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20.1.2012 von Bunduki.
**latest****news*********************
neue Wettkampftermine aus AT hier
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Wenn die Knirpse und Jugendlichen in Amerika bei den Schulprogrammen der NSSF ihre ersten Tauben vom Himmel holen, dann zeigt sich dem Betrachter ein Bild ,dass er von unseren
Jagdliche Schießausbildungen her gar nicht kennt.
Allesamt mit Selbstladeflinte ausgerüstet (dank Sponserings) stehen sie in Reih und Glied da,Waffenandhabung souverän und alle haben glückliche Gesichter und jede Menge Spaß in dern Backen.
Bei uns stehen 5 arme Tröpfe am Trap Tourbulenzer,ein grummelnder Buchhalter sitzt dahinter und krizelt was in eine Kladde und schreit zwischendurch :“Dahinter“.
Die Waffenhandhabung ist bemüht, aber weit von sicher und selbst das einfache Auf und Zu der Waffe bereitet so manchem Probleme.
Während in den USA bei den Knirpsen ein Schuss pro Taube fällt ,empfängt den Beobachter sauf deutschen Ständen schon von weitem das TackTack der verzweifelten Doppelschüsse
Von noch verzweifelteren Schießaspiranten.
Die gehen Abends nach Hause , haben blaue Schultern und Flecke an den Armen dicke Jochbeine weil die Schäfte nicht passten und meist einen gewaltigen Muskelkater.
Dabei könnte alles so einfach und leicht sein.
Denken wir einfach mal außerhalb der DJV Richtlinien und dem Stammtischgeschwätz alter Männer.
Nehmen wir mal an, wir könnten, wie wir wollten und würden Selbstladeflinten zur Flintenschulung einsetzen. Ok,… ich kann und tue ,aber das kann eben nicht jeder
JEHOVA!!!!!!!
Bevor der erste Stein fliegt, einfach mal nachgedacht…
Man sagt ,dass die Handhabung einer SLF wesentlich komplizierter ist als die einer BDF.
Das ist richtig, spielt aber bei einem Anfänger keine Rolle.
Für ihn ist beides Neuland und gut trainiert und erklärt ist auch der Ladevorgang einer SLF kein Problem.
Dazu kommt ,dass die Marken-SLF über eine Magazinsperre verfügt, die mit einem Fingerdruck, die Waffe zum einläufigen , einschüssigen Flinte macht.
Keine Laufverwechslung, kein Umschalten , gewollt oder zufällig und vor allem der Zwang sich auf EINEN Schuss zu konzentrieren.
Flintenschießen lernt man immer und ausschließlich nur dadurch, mit EINER Patrone EIN Ziel zu beschießen. Das üble Doppeltackern in der Ausbildung, immer wieder von Dilletanten empfohlen, zwingt den Schützen in falsche Gewohnheiten und konterkariert den korrekten Bewegungsablauf.
Die mit dem ersten gefehlte und erst mit dem zweiten Schuß getroffene Taube, wird nicht aufgrund von „mehr Schrot in der Luft“ getroffen, sondern weil beim zweiten Schuß, der Schütze den Fehler des ersten, unbewusst behoben hat.
„UNBEWUSST“ sollte aber überhaupt nicht getroffen werden.
Bei jedem Schuss oder besser Treffen steht die bewusste Handlung und nicht der Zufall im Vordergrund.
Zufälle kann man nicht lernen, nur richtigen Schwung und Anschlag und Methodik.
Erst wenn diese Handlung und die der konsequenten Schußdisziplin mental verankert und im Bewegungsablauf klar definiert sind,macht der Gebrauch des zweiten Schusses Sinn!
Eine der Grundlagen moderner Schießausbildung die dem Schüler nicht “irgendwie treffen” lehrt sondern ihm/ihr die Methoden
beibringt, unter unterschiedlichen Voraussetzungen die richtige Schießtechnik zu verwenden.
Alles andere ist Kirmesballerei und Abzocke.

Ist der Einzelschuß nun beider SLF durch den sogn. „Magazin cut off“ (oder Magazinsperre) leicht möglich, erfreut die SLF ihren lernwilligen Benutzer mit ihrer größten Stärke:
Nichts kickt, nichts drückt und schlägt.
Der Schussvorgang geht fast ohne Eigenbewegung der Waffe ab.
Der Gasdruck oder Inertiaverschluß schluckt einen Großteil des Rückstoßes.
Weniger Rückstoß heißt weniger Ermüdung, längere Übungszeiten ,mehr Tauben.
Wer besonders empfindlich ist, wie junge Mädchen und zarte Frauen, aber auch zunehmen gestandene Mannsbilder mit Rückenproblemen, oder so mancher in Ehren ergraute Flugwildveteran, dem heute Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder schlicht Abnutzungen des Alters, Probeme bereiten….denen hilft die Waffenindustrie heute gewaltig.
Rückstoßdämpfende Materialien und Einsätze in den Schäften der SLFs, geniale
Rückstoßkompensationssysteme, wie das Kick Off von Beretta, ermöglichen solchen Zielgruppen den Zugang zum Flintenschießen ohne Nachteile.
Mal Quergedacht:
…unsere Autos verfügen über ABS, ESP, Servolenkung und Fensterheber, Freisprechanlagen und Parkhilfen….aber wenn der Schütze aus dem High Tech
Geländeboliden aussteigt, greift er zur „Kutsche“ unter den Flinten, anstelle zum technisch angepassten Hightechschießgerät??? Komisch was…?
Mehr schießen ohne Ermüdung, heißt besser lernen, auch schneller lernen.
Dabei hilft es, wenn die Waffe des Schießschülers leicht ist.
Nicht zu leicht, sondern der Patrone und deren Energie angepasst .
Der große ,nicht von Kipplaufwaffen wettzumachende Vorteil der SLFs.
Ein Lauf, Systemkasten aus LM oder Kunststoff ,dennoch stabilen Verschluß aus Stahl, der im Lauf verriegelt.
Kunststoffschäfte oder mit Verbundmaterialien verstärkte leichte Holzschäfte erleichtern zusätzlich das Handling.
Neuerdings werden bei den Kunststoffschäften zusätzlich Dämpfungselemente eingesetzt (Benelli und Beretta), die ohne Gewichtsbelastung den Rückstoß noch mehr unterdrücken.
