.
Auch eine Lötlampe ist praktisch, aber eben nicht für jederman zu nutzen…
…und klein sollte das ganze ja auch noch verpackt sein.

Denken Sie daran: weniger ist oft mehr.
Bestes Werkzeug das im Basiscamp liegt weil’s im Rucksack zu schwer ist, taugt nicht viel.
Menge und Volumen einer solchen Notfallapotheke sollten eine Gürteltasche nicht überschreiten.

Die kleine Aufzählung soll auch nur daran erinnern , in der kommenden Jagdreisesaison nicht das Glück zu reklamieren, sondern lieber als Glückes Schmied auf alles gefasst zu sein.

Somit gute Reise und Waihei

Bunduki

Happy Haloween….lasst Euch gruseln

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Wieder mal ist Halloween,mein ganz persönlicher Jahreswechsel im Zeichen von Kobolden,Gruselgeschichten und ängstlichem Gejammer, neben fröhlicher Zuversicht.

Wenn Heiden wie ich in die Zukunft blicken,dabei auch noch fröhlich sind,dann hat das nichts mit Optimismus zu tun,sondern mit einem Gerüttelt Maß an Fatalismus.

Wir und alle Kobolde ,Geister und Trolle können nichts daran ändern, dass sich die Politik in Toto immer mehr einer Lotterie der Meinungen angleicht.
Grußelig sind weder Fratzen noch Skelette des alten Glaubens, dafür aber immer mehr die omnipräsenten weichgespülten Glattcharakterantlitze von unseren gestromlinierten Volksvertretern.

Niemand gruselt sich ,denn die, die uns gruseln lehren sollten, die Presse,TV und auch das Internet, beteiligen sich fröhlich an einer gigantischen Volksverdummung deren Ziel der unkritische, denkfaule Konsument von Prollshows und Kanzlerrede ist.
Ein zahlender Vollidiot, der alles aufnimmt und nichts versteht, sich schuhriegeln und sich
mit Minimalwortschatz ein X für ein U vormachen lässt.
“Wir sind doch nicht Blöd ?!”…
Blöcken die einen und die anderen grinsen und plärren:
“Come in and find out.” :-)

Jene die’s rausgefunden haben, sich nicht gruseln vor den Kasperln bei denen es zu richtigen Geistern nicht langt, die kann man ja getrost als Spielverderber hinstellen, wenn sie mit Sekundärtugenden gegen Hirnerweichung und kriminelle Massenmanipulation anschreiben.

Was das mit Flinten zu tun hat?
Gar nichts…oder alles.
Oder lesen sie nicht, was im Internet ,in Zeitungen und in Anzeigen über Neuheiten der Branche, revolutionäre Image-Aktionen der Verbände und esotherisch angehauchte Naturbilder in der Öffentlichkeit die Runde machen?

Gruselt’s Sie nicht, wenn Sie die Preise der Flintenbranche sehen und diese mit
Qualität und Service verbinden wollen?

Gruselt’s sie nicht, wenn Sie in der Fachpresse nur noch fehlerhafte Plagiate, kopierte Hersteller-Werbung und armseeliges Halbwissen als Info Special präsentiert bekommen?

Wird es Sie nicht gruseln ,wenn in ein paar Wochen wieder der Sprecher des deutschen Einzelhandels weinerlich das Konsumverhalten der Deutschen bemäkelt…bis sich pflichtbewußt per Weihnachtsgeld und Dispokredit wieder ein Rekordumsatz anzeigt…
….und das, während viele Mitmenschen sich mit ehrlicher Arbeit nicht mehr würdevoll ihren Lebensunterhalt sichern können.?

Gruselt’s Sie nicht ,wenn Sie unsere Innenpolitischen Fachleute hören ,wie sie uns Waffenbesitzer zu Massenmördern machen und wie ein viel beschäftigter Krimi-Psycho-Professor immer aufs neue junge Männer als potentielle Killer darstellt…(natürlich nur solange, bis diese 18 Jahre sind und sich als Zielscheibe für Kopfwindeltragende Rauschgiftbauern hergeben müssen).