Eine leichte Waffe erleichtert das Lernen, wie es auch an einem langen Jagdtag ,an dem hinterm Hund viele Kilometer zurückgelegt werden, dem Jäger das Leben.
Und Erleichterung bringt mehr Freude, denn ich kann das wunderbare Erlebnis Jagd länger auskosten.
Viele meiner älteren Kunden und Freunde haben deswegen und weil sie bei unseren Kursen 2011 verstärkt die SLF ausprobieren konnten, auf diese Waffen gewechselt.
War erst mal das Vorurteil überwunden, entdeckten mit dieser Waffe viele Schützen ihren alten, schon fast vergessenen Flintentalente wieder und hatten plötzlich das gleiche seelige Grinsen im Gesicht wie die Knirpse in Amerika.
Leicht zu Treffen macht eben glücklich und ausprobieren klüger.
Eine der dümmsten Sprüche im Flintenleben ist der mit pawlowschen Reflex hervorgewürgte Satz: „Der Lauf schießt, der Schaft trifft“
Nichts ist beleidigender für den geübten und gelernten Schützen, nichts unpassender, wenn man die vielen nichtangepassten Waffen der Welt sieht, die alle treffen!….weil der Schütze alles richtig macht!
Selbstverständlich hilft ein passender Schaft dem Schützen beim Treffen.
Selbstverständlich sind Schaftlänge und Senkung sehr wichtige Elemente…
…allein die passenden Maße machen’s nicht, wenn Technik und mentale Konditionierung
nicht stimmt.
Das ebenso alte, wie falsche Vorurteil, SLFs könnten nicht an den Schützen angepasst werden, stimmt weder heute noch hat es je gestimmt.
Alle Markenflinten kommen heute serienmäßig mit den wunderbaren „shims“ zum Besitzer.
Diese kleinen Verstellplaten , könne ohne handwerkliche Diplome zwischen Schaft und System gesteckt werden und verändern Senkung und Schränkung der Waffe in Augenblicken.
Die Schaftlänge zu verändern, ist eine Augenblickssache ,denn moderne SLF-schäfte verfügen über aufsteckbare Kappen in diversen Längen sowie angepassten Zwischenstücken .
Und wer den Schaftrücken verändern möchte, dem bieten einige Hersteller aufsteckbare
Einlagen ,passend zum Schaft.
Alles ist an einer SLF schneller und kostengünstiger zu verändern als an einer Kipplaufwaffe.
Die Waffe zu hinterlastig? Kein Probem .Kleine Laufgewichte oder Einsätze fürs Magazin
lösen das Problem im Handumdrehen.
Selbst die Lauflänge ist regulierbar. Unterschiedliche Läufe sind wesentlich preisgünstiger zu erwerben ,als sich ein ,wenn überhaupt lieferbares, Laufbündel einer BDF einzupassen.
Und wer keinen neuen Lauf will, dem ist mit chokeähnlichen Laufverlängerungen von 5 bis 15 cm geholfen.
Teils gleich als Zubehör mitgeliefert.
Schienenwechsel für diejenigen, die glauben, dadurch mehr zu treffen,von jagdlich auf sportlich sich Vorteile erhoffen…. bei einigen guten SLF durchaus möglich.
Und die Schaftform?
Moderne Ergonomie und Haptik prägt das Bild heutiger SLFs.
Keine englische Schäfte,keine Prince of Wales Rundungen, kein verwaschener „deutscher Jagdschaft mit Backe und sauereingelegtem Hirsch“.
Funktionelle Linien, Pistolengriffe mit ergonomisch bewährten Radien und schlanke Vorderschäfte prägen das Aussehen der heutigen Waffen.
Das mag bei manchem Flinten sehr weit gehen ,wie bei der Benelli Vinci, dennoch sollte man sie in der Hand gehabt haben…Vorurteile und Geschmack können sich mit den ersten Treffern schnell verändern…
Zusammengefasst:
Eine rückstoßarme, leichte Flinte, die an alle Benutzer schnell und preiswert angepasst werden kann, sowohl in der Schulung als Einzellader wie später sportlich oder jagdlich voll tauglich ist.
Sie ermöglicht ermüdungsfreies Schießen und somit längere Lernblöcke.
Sie kann aus dem Unterreicht direkt in den Jagdalltag übernommen werden.
Sie ist bei gleicher Qualität preiswerter als ihr BDF Konterpart.
Zur Erklärung: wir sprechen von Marken SLFs, keinem Billiggelumpe aus tausend und einem Sonderangebot.
Frage:
Warum wird dies alles nicht genutzt, sondern auch noch durch verbandlich aufgesetzer
Ignoranz, und kleingeistiger Ignoranz in den Kursen immer weiter verhindert?
BDF und DF können wunderschöne Jagd und Sportwaffen sein.Sie haben über die Generationen ihren Platz in den Gewehrschränken und in en Herzen der Flinten-Afficionados zurecht gewonnen.
Beim Sport wird die klassische BDF ihre Rolle behalten,beim Thema Aussehen wird nichts die klassische englische DF je
deklassieren.
dennoch und gerade auch:
Aus unserem Flintenalltag sind die modernen SLF nicht wegzudenken…aber wer denkt, sollte auch weiterdenken…vielleicht mal über den Tellerrand des Stammtischgeschwätzes hinaus…
…vielleicht auch über die untragbaren,unwahren Vorurteile hinaus, die rückständige Verbände den Gesetzgebern, wie bei uns und unseren Nachbarn AT, zur Restriktion geradezu allfeil andienen, um von den wirklichen Problemen der Jagd abzulenken.
Vielleicht helfen diese Zeilen, mal über eine interessante und unglaublich Spass-bringende Waffe nachzudenken.
Revolutionär sind sie vielleicht nicht, aber für viel lernwillige und Spassbereite Schützen sicher eine Befreiung von Problemen, die so leicht zu lösen wären.
…und vielleicht mal auszuprobieren
![]()
Bunduki
PS
und weil wir gerade beim Denken sind…
man stelle sich das bei uns vor:
Schulförderung im Schießen
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, Flintenschießen | Keine Kommentare »
18.7.2011 von Bunduki.
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Es sind gefühlte Dezenien her, als dieses Land noch als Gralswächter der leistungsorientierten Gesellschaft auftrat.
Parteien postulierten „ Leistung muß sich lohnen“, Lehrer und Betriebswirte lobten die Befriedigung durch erbrachte Leistung und selbst Arbeitgeber,wie immer wild auf die Leistung anderer, lockten mit den Verführungen von Leistung in Form von Zuschlägen, besseren Aufstiegschancen und einem hohen Lebensniveau.
Ein dicker Bundeskanzler beschimpfte “sein” Volk kollektiv als Freizeitpark und das Volk fühlte sich schuldig und versprach gehorsam und einsichtig , noch mehr zu schuften.
Scheint vorbei zu sein…
Klar, es wird noch Leistung eingefordert, aber bei Minijobs, 400 EuroTätigkeiten , Dauerpraktika und Leiharbeit vergeht manchem Menschen die Lust an DER Leistung.
Und die sogn.Leistungselite: Die macht sichs einfach.Die blufft, auf Facbook, Twitter und Xing komm raus.
Übernimmt vom Ami den Bachelor, um möglichst ohne langes Studium an die üpppigen Jobs zu kommen, die ihnen Aufgrund ihrer Jugend und der großen, geschulten Consulting-Klappe zugetraut werden.
Braucht’s noch einen Titel, wird kopiert und abgeschrieben,…geht’s in die Hose, hilft das verständnisvolle Network von süffisant lächelnden Studienkollegen ,die noch nicht erwischt wurden.
Sarkasmus mal weg gelassen, fällt es aber gerade bei unserem Sport auf, dass Leistungswille eigentlich nur bei den ehrgeizigen Kaderschützen des DSB vorkommt.
Der deutsche Waidmann ist besonders bescheiden .
Nicht, wenn’s ums Gwichtel beim Bock oder beim schwer erkauften Yukon Elch geht… nein!… wenn’s sich um seine Strecke beim Fasan, bei der Trefferquote am Entenstrich und bei den weit gefehlten Gänsen in der Uckermark, dreht.
Übung mit der Flinte ist für 95% ein Fremdwort; systematisches Training scheinbar eine Blasphemie.
Übt man mal , so im DJV- Stil auf 15 gezähmte Traptäubchen und 15 kastrierte Skeetscheiben die auch noch ohne wesentliche Erschwernis geworfen werden.
Wichtig scheint die Anwesenheit, wie die stilgerechte grüne Bekleidung, zu sein und nicht das Resultat.
Und 15 von 15 sind schließlich 100% Trefferleistung!
Der Jagdparcours, der als legitime und einzig wahre Trainingsmöglichkeit für die Jagd, auftreten könnte, wird von Verbandsseite DJV ignoriert.
Der eigene „Verband“ verabschiedete sich schon vor Jahrzehnten vom Leistungsprinzip und kreierte einen einmalig putzigen Wettkampfstil, der jedem der vorzugsweise (und notwendigerweise) betuchten Mitglieder genügend BussiBussi, wie auch wohlfeile Titel versprach.
Dabei vergaß man in die Satzung sogar das Wort Jugendarbeit einzuarbeiten, was für jeden TipKick-verein in DE eine Selbstverständlichkeit ist.
Man feierte sich „entres nous“ und schoß bei sich zuhause im Flintentechnischen Jurassic Parc.
ZZ und Compak vergaß man vornehm,weil zu anspruchsvoll.
Draußen, in der bösen Welt des leistungsgerechten Jagdparcours, herrschen Engländer, Italiener und sogar Österreicher( in deren Verband übrigens immer mehr „Reichsdeutsche Tiroler“ flüchten)Polen,Ungarn und natürlich “der Russe”.
„Dahoam bleibt Dahoam“ heißt’s selbstverliebt …und vergessen wird dabei: “Dahoam sterben die Leut”…sollte man sich bei dem Altersdurchschnitt auch überlegen.
Nach vielen Querelen, die immer noch nicht ausgestanden scheinen, versinkt der organisierte Jagdparcours ,trotz neuer, seriöser Hoffnungsträger in vornehmes Schweigen.
Kein Wunder also,dass man in Foren und Ständen die Resignation der Schützen fast greifen kann.
„ ich will nur besser schießen…keine Olympionike werden“
„ich will denn aufwendigen Wettkampfzirkus nicht mitmachen „
„ich möchte nur für mich selber sauber auf der Jagd schießen…aber wann bin ich gut und wann nur Mittelmaß?“
Genau! Wann ist ein Schütze gut und wann schlecht?
Im Internet, dem sonderbaren Medium der allwissenden Foren, geistern dann plötzlich Wunderbuben mit lockerer 85% Trefferleistung umher.
Digweed wird plötzlich erreichbar, sieht man Ergebnislisten der „entre nous“ Gesellschaft mit 90 und mehr (v. 100) Tauben.
Und die Selbstbeweihräucherung, wenn gerade mal mehr als 50 Tauben von 100 in einem Spassevent getroffen worden,erweckt schon fast Mitleid.
Im Golf, einem vom Leistungsprinzip her und ansonsten auch sehr ähnlichen Sport, kennen wir das Handikap system.
Auf Parcours nicht anwendbar?
Doch,wenn genügend mitmachen würden.
World sporting handikap
Leider wird aber sogar die Diskussion über ein derartiges System abgelehnt.
Doch der Schütze hat ein Recht, sich zu beurteilen, sich und seine Leistung in Relation zusetzen.
Sei es in Relation zur eigenen Leistung der Vergangenheit oder zur Leistung von anderen.
Für den Flintenschützen stehen Spass und Erfolg an erster Stelle seines Tuns.
Für den Flintenjäger kommt noch die Verantwortung dazu , die er dem Wild gegenüber hat, An erster Stelle steht das Treffen des Zieles! Denn nur Treffen macht Spass!…und ist “Waidgerecht”
Selbst ohne Wettkampfzwang sollte also die eigene Leistung eingeschätzt werden können.
Dazu gehören aber zunächst auch die Abwendung von einigen lieb gewonnenen Schießstand Märchen:
-Ein guter Schütze wird man nicht durch die Menge der verballerten Munition.