Was immer Sie gruselt,heut’ ist’s aber nicht schlimm !
Der wahre Horror geht morgen wieder weiter.

Gruselige Grüße und happy halloween
Bunduki

Safety Flag und Magazin Plug

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Viele ,viele emails erreichten uns seit wir uns hier öffentlich für den Gebrauch der Selbstladeflinte aussprechen und junge und alte Jäger animieren,doch mal diese Waffe auszuprobieren.

Lassen wir Beschimpfungen,Boßheiten und blanke Dummheit außen vor ,sind die Zuschriften meist auch Berichte von Erlebnissen mit SLFs auf Jagd und am Stand.

Erfreulich, dass sehr viele Leser schreiben ,sie hätten gar keine oder nur unmerklich negative Reaktionen erlebt.
Und dies sowohl bei der Jagd, als auch auf dem Stand.!!!

Was immer wieder vorkommt,Schützen undBeobachter bewegt und auch ein tatsächliches Problem darstellt, sind drei Punkte:

>Der schlecht erkennbare Ladezustand der Waffe !

>Umherfliegende und liegen gelassene Hülsen

>Undisziplinierte Schützen.die ohne Magazinbegrenzung ballern was geht.

Der Ladezustand von SLFs und Repetietflinten ist in der Tat weit weniger leicht zu erkennen, als bei Kipplaufwaffen.
Abhilfe schafffen hier billige kleine Teile,die sogenannten Sicherheitsfahnen.

Abgeschaut von den DSB Sportschützen, sind diese Teile durch ihre Signalfarbe leicht zu sehen.Auch schon von weitem!
Man kann diese Dinger beim Büma erwerben,auf Ständen beommen oder schlicht selbst machen.
Wichtig ist , dass eine greller oranger Wimpel aus dem Verschluß signalisiert:
WAFFE LEER!
Ich kann hier nur jeden Standbetreiber auffordern, solche Wimpel zu bevorraten und sie auf seinem Stand mittels Standordnung obligat zu machen.
Selbstlade Schützen sehen sich so ernstgenommen und akzeptiert,weil auf ihre bedürfnisse eingegangen wird.
Den Meckerköppen werden ihre Schranken gewiese!Streit vermieden!

Die umherfliegenden Hülsen sind ein Problem der Puller !
Stimmt! Dort, wo ein privater Stand hohe Preise für Service verlangt ,brauche ich mich auch nicht zu bücken! Basta !

Aber wo ein Verein Betreiber des Standes ist, Puller oft nur ehrenamtlich tätig sind, kann man seinen Gastgebern oder den Vereinskameraden nicht zumuten, auch noch für meinen Müll den Rücken krumm zu machen.
Einfache Lösung für jedermann:
Ein Magnetheber!

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Langer Stock mit Magnet am Ende hebt Hülsen zuverlässig und anstrengungslos auch aus Büschen und Sträuchern.
Selber bauen für kleines Geld, nach Anleitung Flintenblog oder käuflich im Handel erwerben.
Ende mit Ärger und ein verwundertes Staunen auf vielen Gesichtern: warum nicht schon jemand früher darauf gekommen ist????

Und das auf der Jagd keine Hülsen im Revier rumliegen ,gilt nicht nur für SLF -schützen,sondern für jeden Jäger.

Den dritten und letzten Punkt kann man leider nicht so leicht lösen,hängt er doch unmilttelbar von der Einsicht, Kameradschaft und Gesetzestreue einzelner ab.

Richtig: es macht tierisch Spass mit einer 8-schüssigen Flinte 8 Tauben zu schießen ,die schnell auf Schuß präsentiert werden.
Aber erst muß man mal 2 Tauben mit je einem Schuß zuverlässig treffen und dann gibt’s da auch noch so was, wie die Standordnung.
Jene ist das Hausrecht des Schießstandbetreibers.
NUR ER kann sie beugen, ausser Kraft setzen oder verändern.

Ob er nun die einfältige DJV Ordnung zu Grunde legt,sie als Beauftragter des DJV durchsetzen werden muß oder sich als freier Betreiber oder Verein selbst seine Ordnung von seinem Ordnungsamt abnehmen lässt, darf dem Schützen erst mal Schnurz sein!
Der Hausherr sagt, was Sache ist! Basta! Er ist im Schadensfalle auch verantwortlich!