-Nicht der „Wagon voll Mun“ macht den guten Anschlag ,sondern die fachgerechte Beratung durch einen Pro.
-Nicht die Abspeckung von Trainingsabläufen oder das Handverlesen von einfachen Einzeltauben, machen die guten Prozente aus ,sondern die Auseinandersetzung mit den ganz persönlichen Fehlerquellen.
-Leistung wird erst im Wettkampf gemessen!
Auch so ein Unsinn, denn er berücksichtigt nicht die häufigen Wettkampf –phobiker, die auf Wettbewerbe mit Schweißausbrüchen und Nervenflattern reagieren.
Nein, das sind keine nervenschwachen Hysteriker und die reagieren auch auf der Jagd nicht so .
Die mögen einfach keinen Vergleich, keine Prüfungssituation oder schlicht keinen protzigen Schw…zvergleich mit nervtötenden Selbstdarstellern .
Also sollte man das Training und dessen Analyse angehen.
Anfänger:
Trainingsrythmus:
Ideal alle 2 Wochen ,realistisch für arbeitende Menschen alle 3 bis 4 Wochen.
Dabei nicht weniger als 150 und nicht mehr als 250 Tauben.
Trockentraining mit Laserpatrone mögl.alle 2 Tage
Ausprobieren von möglichst vielen Spielarten des Flintensportes…Festlegung nach ca. 3/4Jahr
Mindestens 1 mal im ersten Halbjahr professionell unterstütztes Training mit Abmessen von Schaftmaßen, Waffenberatung und Fehler-Analyse des Anschlages und Schwunges.
Ein Trainingssystem sollte individuell erstellt werden.
Mehrere Schießtechniken sollten dem neuschützen gezeigt werden.
ALLE Präsentationen sollten getestet werden, um Schwerpunkte und Veranlagungen festzustellen.
Fortgeschrittener Schütze:
Einmal alle 2 Monate eine gezielte Trainingseinheit mit Dokumentation.
Dazwischen jede Gelegenheit nutzen, Spaß mit der Flinte zu haben..
Professionell unterstütztes Training 1 bis 2 mal im Jahr mit Schwerpunkt der Problemtauben und dem Abbau von Fehlerquellen und Weiterentwicklung der individuellen Schießtechnik.
Nun zur Kontrolle:
Man führe eine Score Card.
Alle 2 Monate (engere Intervalle sind nicht produktiv) schieße man einen handverlesenen
Parcours mit 2 mal 10 Einzeltauben und 15 Doubletten.
Die Präsentationen sollte so ausgesucht werde , dass selbst bei leichter Verstellung der Maschinen kontinuierlich ein gleicher Schwierigkeitsstandard mit ähnlichen Tauben ,langfristig besteht.
Beim Wort „handverlesen“ denke ich nicht an besonders einfache Tauben, sondern einen Querschnitt der angebotenen Tauben. Und besonders der Ziele, die einen eben besonders unsympathisch sind.
Es ist klar, dass die Auswahl immer Standbezogen sein wird
Es sollten bei der Auswahl alle Präsentationen vorkommen:
Crosser rechts,links,Überkopf vorn , hinten, Teal,Chandelle,Segel,Mini,Trap etc.
Die Doubletten sollten aus den genannten Einzeltauben gebildet werden.
Reine Tricktauben kann man separat werten.
Auch kann der Jäger sich seine score card NUR FÜR DIE JAGD anrichten.
Er wird in der Natur selten eine Teal schießen….warum soll er sie üben?
Ob man bei den Einzeltauben den ersten Treffer voll und den zweiten Lauf nur halb anrechnet, bleibt einem selbst überlassen.
Dieses System ist ausschließlich zur Trainingskontrolle vorgesehen. Nicht um Vergleiche am Stammtisch zu ziehen, nicht um im Internet zu prahlen.
Man erhält einen nominalen und prozentualen Schnitt seiner Leistung,aufgeschlüsselt nach Einzeltauben und Doubletten.
Man erkennt, wo Probleme sind und wo Lernbedarf besteht. Ungleichmäßige Leistung, wie sie oft von Schützen beklagt wird, die zwar viel, aber ständig an wechselnden Plätzen schießen werden so egalisiert.
Man kann sich selbst besser einordnen und verfällt nicht in falsche Sicherheit, gleichwohl man auch Selbstbestätigung findet.
Man vermeide jede Art von Leistungsdruck, wenn man diese score card mit Freunden schießt.
So manch einer ist verdeckter Wettkampfphobiker und somit verfälscht sich sein score.
Das ganze dient zur Selbsteinschätzung, führt aber langfristig zur Leistungsverbesserung durch Kontrolle, Erkenntnis, Ehrgeiz und Ehrlichkeit.
Ein Schuft, der behauptet, dass es ihm egal ist, wie gut er schießt und ein dummer Protz der sich selbst und andere belügt.
Yours truly
Alexander
Geschrieben in Bundukis Flintenlehre, Flintenschießen | Keine Kommentare »
7.6.2011 von Bunduki.
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Nun haben auch die Jünger des Jagdparcours ihren eigenen Internet TV-Kanal.
natürlich nur englisch, manchmal sehr british…aber immer humorvoll und informativ.
Wer US Schießstände in Action sehen will, sei auf unseren Freund Joe Potoski verwiesen ,der im You Tube
auch noch seine eigenen Filme und Standreportagen einstellt.
Hier sein The LOST TARGET Kanal
Bei allem begeisterten Zusehen…
Selber Schießen macht mehr Freude…
Und Treffen am meisten….und dass kann gelernt werden…unsere Kurse warten auf Sie!
Yours truly
Bunduki
Gehen Sie schießen , üben Sie JETZT mit Ihre Jagd oder Sportwaffe …
…wenn erst die Ziegen auf den Ständen grasen, sind Sport und Jagd endgültig perdue…
Geschrieben in Flintenschießen | Keine Kommentare »
21.7.2010 von Bunduki.
Und wiedermal darf man George Digweed gratulieren.
He’ sjust second to no one !!