Wer also meint, sich über diese Ordnung stellen zu können und klammheimlich für ein paar Dollar Puller-Trinkgeld mal die Sau raus zu lassen… nicht gerade fair.Pfui

Mit dem Betreiber reden, Sonderzeiten vereinbaren, klare Regeln aufstellen und evtl auch schriftlich den Betreiber entlasten.
So ist’s einfach und fair.

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Ansonsten ist zu empfehlen:
Der Magazinbegrenzer sollte in der Waffe verbleiben.Auch auf dem Stand.
Heutzutage sind solche Begrenzer sehr schnell zu lösen…

Selbst wer sich den Spass macht ,verlängerte Magazinrohre anzubringen, sollte auf den Begrenzer nicht verzichten (so absurd das auch klingt).
Auf der Jagd ist er bei uns und in den meisten anderen Ländern vorgeschrieben.
Nur beim Jagdschutz und bei bestimmten Sportarten wie Flinten IPSC ,sowie im privaten erlaubten Bereich (Stand mit erlaubnis,Auslandsjagd,etc. ) steht es dem Schützen frei, soviel Bohnen zu bunkern, wie die Tüte aushält.

Man sieht, es ist einfach ,die Vorurteile zu widerlegen, die uns immer wieder den Spass an den selbstladenden Flinten vergellen wollen.

Yours trulyBunduki

again …Yardley in Africa…infos on TV

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Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Video von Michael Yardley gibt die 67 Ausgabe von Fieldsports TV.
Yardley,seines Zeichens Schießlehrer,Flintenautor und Militärhistoriker (großartiges Buch über T.H.Lawrence) führt uns in den Ausschnitten auf seine Büffeljagd am Limpopo .
Fieldsports TV episode 67
Bemerkenswert sind vor allem seine Ausführungen zur Ausrüstung .

In einem weiteren Teil der Fieldsportsausgabe werden einige hochtechnische Zielsysteme vorgestellt,die natürlich in DE keinerlei Chance auf rechtliche Anerkennung hätten.Und die konservative Lodenfraktion würde wie üblich Zeter und Mordio schreien,käme jemand auf die Idee diese Geräte in DE nutzen zu wollen.
Dennoch höchst interessant,gerade für die ,welche nun nicht gerade an diesem Wochenende auf die Nürnberger IWA
gehen können oder dürfen.

Ein besonders interessantes Teil wurde vorgestellt: der Idleback chair !

Ein Schieß und Jagdsitz den ich mir gut auf Jagden vorstellen kann, wenn älteren Jägern eine Stand zugewiesen werden soll,der viel Beweglichkeit im Sitzen bieten kann.
Einstellbar und bequem (habs selber schon ausprobiert!) und mit der intergrierten Waffenführung gerade für gehandikapte Jäger besonders gut geeignet.

Hier der Link zu Jagdsitz und elektronischem Spielzeug

Jäger sein, Jäger scheinen, Jäger werden…

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In einem Forum brachte ein Bekannter eine recht interessante aber auch provokante Frage auf die Tagesordnung.

Ist man Jäger mit der Jägerprüfung und dem Jagdschein?
Heftigst wurde diskutiert, analysiert und oft sehr ehrlich geantwortet.
Wundersamerweise hielten sich einige Chauvies zurück, die sonst die Welt am teutschen Wesen genesen lassen und man bekam den Eindruck ,dass Jäger sein, viel mit Jäger werden zu tun hat…

Meine Sicht…
Ich bin doppelt priviligiert!
Einmal dass ich in diesem Land, nach Prüfung und Ausbildung, Überprüfung und Gewährleistung meiner Zuverlässigkeit jagen darf.
Wohlgemerkt als Privileg, denn dieses Land hat das Recht des individuellen Bürgers auf die Jagd nicht, wie andere Länder, in der Verfassung als Grundrecht manifestiert!

Zum zweiten bin ich priviligiert weil ich einen Lehrprinzen hatte, der durch viele Auslandsreisen, seine ureigene liberitas bavariae und seine offenen Augen, mich vor der Dummheit des Chauvinismus ,auch des jagdlichen, bewahrte.
Mein Großvater jagte in der ganzen Welt und mit anderen Menschen.
Ob Afrika oder Amerika, immer war er versucht Neues mit nach Hause zu bringen, wie er sich verpflichtet fühlte, fremdes zu akzeptieren, ohne zu werten.

Was ist ein Jäger?
Einfach zu beantworten.
Mal nach Gertrude Stein: „ein Jäger, ist ein Jäger, ist ein Jäger!“Basta!
Mal nach der Tat:
Ein Jäger ist, wer Beute macht!…ebenso Basta!

Dabei spielt es absolut keine Rolle ob dies legal oder illegal, mit Lizenz oder Prüfung, mit Kalaschnikov oder Drilling, Schlinge, Blasrohr oder AtlAtl geschieht.
Ebensowenig relevant ist, ob der Jagende Tweed,Loden oder Goretex trägt.
Er mag einen Lendenschurz oder MukLuks auf seinen Beutezügen tragen, sich mit GPS oder nach den Sternen orientieren.
Er ist und bleibt ein Jäger.
Und seine ethische Einstellung, seine heilige Passion?
Die ist komplettamente schnurz!
Sowas DÜRFEN sich privilegierte Wohlstandsjäger leisten.
Die brauchen Ortega Y Gassett, um sich den philosofischen Hintergrund zu geben, die wollen vielleicht auch umgebaute Rassenhygiene bei der Wildbewirtschaftung von dichtbesiedelten Kulturlandschaften, um die enormen Kosten der Luxusjagd in prestigefördernder Knochendekoration zu erhalten.

Der reine Jäger braucht das nicht. Er will Beute.
Weil sie satt macht und, oder Geld bringt…und weil sie glücklich macht
Er muß sein Wild kennen,aber weder lieben, noch achten,… er will es nur zur Strecke bringen.
Klingt bös,ist aber real.Ein Bushmann liebt nicht das DikDik,er weiß aber das es schmeckt.
“Wir töten, was wir lieben” …einer der dümmsten Sprüche der Welt oder die dreiste Entschuldigung für Gattenmord ?!.
Zumindest eine sehr schräge Definition von Liebe…;-)

Die emotionale Bindung an sein Tun erhält der jagende Mensch merkwürdigerweise immer erst dann, wenn dieses Tun, also die Jagd oder das dazu notwendige Wild samt Bioptop, in Frage gestellt werden.

Wird der Büffel knapp, wird er mystifiziert.
Solange er dies nicht war, vor dem weißen Mann und seinem Pferd, trieben die Indianer Büffelherden einfach einen Abgrund hinunter und sammelten dann auf, was sie brauchen konnten. Der Rest blieb liegen.Ungenutzt wg.zuviel Masse.
So war’s! Weit weg von der Romantik des „Totanka washishu“ Herrn Costner.

Mystifikation der Jagd war und ist immer der Versuch, den jagdlichen Mangel mittels Göttern und Brimborium zu beheben.
Leicht wird daraus Selbstzweck.
So tutete der Aborigene auf seinem Didgeridoo bevor er sich aufmachte, das Känguruh mittles AtlAtl erlegen.
Heute hebt er sich die Tuterei für die Touris auf und schießt lieber mit der .303.
No Place for „Brauchtum“.

In hochzivilisierten Ländern ist das anders. Jagd ist hier priviligierter Luxus, Zeitbertreib und /oder Lust am letzten und lizensierten atavistischem Tun. Dem Beutemachen.
Sich abzugrenzen, leider auch sich selbst zu erhöhen, erfand man das Brauchtum und dies wurde wiederum zum Bestandteil des Jagdrituals.

Nebenher ,unscheinbar und doch so wichtig, vegetieren echte und notwendige ,sich selbst in ihrer Wichtigkeit bestätigende Traditionen des Jagdhandwerkes im Windschatten der Brauchtumsdampfbläser.
Immer mehr vermengt werden Tradition und Schein-Brauchtum, immer undeutlicher wird für Neueinsteiger die Unterscheidung zwischen bewährtem Handwerkswissen und selbstgefälliger Lodenoper.