Einige Fotos zum Event hier bei Joes Lost Target
Die offiziellen Resultate der FITASC
Ausführliche un d üppige Bilddokumentation findet man bei Henrys Nachaj’s Sportingphotoshop
Auf Storefront und dann auf “world 2010″ klicken
Yours truly
wer’s international bereinigt will , geht auf die Tiroseite
Geschrieben in Wettkämpfe Termine Regeln, Flintenschießen | Keine Kommentare »
2.5.2010 von Bunduki.
Wer’s nicht bis Bundukis Masterclass im Herbst aushält oder keinen Platz mehr bekam,der kann sich hier noch ein paar Anregungen holen.
Abgelegen und in einer Landschaft nicht ganz aus dieser Welt, präsentieren sich Stände und Jagdgebiete in Spanien.
Als Beispiel Coto Valdobra
Jagd, Sportschießen und viel Landschaft in dem Spanien, dass Touristen nur als Seltenheit wahrnimmt.
Coto Valdobra
Wer jetzt seine Jagdreise planen will, sollte sich auch mal diese Seiten ansehen.
Cotos de caza
Besonders reizvoll wenn man jagen will wie die Spanier selbst,fernab von teuren getriebenen Jagden.
Aber bitte beachten: Sprachkenntnisse sind sehr hilfreich!
Eine Auflistung von verschiedenen privaten und kommerziellen Jagdrevieren, wie zum Beispiel dieses Unternehmen, dass sich mit „normalen“ Jägern abgibt und dennoch gute Flugwildjagd produziert.
El Ventorillo
Yours truly
bunduki
Geschrieben in Reisen und Blicke übern Tellerrand, Flintenschießen | Keine Kommentare »
19.11.2009 von Bunduki.
Laang …war da was?
Jau, Freunde des Flintensportes, da war was !
Nichts was die Flintenwelt in Europa bewegt…nur die Weltmeisterschaft im Parcoursschießen.
Aktuelle Bilder und Ergebnisse gibts hier:
Bilder täglich neu und aktuell, sowie Resultate ohne Wartezeit
und für die Daheim gebliebenen zur Erinnerung:
“And gentlemen in England now abed
Shall think themselves accursed they were not here,
And hold their manhoods cheap whiles any speaks
That fought with us upon Saint Crispin’s day. “
Geschrieben in Wettkämpfe Termine Regeln, Flintenschießen | 1 Kommentar »
16.6.2009 von Bunduki.
Als ein marginaler Nachteil des Arrow laser shots wird häufig die Fummelei mit der Kabelfernbedienung gesehen.
Sie ist zwar in vielen Fällen durchaus angebracht, aber eben nicht immer.
Nun gibt’s Leute die stört so was nicht und es gibt Leute, die wollen so was nicht hinnehmen, besonders wenn sie beruflich damit zu tun haben.
So einer ist Christian Schulte ,seines Zeichens Mitarbeiter eines großen Waffenimporteurs Stimme im Internet als “Mr.Shotgun”,Autor der deutschen Arrow Laser- Gebrauchsanweisung und anscheinend auch Tüftler.
Er sandte mit freundlicherweise eine Beschreibung seines Zusatzes des Arrow Lasers,die ich promt nachbaute und nun auch gleich hier präsentiere.
Die beiden Bilder zeigen das elegante „Schulte-tuning“ mit einem Messingkontakt, der durch Zuschrauben des Laserkopfes den Stromkreislauf aktiviert.
Herstellungsdauer: 10 Minuten
Material : alte Büchsenhülsen und eine Schmuckmutter M3
zur Verblendungnach Geschmack: Messingschwärzung,Klebeband oder Schrumpfschlauch

Das ganze kann nach persönlichen Vorlieben natürlich auch zarter gebaut und auch entsprechend optisch aufgepeppt werden.
Die Funktion sollte an den Bildern erkennbar sein.
Ein Glück dass es noch Leute gibt in unsere Branche, die weiter denken, als ihr Schreibtisch breit ist und noch so idealistisch sind, Ideen und Kompetenz weiterzugeben, ohne gleich nach dem Backend zu fragen.
Geschrieben in Flintenschießen | Keine Kommentare »
25.5.2009 von Bunduki.
Nach der Ankündigung des ZZ-Schnupperschießens vor einigen Monaten, lagen die ersten Termine schon nach wenigen Tagen fest.
Die Gruppenmitglieder wollten die Brückentage 2009 clever ausnützen und das Schießen gleich mit Besuchen in Gardone val Trompia verbinden.
So reisten einige Teilnehmer schon früher an und konnten ein neues ureigenes Konjunkturprogramm für Schäfter und Flintenbauer ins Leben rufen.
Es ist eben so schön einfach, einen Termin bei einem Waffenbauer zu bekommen und auch ein Schäfter nimmt sich Zeit für die Besprechung eines Schaftes, der Holzauswahl …und dort ist man sich auch nicht zu fein, sich mit seinen Kunden mal eben in der Bar gegenüber einen Aperitivo und ein wenig Pasta zu gönnen.
So, schon vom italienischen Flair korrumpiert, genoss man derweil ein paar Runden Parcours, während die letzten Teilnehmer gerade anreisten.
Die Wahl des Übernachtungsortes fiel auf Vallegio sul mincio, der mit seinen kleinen Hotels,Appartments und den umgebenden Agritutristici geradezu ein Idealbild Norditaliens darstellt.
Allerfeinste aber bodenständige Gastronomie, freundliche und zuvorkommende Gastgeber und alles mit einer romatischen Ruhe gesegnet, die die lauten Urlaubsorte am Gardasee nur noch aus Erzählungen kennen.
Schwer fiel es allen, sich bei der Verkostung der örtlichen Weine zurückzuhalten, doch ein Flintenschütze ist ein wackerer Gesell oder eine trinkfeste Frau und kann sich kontrollieren…
Am Schießtag fanden wir uns auf einem fast jungfräulichen Stand ein, den wir für uns exklusiv hatten.
Die Easy Maschinen von Emilliana Piatelli wurden von einem Bekannten zunächst in traditioneller Weise aufgestellt.
Diese leichten und sich selbst nachladenenden Maschinen sind ideal für „Reisende Schießstände“, die überall schnell und problemlos auch zu Regel-abweichenden Schießen
aufgebaut werden konnten.
Der Besitzer der Anlagen kontrollierte das ganze über eine selbstgeschriebene Software und steuerte so jede Maschine einzeln und in Gruppen an.
Der Stand war gezielt nach seiner Windbeschaffenheit ausgesucht und die Maschinen konnten entsprechend flexibel aufgestellt werden.
Nach den ersten Begegnung mit den ZZ Tauben umfing noch ein gnädiges Lächeln den einen oder anderen Teilnehmer. Schließlich war man schon Cordobatraining gestählt und man lies sich nicht so schnell beeindrucken…
…und dann kam der Wind auf und lies die Propeller tanzen und schnell wurde das ganze trickreich und gar nicht mehr so einfach.
Nach einem viel zu üppigen lunch bei einem nahegelegenen rustikalen Agritourismi-restaurante ,stiegen dann die Schwierigkeitsgrade an.
Doppietta und sogar Tripletta standen auf den Program und lehrten uns alle das wichtigste beim Flintenschießen: Die Bescheidenheit und die Einsicht des eigenen Unvermögens.
Zum krönenden Abschluß wurde die Anlage wieselflink umgebaut und eine Art Compac-Parcours entstand.
Dies war jagdliches Schießen vom trickreichsten, denn auch die größte Routine eines Parcourssportlers nutzte hier nichts.
Jagdferne Kunstpräsentationen wie Teal oder Chandell fehlten, aber die launischen Propellerchen hielten dennoch jeden auf Trab.
Als die Anlage dann zum Ende auf Flush geschaltet wurde, und so ein „simulated game shot“ entstand, war jeder von der Vielseitigkeit der ZZ Tauben überzeugt.
Müde, lachend und nicht ohne blaue Flecken gings dann zurück, zu einer ländlichen Grillata mit herzhaftem Wein ,Schwein, Lamm und Käse …und der Gewissheit ,an diesem Tag mal so herzlich anders geschossen zu haben, als es der schießsportliche Alltag in DE hergibt.
Danke an alle Teilnehmer, Helfer und Gastgeber.
Ciau,e mille grazie
und JA, das Foto ist nicht echt…
… NEIN,in Deutschland ist das so nicht möglich…
Nachtrag am 28.mai 2009 zur W&H Diskussion
Da ZZ schießen anscheinend doch mehr Interesse geriert und sich sogar in den Foren wiederfindet, hier einige Anmerkungen zum Thema.
Warum nicht im besagten Forum ?
Weil es dort wohl nicht ohne persönliche Spitzen aus der Sasse oder dem anonymen Hinterhalt gibt …
Um denen ,die das Thema real interessiert aber einige Infos zu geben, hier einige Hintergrundinfo.
Eine mobile ZZ Einheit ,wie wir sie in IT zur Verfügung hatten kostet ca 2600 euro .
Dazu kommen Stromversorgung, strassentaugliches Transportvehikel, elektronische Steuerung und da eine Maschine nett aber nicht ausreichend ist, brauchts mindestens drei ,idealerweise aber 5 Stück.
Anfangsinvestition für so einen „mobilen Stand“ ca 20.000 Euro.
Die Propeller sind mehrfach so teuer wie Tontauben. Allerdings setzen sich zum Training oder zu Events die einfachen Propeller ohne teilbare Seele durch.
Diese kosten wenig mehr als eine herkömmliche BIO Taube, besonders wenn sie in entsprechenden Mengen im Osten gefertigt werden.
Da sie nicht in so viele Teile zerbersten wie eine herkömmliche Taube, ist das Entsorgen einfach.
Bei den mobilen Einheiten ist es auch nicht schwer, eine temporäre Genehmigung für den Stand zu erhalten.
Wo der Hase im Pfeffer ,oder die ZZ in der Garage bleibt, ist einfach.
Weder der böse DJV,der wahrscheinlich gar nicht weiß (und nicht wissen muß) was ZZ ist, noch der schröckliche deutsche Gesetzgeber stehen im Weg.
Es ist einfach nur die ganz normale Trägheit des deutschen Michels, in seinen vielfältigen vereinsinternen Spielarten.
Als vor einigen Jahren diverse große Stände gefragt wurden, ob sie als Gastgeber für solche Events zur Verfügung stünden, ihre Mitlieder informieren und einfach mal Spass bieten wollten….gab’s NUR Absagen.
Zu teuer, zu laut, nicht genehmigt , nicht jagdlich, nicht was weiß ich….
Dabei wäre der finanzielle Aufwand für die Stände gleich NULL gewesen.
Maschinen, Personal…alles gratis.
Dann wurden ZZ-Events an Hersteller und Fachzeitungen als Events zur Werbe Beteiligung angetragen. Keine Reaktion…
Als dann im Internet Interesse an dieser Art des Schießens von Seite der „normalen“ Jäger und Schützen gezeigt wurde, erwachten einige Redaktionen und erklärten zur Teilnahme an diesen nunmehr exklusiven Events, Mitglieder entsenden zu wollen…natürlich ohne jegliche Kosten- oder Werbebeteiligung.
Da aber „Zusammenarbeit“ immer von zwei Seiten erfolgen sollte und nicht alle, die an solchen Events teilnehmen, auch gleich als Gratismodell für einen Artikel agieren, sondern ihre Privatsphäre behalten und ihren Spass für sich haben möchten, wurd’ nix draus mit der “redaktionellen Begleitung”.
Leider wird sich das ZZ bei uns m.E. nicht etablieren, da in den dazu fähigen Vereinen Flexibilität und Weitsicht fehlt, neue Wege zu gehen UND die derzeitige Wirtschaftlage, die Zukunft aller kostenintensiven Freizeitbeschäftigungen als Breitensportarten in Frage stellt.
Und deswegen bleib ich dabei:
Nein…das ist in DE so nicht möglich.
Leider…
Fröhliche Grüße
Geschrieben in aktuelle Kursinformation, Reisen und Blicke übern Tellerrand, Flintenschießen | 2 Kommentare »
14.5.2009 von Bunduki.
Während auf anderen Ständen die Frage nach neuen Taubenpräsentationen oder dem Verstellen der Wurfmaschinen einem Sakrileg gleichkommt,…was machen die Dornsberg - Schützen da?
…Sie hängen den Rest der Stände in DE schlicht ab und erweitern Ihr Angebot!