Ist der Jäger ein Jäger ,weil er gerade seinen Jagdschein hat?
Bei uns:
Rechtlich ja…ansonsten vielleicht…heute meist nein…

Als sich Jäger aus der Landbevölkerung rekrutierten, Jagd quasi vererbt wurde, gab eine Generation jagdliches Wissen und Traditionen an die nächste weiter.
Wer da den Jagdschein machte, der war schon hunderte Male, manchmal auch augenzwinkernd “halblegal” aktiv, dabei gewesen.

Dem machte die rote Arbeit genauso wenig aus ,wie der Schlachte-tag auf dem Hof.
Er krempelte die Ärmel hoch (was ihn vom Frevert-geschulten Städter unterschied) und machte dass, was Vater ,Großvater und Onkel ihm gezeigt hatten: Handwerk.

Mit dem Schießen war’s ähnlich.
Erst das Luftgewehr auf Mäuse,Ratzen und Tauben,dann das KK oder die einläufige Flinte.
Damit wurde Schädlingsbekämpfung betrieben, geübt und allen Unkenrufen der Mütter zum Trotz , kein Auge ausgeschossen oder ein Amoklauf vorbereitet .

War man endlich auch in den Augen anderer ein Jäger, was man wurde, weil man Beute gemacht und sein Wild selbst versorgt hatte ,war es selbstverständlich seine Schiesskünste weiter zu verbessern.
Ehrgeiz und Freude daran, Beute dort zu machen, wo der andere eben nicht mehr hintrifft !

Je weiter sich die Jagd von ihren Ursprüngen entfernt hat, um so mehr sich die Jägerschaft vom Landbewohner zum Städter gewandelt hat, umso größer werden Reglemetierung, Bürokratie, aber eben auch Verbrämung des Tuns durch eine vielfach aufgesetzte Jagdmoral,die zwar dem Zeitgeist unterworfen ist, aber wenig berücksichtig, welche Stunde geschlagen hat.

Mein Großvater hasste es, wenn Jagdgäste nach Erlegen einer Gams, die respektvolle
Ruhe nach dem Schuß mit einem Hornsignal stören wollten.
Wenn auf großen Treiben die Strecke verblasen wurde ,gefiel ihm dies,aber ich bin sicher, dass er heute jedem Jäger ein Funkgerät mit an den Stand geben würde, weil er dem Gehör und der Musikalität seiner Gäste misstrauen würde.

Jagdliche Sprache ?
Aber natürlich! Dort wo sich präzise Ausdrücke erhalten, sich über Generationen bewährt haben ,wären wir dumm eine Fachsprache zu verlieren.
Dennoch ist es keine eigene Sprache, sondern nur bestimmte Ausdrücke und Formeln, die zu nutzen sind…regional den Dialekten stark angeglichen oder sogar Bestandteil dieser.
Deswegen ist sie zur Kommunikation nur intern wichtig. Nichtjäger verwirrt man und schafft unnütz Distanz.

Lehrzeit…
Lehrzeit ist immer.
Sie beginnt nicht mit dem Jagdschein oder dem Kurs zur Jägerprüfung.
Ebensowenig endet sie vor dem Ableben des Jägers.
Man lernt sein Leben lang !

Ich bringe Menschen den Umgang mit Waffen bei.
Ich lehre sie verantwortungsbewussten Umgang und ich lerne mit jedem Schüler auch selbst etwas neues.
Thats live !

Unsere Jagdausbildung ist zunehmend realitätsblind, wenn es die handwerkliche Wirklichkeit in den Revieren und der Natur angeht. Dafür wird sie überfrachtet mit rechtlichen Vorschriften ,und ideologischen Glaubenssätzen, deren roboterhaftes Aufsagen selbstgerechten und inflexiblen Prüfern scheinbare Kompetenz in Menschendressur vermitteln sollen.

Der Zeitdruck in den heute üblichen Kompaktkursen drängt dazu Handwerkliches an den Rand,… zugunsten von schnell zu deklamierendem Buchweisheiten.