Dort öffnet man nun die ,bisher für Wettkämpfe reservierten, „Wiesenstände“ für den allgemeinen Schießbetrieb.
14 neue Promatic Maschinen erwarten den Schützen auf derzeit noch drei Ständen.
Ein vierter Stand mit 4 Maschinen wird gerade ausgerüstet.
Neben diesen 18 neuen Maschinen erfreut auch eine neue elektronische Steuerungsanlage.
Das neue Chip-Karten System soll auf alle anderen Stände ausgeweitet werden und das alte Chip system ablösen.
Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Stand im Tal mit mind. 4 Maschinen geplant. Man darf gespannt sein.
Neu ist die Vielseitigkeit des Systems, dass wunderbare Möglichkeiten für Events,Wettkämpfe und Einzelschützen bietet.
Mit der „Wiese „ bietet der Dornsberg nun auch denjenigen Schützen eine Vielzahl von jagdlichen Präsentationen, die vielleicht schwerer zu Fuß sind als andere, sich mit einem Semmelknödelödem abschleppen müssen, oder die das helle Licht und die lichte Bepflanzung des oberen Dornsbergs, dem teilweisen düsteren Tal vorziehen.
Die Präsentationen der Wiese schließen Teal, Hase, Chandell und Standardtauben ein.
Die neue Elektronik ermöglicht verzögerten Wurf wie aber den Wurf von Simultandouletten und sogar Tripletten frei nach Gusto und Können.
Selbstverständlich integrieren wir die „neue Wiese“ und ihre Möglichkeiten …
auch in unsere individuellen Ganztages- Kurse ,die wir gerne nach Ihren Terminvorschlägen abhalten.
230.-Euro p.P bei 2 Personen 1/1 Tag
200.-Euro p.P bei 3 Personen 1/1 Tag
170.- Euro p.P bei 4 Personen 1/1 Tag
(ohne Tauben und Mun )
gültig bis 1.Sept.2009
Gültig ab 1.September 2009
300 Euro p.P. ab 2 Personen bis max 5 Personen 1/1Tag incl.19% Mwst
Munition und Tauben nicht incl.
Viel Freude mit diesem Sommerschmankerl für alle Flintenfreunde!
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9.1.2009 von Bunduki.
Der schlimmste Feinde des Schützen ist die Säge und die bei uns ungebrochene Lust, gute Flinten durch Schaftkürzen zu ruinieren.
Woher das kommt?
Man darf spekulieren.
Einerseits repetieren einige Ausbilder immer noch Weisheiten der Wehrmachtsshleifer und deren Rechtsnachfolger dem „Club der Bierdimpfl“, wie man Schäfte mittels Armbeuge vermisst.
Andererseits gehen viele Bümas das Risiko ein , einem Kunden im Geschäft lieber den Schaft kurz zu rasieren, damit dieser, die dann leicht anzuschlagende Waffe, kauft.
Dazu kommt der Unwille, die neue Waffe auf einem Stand mit diversen Präsentationen unter Anleitung auszuprobieren.
Erst bei der praktischen Erprobung zeigt sich aber, ob der Schaft passt, oder wie er überarbeitet werden muß.
UND :
…oftmals erkennt der Waffenbesitzer gar nicht das Potential seiner Waffe (und damit auch nicht sein eigenes), weil er auf einem subjektiven Eindruck vertraut: „Die Waffe bleibt nirgends hängen!“
Bleibt zu sagen:
Eine Waffe mit zu kurzem Schaft bleibt niemals hängen…sei der Anschlag noch so schlecht!
Fatal dass viele schlecht oder gar nicht ausgebildete Schützen diesen kurzen Schaft für passend halten und seine Länge nicht überdenken. Das Scheitern des Lernens ist vorprogramiert!
Eine Waffe mit korrektem Schaft bleibt niemals hängen…wenn der Anschlag stimmt!
Was am Anfang als Erschwernis wargenommen wird,bekommt aufgrund der fehlenden blauen Flecke,der gleichmäßigen Bewegung und des anfänglichen “Bremsens” des Temperatments eine didaktische Eigendynamik: Die Länge erzieht zum sorgfältigen Anschlag!
Nur mit einem in der Länge wenigstens moderat angepassten Schaft ist eine Lernleistung beim Schießen zu erreichen !
UND NOCHMALS!
Ein zu kurzer Schaft bewirkt falsche Bewegungen, setzt Muskeln verkehrt ein, verändert die Balance der Flinte negativ .
Es gibt blaue Flecke, frustriert und führt langfristig zu dauerhaft schlechter Schießleistung!
Gibt es Formeln zur Feststellung der Schaftlänge ?
Ja, genau wie es Berechnungen gibt, wie die ideale Frau aussehen muß!
Eine Formel ,so gut sie auch sei, kann nicht die Anwendungsarten und die individuelle Anwendung einer Waffe vorhersagen.
Längenmaße allein sagen nichts über Muskelmasse, Muskeltonus und Bewegungseigenheiten des Schützen aus.
Die beliebteste und dämlichste Vermessung ist die Armbeugenmeßmethode, die nun schon jeder in Geschäften und leider immer noch in Ausbildungen, anempfohlen bekommt.
Sie basiert grob auf der Courallymethode der Körpervermessung, lässt aber sämtliche Feinheiten weg und ist deswegen so grob, wie falsch und unbrauchbar.
Wollte man damit ursprünglich nur einen groben Anhalt über die Handhaltung erhalten und ein grobes UNTERMASS des Schaftes vermeiden, mendelte sich aus dieser Methode eine teutonische Einheitswahrheit, die unzählige Flintenschützen noch heute beeinträchtigt.
Das diese Methode unsinnig geworden ist, zeigte sich erst, als der Durchschnittsmensch immer größer und somit auch sein Unterarm immer länger wurde.
Was folgte, war der kollektive Aufschrei: „Schaft ab! Was früher richtig war, kann heut’ nicht verkehrt sein!?!“
Dabei wurde vergessen, dass die Armbeugemethode immer verkehrt war (und ist), solange sie ausserhalb eines sehr ausgeklügelten (wenn auch nicht mehr zeitgemäßen) Systems, angewandt wird.