Die Schießausbildung ist reinste Glücksache, bei nicht verlangter qualifizierter Ausbildung der Ausbilder und gelingt nur deswegen, weil die Meßlatten extrem niedrig gehalten, oder wie im Falle Flintenschießen, mancherorts einfach aufgegeben werden.
Wer gut schießt, konnte es vorher schon oder lernte es auf Eigeninitiative.
Der Rest kauft sich seine Kompetenz beim marketingtechnisch aktiven Jagdausstatter mit inkludiertem jagdlichen Selbstwertrabatthefterl.

Und weil alles so schwierig und teuer ist, erfanden wir die Legende der „Passion“.
Das Wort bedeutet zwar Leiden, und würde voraussetzen, dass jeder Passionierte an seiner Leidenschaft leidet, nur ist dem eben nicht so, da nicht jeder Jäger auch gleich Masochist ist.

Wir tun gern, was uns Freude bereitet.
Wir haben es nicht nötig, unser Tun moralisch zu rechtfertigen, ethisch zu begründen und durch Leidensmiene zu untermauern.

Wir sind, was wir uns getrauen zuzugeben.
Jäger.
Jäger nicht schlechter oder besser als Millionen anderer Jäger auf der Welt.
Für manche: etwas verschroben, für manche ein Feindbild, für andere so normal wie ein Stück Fleisch auf dem Teller.
Für uns: immer auf der Suche nach Beute und sei es, dass sich nur ein schönes Erlebnis als unsere Beute entpuppt.
Wir sind Erben des ältesten menschlichen Handwerkes und wir sollten dieses Handwerk als Flamme sehen, die bewahrt und gepflegt werden sollte.
Die Asche der Rituale, der verlogen geschwätzigen Selbstbeweihräucherung verweht im Wind der Zeit.
Achten wir darauf, dass wir mit ehrlicher Jagd und ehrlichen Handwerk genügend Standkraft
gegen diesen Wind erlernen.

Yours truly

Bunduki

Deutsche Jagd…british insights

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Deutsche Drückjagd

wieder mal ein feines Stück medienarbeit von Field Sports TV

1.Thema
Deutsche Jagd in den Augen von ausländischen Jagdprofis.

Sehenswert wie gut organisiert und erfolgreich eine Drückjagd bei Wetzlar von der Firma Zeiss gesponsert und otganisiert wurde.
Werbung für die Produkte? …wohl nicht nötig.

Werbung für die deutsche Jagd? …Ziel mehr als erreicht, hört man den Kommentar von Michael Yardley .
Sehenswert für Jungjäger und alte Hasen.

Doch vorsicht mit dem teutschen Hochmut.Hier ist eine Musterjagd beschrieben…leider gehts auch anders,wie die Praxis zeigt.
Dennoch ein gutes Beispiel für Infotainment !

2.Thema
Waffenrecht in GB
Geht uns nix an? Oh doch!
Sieht man die phantastisch unrealistischen Vorschläge ,die derzeit das Britische Unterhaus zu behandeln hat,denkt man unwillkürlich an unsere Antiwaffenlobby,die ähnliche feuchte Träume haben wie ihre englischen Konterparts.

Yours truly

Bunduki

Frohe Feiertage und ein glückliches 2011

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Allen unseren Freunden,Lesern und Schülern wünschen wir erholsame und friedliche Feiertage.

Nach einem turbulenten Jahr wünschen wir allen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein neues Jahr 2011,dass für jeden von uns schöne Tage , glückliche Zeiten und gute Gesundheiit bereithält.

Wir danken allen Schülern, auch von ihnen was gelernt zu haben…
Wir danken unseren Lesern für Input und Anregungen,Kritik und vor allem für Aufmunterung…
…und unseren Freunden danken wir herzlich für ihre Treue !