Und Schaftlängen-ausmessen ist dabei so einfach.
Man nehme eine Flinte, idealerweise mit einer stufenlos verstellbaren Schaftkappe und begebe sich auf den Schießstand.
Der Schaft wird so lang wie für den Schützen gerade noch akzeptabel eingestellt.
Die Kopfposition sollte bequem sein und zunächst sollten dabei zwischen Nase und Daumenwurzel zwei grobe „Wurschtfinger“ passen.
Dann wird geschossen.
Quertauben, Trap und vor allem einfliegende Fasanentauben!
Hier, bei der Überkopftaube wird am ehesten zurückgeschraubt werden, denn hier kommen Armlängen, Muskelspannungen und Statur voll zur Geltung.
Diese Schüsse sollten so durchgeführt werden, dass der Vermessende den Anschlag des Schützen immer wieder maßvoll korrigiert.
Passt die Flinte bei diesen Schüssen, bleiben noch Feinheiten.
Diese Feinheiten bestehen aus der unterschiedlichen Kleidung des Schützen, Sommers wie Winters, beim Sportschießen oder auf der Jagd.
Um diese Dinge auszugleichen bietet die Industrie heute schnell austauschbare Schaftkappen an, die mit einem Handgriff die Flinte für den Winterparka kürzer machen können.
Wem die austauschbaren Gummikapppen nicht konvinieren, der kann sich die Kappen seiner Wahl vom guten Büma mit ein paar Gewindeschrauben zur schnellen De- und Montage ausrüsten lassen.
Nur die Schaftlänge für jede Jahreszeit gibt’s halt nicht.
Schaftlängen-anpassung ist einfach.
Alles kein großes Geld , keine lange Arbeit, kein großer Aufwand.
Spricht man von Schaftmaßen, fällt zwangsläufig der Begriff Pitch.
Lustig wird’s, wenn man nun nach dem Sinn dieses Maßes fragt, oder gar wie er gemessen wird.
Kurz gesagt ist dieses Maß der Winkel der Schaftkappe zur Schienenachse.
Gemessen wird dieser Winkel professionell mit einer Winkellehre oder errechnet mit den im Bild angegebenen Maßen A1 und A2.
Es gibt einen positiven und einen negativen Pitch, der sich am 90grad Winkel orientiert.
Die Pitch-meßmethode, bei der man die Flinte mit ganzer Kappe auf den Boden stellt (die Baskülenoberseite berührt dabei die Wand) und dann die Entfernung Mündung Wand
vermisst , sollte jedem Freund der Geometrie zweifeln lassen.
Bei dieser Methode vergisst man nämlich schnell die unterschiedlichen Lauflängen !
Wozu brauch ich den Pitch ?
Eine nicht selten gehörte Frage, die auch seit fast 100 Jahren gehörig diskutiert wird.
Greener will keinen ,Churchill aber schon, die einen wollen ihn bei den Trapflinten ausgeprägt ,die anderen bei den Jagdflinten,
Bei den Bockingen etwas mehr, die queren bekommen weniger… oder wieder ganz anders rum ?!.
Will der eine Hochschuß damit bewirken möchte ein anderer ihn zur besseren Rückstoßverarbeitung, un der dritte schnitzt mit Begeisterung an jeden Schaft herrum ,Hauptsache die Kasse klingelt und der Kunde wird mit Pitch-Esotherik aus Lummerland zugedröhnt.
Fest steht allerdings, dass wir Menschen recht verschieden sind.
Muskelmasse am Hals und im Brustbereich, Brustform, Übergewicht und Bekleidung prägen dieses Bild .
Derzeit ist man aufgrund der neuen dynamischen Schießtechniken dabei, den Pitch prinzipiell zu überdenken.
Dabei wird dankenswerter Weise das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet, sondern versucht, die früheren Auswüchse der fanatischen „Pitchbastler“ einzudämmen.
Die großen Hersteller stellen ihre Waffen meist mit einem sehr gemäßigtem, oder neutralem Pitch her , der vor allem eine möglichst große Auflagefläche der Schaftkappe fördern soll.
Dies ist ein richtiger Gedankengang, denn so werden auch die Rückstoßkräfte optimiert in den Körper der Schützen weitergeleitet.Wahrscheinlich die wichtigste Aufgabe des Pitches.
Ebenso richtig erscheint mir persönlich, dass der Pitch bei Waffen ,die im Voranschlag geschossen werden (Trap,ZZ,Pigeon etc), vernachlässigbar ist, da der Schütze seine Waffe vor jeden Schuß im Anschlag optimal auzurichten versucht.
Dazu richtet er i.d.R. seine Oberkörperhaltung anders aus ,als dies ein Jäger oder dynamischer Parcourscschütze tut.
Beim schnellen Jagd- oder Parcoursschuß , zeigt ein optimierter Pitch aber seine Stärke.
Doch Vorsicht.
Beim wilden,wahllosen Absäbeln sind schon viele gute Flinten ruiniert worden.
Hilfreich ist auch hier, ein ausgiebige Runde mit einem verstellbarem Schaft, oder für den Heimwerker, mit einer kleinen Auswahl an Zwischen-keilen, die man zwischen Schaftkappe und Schaft legt.
Bedauerlicherweise wird vielen Frauen immer noch zu einem starken Pitch geraten, wenn’s blaue Flecken von der Schaftspitze im oberen Brustbereich gibt.
Hier hilft keine Pitchveränderung, sondern eine abgerundete Schaftspitze und /oder ein schmaleres Schaftprofil!…manchmal auch einfach bessere Anatomiekenntisse.
Sie sehen, keine Hexerei, keine Geheimwissenschaft…. aber vielfach von Gerüchten und Halbwissen, Vermutungen und leider auch der Leidenschaft am schnellen Geld verfälscht.
Wer eine passende Flinte will, der begebe sich in die Hand von Profis, also von Leuten die sich berufsmäßig mit Flinten beschäftigen und damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen.
Sie werden sehen, dass es bei diesen Leuten weder Dogmen oder Volksweisheiten, noch Abkürzungen zum Superschützen gibt.
Denn Training, Ernsthaftigkeit und Bescheidenheit, sind beim Flintenschießen ebenso wichtig wie ein passender Schaft.
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