Möge uns allen 2011 das bringen, was wir uns wünschen und mögen wir bei allem nie vergessen, was uns am wichtgsten ist…
…und uns vor Dummheit, Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit bewahren

… und last but not least die allerbesten Wünsche an die, an denen mein Herz und unsere Freundschaft hängen:
Die ENTE, Bibinello , Nelly, Mütze, Oskar, Fitz, Brüderchen, Uwe und alle kleinen und großen Begleiter auf unserem Weg

Herzlichst
Alexander von Wenzl
Ursula von Wenzl

What the hell are gnats?….fun fun fun

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Bitte nicht hinsehen,wenn Sie Flintenschießen ernst nehmen.
Hier gehts nicht um waidgrünes Üben für den quakenden Ernstfall, noch um die vergebliche Bemühung eine internationale akzeptable Plazierung im FITASC - Zirkus zu erhalten…
Auch gehts nicht um tweediges entres nous schießen von portfoliogestählten Networkern ,oder gar um den Wurstzipfelpokal des Bierdimpfler Hegerings “Horrido und Prost”…
Es geht nur um Spass und deswegen dürfen wir bei uns sowas auch gar nicht machen…
….weil schon vom Gesetz! und von der Waidethik! und man will ja auch schließlich nicht schlafende Hunde wecken…und es gibt auch noch keinen DJV,TIRO,DSB,ADAC oder ESP Beauftragten dafür…

In diesem Sinne WAU WAU:

Gnats shooting

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Meist unverstandener Weise, hat auch das dem kühnen Haushaltvorstand so lästige Weibsvolk immer wieder Spass an der Waffe.
Dreist ,ja schon fast sakrileg, sind Fragen nach noch mehr Frauen auf dem Schießstand.
Da sich die Damen nicht so gerne Casinohumor und Grabscherausbilder antun,bietet sich nun im Land der unbegrenzten
Ballerei auch noch eine Alternative für die ehemaligen Leserinnen von Hanni und Nanni:
Mädchen und Pferde

was wiederum beweist und zu beweisen war: schießende Frauen gibts nicht nur auch in der hübschen Variante, sondern auch in einer, die sich und ihren Sport weitaus besser präsentiert, als das stimmlich tiefergelegte Schützenpendat mit den gröberen Schuhwerk.

Bleibt abzuwarten ,wann die ersten Trendsportcenter des Landes fliegende Ziele und schießende Cowgirls anbieten und somit den
Biathlonadepten und Parcoursbogensportlern gleichsetzen.
Auf unsere Verbände müssen wir in dieser Sache leider noch warten…die sind noch beschäftigt die Kalender aufs 20. Jahrhundert umzuschreiben oder in profilaktisch serviler Gesetzesergebenheit die Erbsenpistole durch den Laserpointer zu entschärfen…

Yours truly

Bunduki

in memoriam … Michael McIntosh

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Es gibt wenige wirklich gute Flintenjournalisten auf der Welt.
Die einen schreiben öd und langweilig,die anderen technisch versessen, aber humorlos.
Wieder andere schwelgen unentwegt in der eigenen Größe und wieder andere, die widerlichste Art, klaut einfach geistiges Eigentum und intellektuelle Arbeit.

Keiner wurde mehr kopiert, keiner lieber gelesen…
Keiner verstand es die Liebe zu Flinten und zum Wild so trefflich zu beschreiben…
Keiner wusste so sehr um die kleinen persönlichen Schwächen eines Flintenfreaks…
Keiner „verschwendete“ eine große Feder so leichtfertig an ein so überflüssiges Thema wie die Flinte…

Michael Mcintosh starb nach langen Qualen im Alter von 66 Jahren.
Er hinterlässt eine Leserschaft in der ganzen Welt die ihn und seine Liebe zu Flinten und Jagd vermissen wird.

Es sei uns gewünscht,dass die Verlage seine tw. vergriffenen Werke neu auflegen, um sie auch neuen Generationen von Flintenfreunden zugänglich zu machen.

Hier eine unvollständige Liste seiner Werke.

The Best of Holland & Holland, England’s Premier Gunmaker: England’s Premier Gunmakers

The Best Shotguns Ever Made in America: Seven Vintage Doubles to Shoot and to Treasure

A.H. Fox: The Finest Gun in the World

The Gun Review Book

Shotgun Technicana

Shotguns & Shooting Three

Best Guns

Shotguns and Shooting

More Shotguns and Shooting

Gamefield Classics


Wild Things

Yours truly

bunduki